Weine

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Beeindruckende Vielfalt

Auswahl feinster Weine

Das Unternehmen

Ariola wurde erst 2003 von Marcello Ceci gegründet, der die Weinkellerei von der Familie Forte Rigoni übernommen hat. Der Sitz befindet sich in Emilia Romagna in der Nähe von Parma in einem Gebiet, das von niedrigen Hügeln ca. 200-300 Metern über den Meeresspiegel geprägt ist. Die Weinberge umfassen 70 Hektar und  werden mit verschiedenen Rebsorten angebaut:  Chardonnay, Sauvignon, Malvasia, Lambrusco, Cabernet und Merlot sind nur einige der vorhandenen Rebsorten, wobei der Lambrusco Maestri die Hauptrolle dabei spielt. Die Beschaffenheit des Bodens, kalkhaltig und lehmig aufgrund der ihn durchziehenden Wasserläufe, hat den Anbau verschiedener Rebsorten begünstigt. Dieses besondere Terroir ist eines der Erfolgs-Geheimnisse des Unternehmens.  

Innovation und Tradition gleichermaßen

Die Kellerei arbeitet mit Innovation und Tradition gleichermaßen. Die Trauben werden mit äußerster Sorgfalt geerntet und besonders sanft gepresst. Die Maischegärung erfolgt in großen Bottichen, die Alterung in den meisten Fällen auf der Flasche.

Der Lambrusco

Lambrusco war in der Weintradition der Emilia Romagna schon immer präsent. Lange Zeit wurde er im Vergleich zu anderen höher geschätzten Weinen verspottet und unterschätzt und als Tafelwein degradiert. In den letzten Jahren haben sich jedoch mehrere Hersteller bemüht, diesen Wein neu zu bewerten, indem sie charaktervolle Lambrusco-Weine anbieten. Dies ist der Fall des Lambrusco Marcello, ein Wein mit rotem und prickelndem Schaum, der ebenfalls ins Ausland exportiert wird und 2013 die Goldmedaille beim Concours Mondial Bruxelles gewann. Danach sind weitere zahlreiche Auszeichnungen gefolgt, wie zum Beispiel den 1.Platz bei der select-wine-challenge 2018 als Produzent in der Kategorie “Spumante bis 15 Euro”. Lambrusco Marcello verdankt seinen Namen von seinem Winzer Marcello Ceci, dem Besitzer der Cantine Ariola.

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Das Weingut  von Gianna Nannini

Nach vielen Jahrhunderten der Verfall wurden die Überreste des Kartäuserklosters Belriguardo und insbesondere die Weinberge, die den Kartäusermönchen gehörten, von der Familie Nannini gekauft. Die berühmte Sängerin Gianna, die seit jeher eine Leidenschaft für den Wein hat, hat das Kartäuserkloster in seinem früheren Glanz wiederaufgebaut und mit Hilfe von qualifizierten Weinbauexperten aus den alten Weinbergen eines der renommiertesten  Weingüter der Region geschaffen.

Lage und Größe

Die Certosa di Belriguardo liegt auf den Hügeln von Siena, etwa 7 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Landschaft ist von typisch toskanischer Schönheit: ein Gebiet, in dem sich Weinreben und Olivenbäume abwechseln, im Spiel der Farben und Atmosphären, die dieses Land charakterisieren, das traditionell zur Weinproduktion berufen wurde. Der Betrieb (ca. 75 Hektar, davon 8 mit Reben gepflanzt) liegt im Chianti-Gebiet der senesischen Hügeln, wo die Sangiovese-Rebsorte eine unbestrittene Führungsrolle spielt.

Geschichte der Certosa di Belriguardo und ihrer Weine

Das historische Gebäude der Certosa (Bauzeit von 1340 bis 1347) befindet sich am Eingang des Anwesens auf der Seite nach Siena. Die ersten 12 Mönchen ließen sich ab 1348 in Belriguardo nieder, wie der päpstliche Bulle beweist, den Clemens VI. in diesem Jahr von Avignon an den Bischof von Siena geschickt hatte. Die Auszeichnungen über die Kellerei gehen auf das Ende des 16. Jahrhunderts zurück und zeugen von der Existenz einer “Pergola a braccialetto” und einer reichen und kostbaren Produktion von Weinen, die auf dem Markt von Siena verkauft werden. Es gibt schriftliche Belege für die Existenz von Arten wie “Moscatello”, “Rosso” und “Bianco di Clausura”. Diese alten Namen, die ursprünglich den Weinen der Mönche zugeschrieben wurden, wurden teilweise übernommen, um die enge Verbindung zwischen aktueller und alter Produktion zu unterstreichen. Der starke und sichere Charakter der Weine, ihre komplexen Düfte, die robuste und elegante Struktur, der Körper, der einen schnellen Verzehr ermöglicht, aber gleichzeitig Beständigkeit gegen Haltbarkeit und Alterung bedeutet, sind daher auch auf die hervorragenden Eigenschaften des Gebiets zurückzuführen.

