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Beeindruckende Vielfalt

Auswahl feinster Weine

Weingut Ariola Castello del Gusto

Das Unternehmen

Ariola wurde erst 2003 von Marcello Ceci gegründet, der die Weinkellerei von der Familie Forte Rigoni übernommen hat. Der Sitz befindet sich in Emilia Romagna in der Nähe von Parma in einem Gebiet, das von niedrigen Hügeln ca. 200-300 Metern über den Meeresspiegel geprägt ist. Die Weinberge umfassen 70 Hektar und  werden mit verschiedenen Rebsorten angebaut:  Chardonnay, Sauvignon, Malvasia, Lambrusco, Cabernet und Merlot sind nur einige der vorhandenen Rebsorten, wobei der Lambrusco Maestri die Hauptrolle dabei spielt. Die Beschaffenheit des Bodens, kalkhaltig und lehmig aufgrund der ihn durchziehenden Wasserläufe, hat den Anbau verschiedener Rebsorten begünstigt. Dieses besondere Terroir ist eines der Erfolgs-Geheimnisse des Unternehmens.  

Innovation und Tradition gleichermaßen

Die Kellerei arbeitet mit Innovation und Tradition gleichermaßen. Die Trauben werden mit äußerster Sorgfalt geerntet und besonders sanft gepresst. Die Maischegärung erfolgt in großen Bottichen, die Alterung in den meisten Fällen auf der Flasche.

Der Lambrusco

Lambrusco war in der Weintradition der Emilia Romagna schon immer präsent. Lange Zeit wurde er im Vergleich zu anderen höher geschätzten Weinen verspottet und unterschätzt und als Tafelwein degradiert. In den letzten Jahren haben sich jedoch mehrere Hersteller bemüht, diesen Wein neu zu bewerten, indem sie charaktervolle Lambrusco-Weine anbieten. Dies ist der Fall des Lambrusco Marcello, ein Wein mit rotem und prickelndem Schaum, der ebenfalls ins Ausland exportiert wird und 2013 die Goldmedaille beim Concours Mondial Bruxelles gewann. Danach sind weitere zahlreiche Auszeichnungen gefolgt, wie zum Beispiel den 1.Platz bei der select-wine-challenge 2018 als Produzent in der Kategorie “Spumante bis 15 Euro”. Lambrusco Marcello verdankt seinen Namen von seinem Winzer Marcello Ceci, dem Besitzer der Cantine Ariola.

Die Geschichte des Weinguts

1878 Gründung

Emanuele Alberto Guerrieri, Graf von Mirafiore, Sohn des ersten Königs von Italien, gründet die Casa E. di Mirafiore mit ihren Ländereien in Barolo und Fontanafredda. Ein edler bäuerlicher Unternehmer, der sich mit einem absolut modernen Ansatz dem Wein verschrieben hat. Neben seinem Engagement für den Wein wendet er viel Energie für die Gemeinschaft auf, indem er den Bau des Dorfes für die Mitarbeiter fertigstellt, die Bauernhäuser, Kellereien, Ställe und eine Kirche baut und die F.A.O (Fratellanza Agricola Operaia) gründet, die erste Form von  Freizeitclub für die Mitarbeiter. Unter seiner Leitung nimmt die Produktion sofort innovative Kriterien an, mit ständigem Augenmerk auf die Herstellung von Qualitätsweinen, insbesondere des Barolo. In seinen  Kellereien werden die ersten Zementfässer in Europa nach einem Patent der Schweizer Firma Borsari gebaut und die Weine gewinnen ihre erste Goldmedaille bei einem önologischen Wettbewerb in Köln, Deutschland.

1887-1890

Es ist der Der Graf von Mirafiore, der  den Barolo von seinem  zurückhaltenden  Luxusstatus auf den Weltmarkt zu einem kommerziellen Absatz führt. Der Barolo verbreitet sich in allem Münden und wird immer bekannter. Um die unverwechselbaren Eigenschaften dieses Weines zu bewahren, garantiert Graf Emanuele Alberto die Qualität und Typizität des Produktes. Der Barolo Mirafiore wird in die ganze Welt exportiert, was durch seine Anerkennung in Brüssel, Chicago und San Francisco belegt wird.

1900

Nach dem Tod des Gründers, Emanuele Alberto, erreicht Casa E. di Mirafiore maximale kommerzielle Expansion.  Unter der Leitung seines Sohnes Gastone beginnen die Dinge zu knacken, seine Leidenschaften und Fähigkeiten entsprechen nicht denen seines fähigen Vaters. Die Kombination aus der großen Wirtschaftsdepression, die aus den USA kommt, und der Reblaus, einer schweren Rebkrankheit, führt zum Niedergang und zum Konkurs des Unternehmens. 1931 wird die Marke Mirafiore für 100.000 Lire verkauft und bleibt 70 Jahre lang in einer Schublade verschlossen.