Das Weingut Chateau Schembs befindet sich genau auf 49°39’33’’ Nord / 8°19’45’’ Ost, mitten im Wilden Wonnegau, eine uralte Weinregion in Rheinhessen. Die ältesten Artefakte im Weingut sind ein sehr aufwändig gearbeiteter hölzerner Handwerkszirkel mit der Jahreszahl 1704 und ein handschriftliches Dokument über den Verkauf von Wein aus dem Jahr 1644.

Heute verkörpern die hier produzierten Weine die Vorstellung vom Weingeschmack von Arno Schembs, der kreative Winzer und Macher von Chateau Schembs. Seit Beendigung seines Studiums 1987 kümmert er sich um den Weinbau auf dem alten Familiengut. Die Weine sind Ausdruck seines Stils, seiner Ästhetik und tragen seine unverwechselbare Handschrift. Er erfindet sich und seine Weine ständig neu und jedes Mal ist das Ergebnis verblüffend. „Ein guter Wein muss schmecken und bis zum letzten Tropfen spannend bleiben. Das gilt sowohl für die klaren, schnörkellosen Gutsweine wie für die erstklassigen Chateau Weine“.

Handwerk, Handschrift und Wein prägen seine Arbeit bis heute.

Mittlerweile gehören dazu Reben in der historischen Originallage Wormser Liebfrauenstift -Kirchenstück- und einige denkmalgeschützte Häuser in Herrnsheim, der ehemaligen Residenz der Freiherren zu Dalberg. Durch die Liebe zu Tradition, Geschichte, alten Häusern und Wein konnten 2006 Teile des Herrnsheimer Schlosses übernommen werden, dem heutigen Sitz von Chateau Schmebs.

Momentan werden exakt 10 ha Weinberge mit etwas über 65.000 Reben bearbeitet.

Auf dem Hügel von S.Martino della Battaglia, unweit des Turms, der zur Erinnerung an das historische Ereignis des Risorgimento errichtet wurde, das den Weg für die Vereinigung Italiens ebnete, steht die Firma Citari. Das Mikroklima des Garda-Hinterlandes und seine Böden, die sich besonders für den hochwertigen Weinbau eignen, kombiniert mit der Liebe zur Tradition und der modernen Önologie, haben es im Laufe der Jahre ermöglicht, Weine mit einem starken territorialen Charakter und einer immer stärkeren Persönlichkeit zu produzieren. Von den 25 Hektar, die sich auf den nach Süden ausgerichteten Moränenhügeln erstrecken, sind 21 mit Weinbergen mit den für dieses Gebiet typischen Trauben bepflanzt. Die Liebe zum Wein beginnt hier, zwischen den Weinbergen, die mit einer nachhaltigen Methode und mit geringer Umweltbelastung betriebenen werden, wo jeden Tag die Reben untersucht werden und die Entwicklung der Trauben beobachtet wird. Die Lese erfolgt fast überall von Hand, in mehreren Schritten und mit einer sorgfältigen Auswahl der Trauben, um die Trauben mit dem richtigen Reifegrad in den Keller zu bringen.

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“

Seit 1658 bewirtschaftet die Familie Bamberger Winberge an der schönen Nahe. Das Weingut wird heute von Christian Bamberger in der 14. Generation geführt.  Der heutige Eigentümer des alten Familienunternehmens, Christian Bamberger, der 1969 geboren wurde, studierte in den 1990er Jahren an der “University of California” in Davis Weinbau und arbeitete anschließend einige Jahre als Praktikant im Napa Valley. Nach einigen weiteren Lebensstationen in Kalifornien und einem Studium zum Diplom-Kaufmann in Mainz entschied er sich im Jahre 2004 in die alte Heimat zurückzukehren, wo er von der Familie benötigt wurde. Hier an der Nahe konnte er auf rund 6 Hektar Rebfläche des Familienbetriebs zurückgreifen, aber für Christian war dies nicht ausreichend. Da seine Mutter aus einem Weinbaubetrieb in Rheinhessen stammte, entschloss er sich auch diese 6 Hektar zu bewirtschaften, führte die väterlichen und mütterlichen Weinbaubetriebe zusammen und vereinte somit zwei Regionen. Zusätzlich erwarb er im Jahre 2007 noch weitere erstklassige Vulkangesteinslagen  in Schlossböckelheim dazu, auf 300m NN hoch über der Nahe, echte Prunkstücke mit „cool climate“. Die Böden der Weinberge strotzen vor geologischer Vielfalt, es finden sich Bergkristalle, Rauchquarze und Amethyste als Zeugen einer bewegten erdzeitgeschichtlichen Vergangenheit.

Mit Verve und einer gehörigen Portion Mut macht sich der Winzer daran, die Weinwelt der Nahe umzukrempeln. Einen fast lupenreinen Hattrick erreicht er mit Ehrenpreisen, die ihm in den Jahren 2011, 2012 und 2014 vom Verband der Weingüter an der Nahe für besondere Leistungen bei der Landesweinprämierung während Festakten in der Europahalle Trier überreicht wurden. 2015 wird Christian Bamberger aufgrund der zahlreichen Höchstbewertungen erstmals mit einem Staatsehrenpreis ausgezeichnet. Der Falstaff nominierte ihn zum „Newcomer des Jahres“. Der Feinschmecker zählt seinem Weingut inzwischen „zu den besten Deutschland“.

Jahr für Jahr stellt sich Christian Bamberger dem Urteil renommierter Weinwettbewerbe und Weinführer. Mit Auszeichnungen bei großen Rotweinwettbewerben erlangt der Slogan „Die Nahe ist rot“ im vorwiegend für Weißwein bekannten Anbaugebiet steigende Popularität. Dazu meint der Vinum Weinguide: „Christian Bamberger punktet im Bereich der fruchtopulenten, modernen Rotweine: Kalifornien an der Nahe.“ und der Falstaff Weinguide urteilt 2019: „Jede Region profitiert von Winzern, die Grenzen überschreiten. Einer davon ist an der Nahe Christian Bamberger“.

Im Reich der Rieslinge kreiert er kraftvolle Rotweine mit langen Maischestandzeiten und baut sie in Barriques aus, “Rocking Reds” wie er sagt. Er setzt weitere Akzente mit der Cuvée-Kollektion „nomen est omen“ und überrascht mit einem aus roten Trauben weiß gekelterten Merlot, inzwischen fast schon Kult, was der erste deutsche Sommelier-Weltmeister und Master of Wine Markus Del Monego anerkennend lobt: “Frische Ideen sind für ihn Programm.“

Col Vetoraz liegt auf dem gleichnamigen Hügel neben dem “Mont” von Cartizze in S. Stefano di Valdobbiadene. Wir befinden uns auf dem höchsten Punkt von Cartizze auf fast 400 m Höhe, von hier aus kann das Auge das gesamte Gebiet erkennen, das im Osten von Fol und im Westen von Sacol begrenzt wird. Die Familie Miotto ließ sich 1838 auf diesem Hügel nieder und entwickelte von Anfang an den Weinbau (Prosecco Superiore und Cartizze Superiore Reben). 1993 hat Francesco Miotto, Nachkomme dieser Familie, zusammen mit Paolo De Bortoli und dem Önologe Loris Dell’Acqua den heutigen Col Vetoraz ins Leben gerufen und eine heterogene und anregende Werkgruppe geschaffen. In diesen Jahren ist das Erfahrungswachstum von dem Weingut deutlich geworden, so dass Col Vetoraz mittlerweile eines der etabliertesten und gefragtesten Weingüter im ganzen Gebiet geworden ist. Es ist somit ein sehr guter Ausgangspunkt erschaffen worden, der zur Identifizierung und Qualifizierung des großartigen Landes beiträgt.

Das Weingut Dr. Heger aus Ihringen gehört heute zu den besten badischen Weingütern und ist national und international bekannt. Sein Ursprung sieht das Weingut in 1935 als dem Landarzt Dr. Max Heger von seinen Winzer-Pazienten das Interesse und letztendlich auch die Leidenschaft für Wein geweckt wurde. Nach und nach kaufte er Rebflächen in den Spitzenlagen Achkarrer Schlossberg und Ihringer Winklerberg und begann somit selber seine Winzeraktivitäten. 1949 übernimmt sein Sohn Wolfgang das Weingut und führt es mit seiner großen Leidenschaft und Können zu einem florierenden Weingut und an die Spitze der deutschen Weinerzeuger, wo es auch heute noch einen festen Platzt hat. Mittlerweile wird das Weingut Dr. Heger heute in der dritten Generation von Silvia und Joachim Heger, Sohn von Wolfang,  geleitet.

Das Weingut ist heute in zwei Teile untergliedert. Das Weinhaus Heger und das Weingut Dr. Heger. Im Weingut Dr. Heger werden ausschließlich Weintrauben aus eigenen Rebanlagen vinifiziert. Bei den Weinen vom Weinhaus Heger werden auch teilweise Trauben von lange befreundeten Winzern vom Kaiserstuhl dazugekauft. Die eigenen Rebflächen haben heute eine stattliche Größe von über 28 ha erreicht. Dazu gehören Spitzenlagen wie Ihringer Winklerberg und Achkarrer Schlossberg. Der Ihringer Winklerberg ist als eine der wärmsten Lagen Deutschlands bekannt, die ausdrucksstarke Terroirweine hervorbringt. Das Weingut Dr. Heger ist ein langjähriges Mitglied des VDP – Verband deutscher Prädikatsweingüter. Neben den klassischen traditionellen Weinsorten Spätburgunder, Weißburgunder und Grauburgunder hat das Weingut noch andere Sorten wie Riesling, Müller Thurgau oder Silvaner im Programm. Dies ist für ein Weingut vom Kaiserstuhl eher ungewöhnlich. Neben dem Weingut Dr. Heger und Weinhaus Heger hat Joachim Heger auch das Weingut Fischer übernommen. Hier findet man z.B. einen ausgezeichneten Sauvignon Blanc und andere Weißweine aus Baden. Sorgfalt, Liebe zum Detail, besondere Akribie und ausgeprägtes Traditionsbewusstsein, all das zeichnet die Arbeit im Weinkeller aus. Was im Weinberg beginnt und sorgfältigst gepflegt wird, muss im Keller bewahrt und weitergeführt werden. Vom einzigartigen Charakter der Vulkanlagen geprägt, präsentieren sich die Weine mineralisch und unverwechselbar. Konsequent trocken ausgebaute Weine, im Holzfass, Barrique oder Edelstahl vergoren, stellen den Großteil des Sortiments.

Unter Anwendung der modernsten Erkenntnisse der Ökologie und Pflanzenpflege, Einsaaten und organischen Düngung ist es ihnen möglich das Terroir noch besser zum Ausdruck zu bringen. Vor allen Dingen gelingt es ihnen das Ökosystem Weinberg, auch für kommende Generationen nicht nur zu erhalten, sondern auch beständig zu optimieren.

Das Weingut Domaine du Colombier befindet sich seit 4 Generationen im Besitz der Familie Bretaudeau.  Auf einem der höchsten Hügel des Dorfes gelegen, war dies ursprünglich das Zufluchtsort und das Heim für Tauben, die bis heute die Namensgeber des Domaines sind.

Der über 35 Hektar große Weinberg ist in zwei Teile geteilt, die acht Kilometer voneinander entfernt sind und die sich über die besten Hänge der Sanguèze verteilen. Hier wachsen jeweils über 50 Jahre alte Reben auf unterschiedlichen Böden und unterschiedlicher Reife. Allein 17 Hektar sind für die Rebsorte Melon de Bourgogne für die Herstellung des Muscadet Sèvre et Maine vorgesehen.

Ende 1996 übernahm Jean Yves Bretaudeau  nach der Pensionierung seines Vaters dessen Nachlass. Zu seinem Beruf sagt er: „Wenn man sich für diese Arbeit entscheidet, weiß man, dass jede Entscheidung, wie man seine Rebe bearbeitet oder seine Jahrgänge vinifiziert, die Endgültigkeit des Weins beeinflusst. Wie ich gerne sage, ist die Seele, die Vollendung eines Weins, der Zauber der Verbindung von drei Elementen: dem Terroir (spezifisch für jede Parzelle), dem Winzer (der alles tut, um seine Terroirs und Rebsorten zu verherrlichen) und dem Klima (das uns jedes Jahr aufs Neue überrascht)“.Seit 30 Jahren ist das Weingut stolzer Mitglied der „Vignerons  Indépendants  de  France (unabhängige Winzer Frankreichs): Die mitgliedernden  Weinbauer stehen hier für die Bewahrung der traditionellen Werte und Know-hows in Einklang der Natur. Das Weingut Domaine du Colombier wurde als Betrieb mit einem höchsten Umweltwert anerkannt. Diese Zertifizierung bewertet das Know-how im Hinblick auf die Beachtung des Territoriums durch die Erhaltung eines natürlichen Ökosystems.

Die Weine von Farina sind das Ergebnis von 45 Hektar ausgewählten Weinbergen des Valpolicella Classica. Zehn Hektar befinden sich im Eigentum und 35 sind von historischen Leihgebern, die seit jeher als die absoluten “Komplizen” bei der Herstellung unserer Weine gelten. Weinberge, die wir mit höchstem Respekt und fast krampfhafter Aufmerksamkeit behandeln, da wir der Überzeugung sind, dass es die Liebe zum Detail ist, die eine höhere Qualität ermöglicht und vor allem eine außergewöhnliche Traube wie Corvina hervorhebt. Es gibt zwei historische Weinberge der Firma Farina, echte Cru des Valpolicella. Der Weinberg Montefante (300 m ü.d.M.) mit seinem tuff-, ton- und kalkhaltigen Boden und seiner hervorragenden Hanglage ist ein idealer Lebensraum für Corvina, das für das Reservat Amarone Montefante bestimmt ist. Der andere Cru ist der Weinberg Montecorna auf dem Monte Masua, das sich durch einen außergewöhnlich kalkhaltigen Boden auszeichnet, der eine ideale Basis für die Produktion von Trauben für die Valpolicella Ripasso Montecorna darstellt.

Das Weingut Gunderloch in Rheinhessen gilt als eines der führenden Weinproduzenten für den deutschen Riesling und ist für die beständige Spitzenqualität seiner Weine international sehr renommiert, angefangen von den Gutsweinen bis hin zu den berühmten Lagen- und Süßweine. Gegründet wurde es im Jahr 1890 von dem Bankier Carl Gunderloch und befindet sich mittlerweile in der 6.ten Generation in Familienbesitz. In 1986 haben Agnes und Fritz Hasselbach die alleinige Verantwortung für das Weingut von Agnes Eltern übernommen. Ihr Ziel war es, dem Familienbetrieb wieder jenen Stellenwert zu verschaffen, den es in der Welt des Weins einmal hatte. Jedes Jahr von neuem, das Beste aus dem Rothenberg hervorzuholen, lautete die Devise von Fritz Hasselbach. Er ist unermüdlich um die Welt als Botschafter des deutschen Rieslings herumgereist und hat den Wein zu internationaler Anerkennung verholfen. Ein weiteres gemeinsames Ziel von Agnes und Fritz Hasselbach ist die  Erhaltung und Schützung der Steillagen am Rhein. Das Kernstück ist der markante Nackenheimer Rothenberg. Die Bewirtschaftung erfolgt daher unter strenger Pflege und Beobachtung der Gesundheit der Weinrebe und des Bodens, um das Territorium der nachfolgenden Generationen intakt zu überlassen. Zur Zeit werden 24 Hektar bewirtschaftet, die zu 85 Prozent dem Riesling vorbehalten ist. Auf den 250 Mio. Jahren alten roten Tonschieferböden findet diese Rebsorte die ideale Voraussetzungen, um die klimatischen und geologischen Bedingungen in ausdrucksstarke Weine münden zu lassen. Durch einen zurückhaltenden Rebanschnitt wird ein Ertrag von rund 50hl/ha erlangt. Es wird damit angestrebt, die Aromenausbildung, die Fruchtsäure und die Reife der Weinbeere in eine perfekte Balance zu bringen, um Weine mit Konzentration, Lebhaftigkeit und einer kräftigen mineralischen Prägung zu ernten.

Nach verschiedenen Stationen im Ausland bei einigen Weinbetrieben in Australien, Kanada, Chile etc. kümmert sich heute Sohn Johannes um den Familienbetrieb mit den gleichen Prinzipien und der großen Zuneigung zum Territorium, jedoch nicht ohne einen frischen, modernen Wind und viel Innovation in den elterlichen Betrieb zu bringen. Mit seinen kompromisslos guten Weinen verkörpert er perfekt jene neue deutsche Qualitätswelle, die Rheinhessen so weit nach vorne gebracht hat in den letzten Jahren und es zu einem der spannendsten Anbaugebiete für Riesling in Deutschland macht.

Die Gunderloch-Weine werden seit Jahren mit renommierten nationalen und internationalen Preisen und höchsten Punktezahlen ausgezeichnet.

Die Weinkellerei Il Colombaio di Santa Chiara ist eine Weinkellerei, die tief mit dem toskanischen Gebiet verbunden ist und auf Qualität setzt. Es liegt wenige Kilometer von San Gimignano entfernt auf den Hügeln von Siena und ist das Ergebnis eines Projekts der Familie Logi, das im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde. Die Weinkellerei wird von den Brüdern Alessio, Stefano und Giampiero geleitet, die die Lehren ihres Vaters Mario, der immer schon Landwirt und Winzer war, in die Praxis umsetzen konnten.

Der Weinberg von Il Colombaio di Santa Chiara erstreckt sich über 20 Hektar in einer Höhe von 350 bis 390 Metern über dem Meeresspiegel. Nur autochthone Reben werden mit Spalier-Kordon und Bio-Zertifizierung angebaut. Die Böden, auf denen die Reben wachsen, sind unterschiedlich: sie reichen von lehmigen Mergel bis hin zu Böden, die reich an Tuffstein-Skelett sind. Die ältesten Reben erreichen ein Alter von 30 Jahren.

Die Produktion der Weinkellerei Il Colombaio di Santa Chiara basiert auf der Idee, dass der Wein vom Territorium erzeugt wird und im Keller nur verbessert werden kann. Die sorgfältige Pflege des Weinbergs und eine sorgfältige Auswahl der geernteten Trauben sind das Geheimnis der Qualität der Weine dieses Weinguts. Tatsächlich haben sie einen einzigartigen und unverfälschten Charakter: Sie haben intensive und komplexe Aromen und eine bemerkenswerte Struktur.

Für einen Menschen wie mich, mit einem eher technischen Hintergrund, ist es nicht ganz einfach, mit sprachlichen Mitteln die Poesie und Hingabe zu vermitteln, die zu meiner Arbeit und meinem Leben gehören. Wahrscheinlich wäre es also sinnvoller, meine Weine einfach für sich sprechen zu lassen, aber ich möchte diesen Aspekt nicht aus rein stilistischen Gründen in fremde Hände geben. Ich bitte Euch deshalb, mir meine von Herzen kommenden, aber vielleicht nicht perfekt gewählten Worte nachzusehen, denn meine wahre Ausdrucksform ist die Weinerzeugung. Meine Familie lebt seit dem späten 17. Jahrhundert in Canelli. Ein Ignazio Giovine des Jahres 1653 besaß Ochsen und einen Wagen, etwa ein Jahrhundert später waren einige Weingärten auf den Hügeln des Weilers Sant’Antonio zum Familienbesitz hinzugekommen, bis heute eine der besten Lagen für den Moscato d’Asti. Ab 1850 begannen wir, Wein aus den eigenen Trauben herzustellen und ihn vor allem in Italien, aber auch, dank einiger piemontesischer Migranten, in Brasilien und Argentinien zu verkaufen. Mit den Jahren entwickelte sich daraus ein Betrieb, in dem die eigenen Weinberge gepflegt, aber für Weinherstellung und Weinhandel auch Trauben dazu gekauft wurden, und daran hatte sich nichts geändert, als ich 1988 mein Önologie-Studium in Alba abschloss. Am 8. Mai 1988 war es dann soweit. Ich gründete mein neues Weingut, dessen Grundlage natürlich die historischen Weinberge der Familie und das umfassende, überlieferte Wissen um die Weinherstellung lieferten: L’armangia. L’armangia bedeutet im piemontesischen Dialekt “Revanche”, für mich und meine Familie eine Verpflichtung mitzuhelfen, den in den letzten Jahrzehnten durch den Fokus auf Massenware abgewirtschafteten Ruf Canellis als Heimat großer Weine wieder herzustellen. Heute leiten meine Frau Giuliana und ich ein Weingut, zu dem inzwischen mehr als 10 Hektar Weinberge in den Gemeinden Canelli, Moasca, San Marzano Oliveto und Castel Boglione gehören. Als Önologe kümmere ich mich persönlich um Weinberge und Weinkeller, ohne externe Berater oder Weintechniker, – schließlich sollen jeder meiner Weine genau die Persönlichkeit haben, die ich mir für ihn vorstelle.

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Das Weingut La Bollina, seit Jahrhunderten Sitz der Marquise Figari von Genua, liegt in einem historischen Gebiet, das der Produktion des Gavi DOCG gewidmet ist, und erstreckt sich über 120 Hektar in einer Landschaft mit sanften Hängen, ausgewählten Weinbergen und Kastanienwäldern.Im Inneren des Anwesens befinden sich neben dem landwirtschaftlichen Betrieb, der sich über 28 Hektar Weinberge mit einem ausgestatteten Produktionskeller erstreckt, ein 4 Sterne Hotel, ein Golf-Platz und ein Konferenzzentrum. Das Portfolio umfasst neben verschiedenen Gavi, auch Rot- und Weißweine der DOC Monferrato sowie einen Süßwein und einen Spumante. Die umfangreichen Investitionen in den Keller und die Weinberge garantieren eine tadellose Qualität. Daneben betreibt La Bollina überall in Italien Wein-Projekte wie Távros in Apulien, Corte Medicea und Ducato Grazioli in der Toskana. Hier sind unter anderem Sangiovese und Primitivo im Anbau. In diesen unterschiedlichen Regionen beweist Önologe Andrea Bernardini sein besonderes Gespür für das beste Terroir Italiens! “La Bollina präsentiert Weine von analytischer und sensorialer Perfektion.”, meint auch Luca Maroni.Durch neue Systeme der Mikrooxygenierung werden die Weine bei den besten Temperaturbedingungen gekeltert und gehalten.

Le Contesse ist ein Familien geführtes Weingut am Fuß der Hügel von Conegliano in der Region Valdobbiadene in Venetien. Seit Anfang der 70er Jahre produziert die Familie Bonotto hier Schaumweine. Dafür werden bei Le Contesse betriebseigene Hefen selektioniert, kultiviert und vermehrt. Dadurch haben diese Weine eine im Vergleich zur Verwendung von industriell hergestellten Hefen unvergleichliche Frische, die noch lange nach dem Öffnen in der Flasche anhält. Viele regionale und internationalen Auszeichnungen belegen die sehr gute Qualität der Produkte immer wieder. Le Contesse besitzt 155 Hektar Weinberge in 8 Gemeinden in Venetien.

Der landwirtschaftliche Betrieb Mainente sitzt inmitten der Hügellandschaft von Soave, der sich im östlichen Teil des Hügellandes der Provinz Verona, nördlich der Autobahnserenissima, zwischen Verona und Venedig, befindet.  Die Hügel sind die Reste eines großen vorzeitlichen Vulkans dementsprechend sind die Weine auf Vulkanböden fülliger, zeigen reifere Fruchtnoten und entwickeln sich langsamer.  Nur Weine aus Hügellagen dürfen den Zusatz »Classico« tragen.

Unter dem Motto:  “Nur aus den besten Trauben kann guter Wein hergestellt werden„ befasst sich die Familie Mainente seit über 50 Jahren mit der Produktion von Qualitätswein. Aus diesem Grund fühlen sie sich hauptsächlich Weinbauern. Die Weinberge befinden sich innerhalb dem Produktionsgebiet des Soave. Von den verschiedenen höher gelegenen Landteilen der Hügellandschaft werden ausschließlich ausgewählten Garganega-Trauben für die Herstellung von Soave Classico verwendet. Die Bemühungen eines ganzen Jahres werden mit der Weinlese und der Verarbeitung  im Weinkeller vollendet. Hier sind sie bestrebt, die Emotionen in einem Glas hervorzuheben, die durch die Begegnung zwischen der Rebe und dem Territorium vereint  werden.

Das 1958 von Andrea Pasini gegründete Weingut Pasini San Giovanni wird auch heute noch von der Familie geführt – mittlerweile in der dritten Winzergeneration. Jeder einzelne seiner Weine ist der vollkommene Ausdruck der Typizität des Gardaseegebietes, denn das Gut bewirtschaftet in den Weinbaugebieten Valtènesi und Lugana am brescianischen Ufer des Gardasees 36 Hektar eigene Rebflächen. Dank der Photovoltaikanlage aus dem Jahr 2009 und des Projektes zur Bewertung des CO2-Fußabrucks nähern sich die Kellerei und die gesamte Betriebsverwaltung immer mehr der vollkommenen Nachhaltigkeit. Der heutige Betrieb trägt zwei Namen: Der eine ist an die Familie Pasini gebunden, die den Betrieb ins Leben gerufen hat und seit jeher leitet, der andere orientiert sich an dem Ort San Giovanni, in dem auch der Bauernhof Cascina San Giovanni steht, und an der Kirche San Giovanni in Palude, einem Ortsteil von Puegnago unweit von Raffa.

Das Weingut van Volxem schaut auf eine langjährige Weingeschickte zurück, die bereits in der Römerzeit ihren Anfang hat. Die angeschlossenen Weinberge wurden von den Römern in den besten Schieferlagen der Saar bereits im 3 Jh. angelegt und zählen zu den ältesten Steillagen überhaupt. Das Weingut wurde über mehrere Jahrhunderte von Mönche bewirtschaftet, bis wann es in 1743 als Klosterweingut errichtet wurde. In Folge der französischen Revolution wurde der Besitz verstaatlich und gelangte später in das Eigentum des visionären Brauers Gustav van Volxem. Er erkannte das Potential der privilegierten Lagen des Guts und konnte es in den Folgenjahren zu einem der renommiertesten Weingüter im Kaiserreich aufblühen lassen. Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad der Moselweine, und besonders der von der Saar, begann auch deren Blütezeit und van Volxem konnte sich auch international an der Spitze positionieren.

Nach 4 Generationen im Familienbesitz van Volxem übernahm im Jahr 2000 Roman Niewodniczanski das Weingut, restaurierte es und kaufte weitere Spitzenlagen dazu. Mit der Übernahme konnte Niewodniczanski, aus einer Bierfamilie stammend, ein Jugendtraum wahrwerden lassen und arbeitet seitdem unermüdlich an dem Projekt, den Riesling aus der Saar wieder an die Spitze zu führen, wo er bereits vor 100 Jahre stand. Zusammen mit dem Gutsdirektor Dominik Völk bewirtschaften sie die 20 ha mit Riesling bebauten Steillagen mit voller Leideschaft und Hingabe, um an den Erfolg von damals anzuknüpfen. Die Philosophie des Weinguts ist Spitzenqualität bereits auf den Weinbergen zu erzeugen und es im Weinkeller nur zu verfeinern. Getreu dem Motto „auf natürlicher Weise das Beste aus dem Berg zu holen“ wird hier unter einem weitgehenden Verzicht auf industrielle oder synthetische Hilfsmittel gearbeitet und eine umweltschonende Bewirtschaftung, sowie der Einsatz von alten Reben und eine bewusste Beschränkung der Hektarerträge bevorzugt. Die besonders kühlen Umweltbedingungen der Saar-Region sorgen für eine extrem lange Reifezeit der Trauben. Dadurch können sich im Riesling sehr intensive Aromastoffe bilden, die durch den Schiefer im Wein elegant und frisch herüberkommen. Es gelingt ihnen „Cool-Climate-Weine” mit moderatem Alkoholgehalt und von opulenter Struktur, Komplexität und Dichte zu erzeugen.

Roman Niewodniczanski wurde 2019 Winzer des Jahres gekürt. Der bekannte Weinkritiker Joel B. Payne sagt: „2015, 2016 – aus dem Jahr 2017 präsentiert Roman Niewodniczanski aus Wiltingen an der Saar erneut eine Kollektion aus einem Guss. Vom trockenen Basisriesling bis zur restsüßen Auslese glänzen die Weine von van Volxem mit Präzision, Kraft und Finesse.“

In 2019 konnte Niewodniczanski nach einer 4 Jährigen Bauphase die modernste Weinmanufaktur Deutschlands fertig stellen und somit einen weiteren Traum verwirklichen, um Val Volxem zu einem der wichtigsten Betrieben der Welt aufsteigen zu lassen und zu einem großen und wichtigen Aufschwung für die Saar-Region beizutragen.