Das Weingut heute

Erst 2008 kehrt Mirafiore  zu seinem Ursprung zurück und wird wieder zu einem Weingut,  an dem es mit der Produktion seiner Barolo-Crus beginnt. Die heutige Produktionsphilosophie von Mirafiore ist der historische Ausdruck der Marke und spiegelt die Philosophie seines Gründers wieder, wobei die Innovation durch die Wiederaufnahme der Traditionen der Vergangenheit ohne Konditionierung dargestellt wird.  Seine Produkte gelten als Spitzenweine. Sie werden für ihren charakteristischen Geschmack mit einem besonders vollen Körper geschätzt, sind aber auch weit über Italien hinaus bekannt.

Das Gebiet

Das Weingut liegt im Nordwesten Italiens, im Herzen der Langhe, in jenen Weinbergslandschaften, die 2014 von der UNESCO als Weltkulturerbe für den außergewöhnlichen universellen Wert der Agrarlandschaft anerkannt wurden.

Die Weinberge (25 Hektar Besitz) befinden sich in den Gemeinden Serralunga d’Alba, die meisten davon in der Nähe der Kellerei, in der Unterzone von Fontanafredda, und Barolo, auf Grundstücken, die bereits den Besitzern des Weingutes gehörten, als es 1878 gegründet wurde. Das herausragende Terroir bietet den Rebflächen viele Nährstoffe und in Kombination mit dem mediterranen Klima die idealen Reifebedingungen. Dabei sind die Rebflächen gut vor dem Wind geschützt und der Boden wirkt als Wärmespeicher. Über einen langen Zeitraum hinweg können die Trauben über die richtige Zeit hinweg reifen und ein großes geschmackliches Aroma entwickeln. Bei der Herstellung scheut Mirafiore weder Zeit noch Kosten und ist einem hohen Qualitätsanspruch verpflichtet und arbeitet bei der Verarbeitung mit französischen Methoden. Es werden die Trauben Barolo und Nebbiolo angebaut, unter anderem in den Parzellen Lazzarito und Paiagallo in den besten Lagen der Appellation Barolo DOCG.  Die Weinbergen sind mittelhügelig und hochhügelig, auf einer Höhe zwischen 300 und 480 Metern über dem Meeresspiegel und genießen eine Süd- und Südwestlage. Bei der Herstellung seiner Weine achtet Mirafiore auf einem hohen Qualitätsanspruch und arbeitet bei der Verarbeitung mit französischen Methoden. Durch seine nachhaltige Pflege leistet Mirafiore darüber hinaus einen höhen Beitrag zur ökologischen Erhaltung der Region.

In den letzten Jahren erhielt Casa E. di Mirafiore eine Reihe von Auszeichnungen: wir erwähnen unter ihnen die Platinum BestMedal 2016 für Barolo Riserva 2007, mit Erwähnung BEST IN SHOW in der Decanter World Wine Awards.

2018 Casa E. di Mirafiore wird zu einem Bio-Bauernhof, mit seinen Grundstücken in der Unterzone von Barolo und Fontanafredda und den Kellern im Herzen des historischen Dorfes. In diesem Jahr wird auch die erste zertifizierte Bio-Ernte wird durchgeführt

 

Cascina Valle Asinari

2016 beschließen die Weingüter Borgogno und Agricola Brandini, zwei Ikonen der Langhe von Barolo, in ein neues Gebiet zu investieren, das Monferrato. Hier, im Herzen der Appellationszone Nizza DOCG, kaufen sie ein neues Unternehmen, das der Adelsfamilie Asinari gehört, ehemaligen Grundbesitzern einer riesigen Fläche auf den Hügeln um Asti, und gründen Cascina Valle Asinari.

Das Gebiet

Das Weingut befindet sich in San Marzano Oliveto (Provinz Asti) auf den sanften Hügeln des Monferrato, wo die Rebsorte Barbera ihr bestes Potential hat. Barbera verkörpert die Identität und ist der einzige Protagonist in den 15 Hektaren, die auf dem Gipfel des Valle Asinari liegen und seit 1300 von der sogenannten Familie der Marqueses kontrolliert werden. Es werden ausschließlich Barbera d’asti, Barbera d’Asti superiore und  Nizza produziert, eine der ältesten piemontesischen DOCG-Appellation, und wir tun das authentisch, mit Respekt vor dem Boden und den ältesten lokalen Weinbautraditionen. Die Landwirtschaft befindet sich in der Umstellung auf Bio, aber die Zukunft ist biodynamisch. Im Keller nur spontane Gärung mit einheimischen Hefen in Zementtanks, lange Reifung und Verfeinerung im Holzfass sind die Zutaten eines Stils, der Authentizität, Tradition und Moderne perfekt miteinander verbindet. Die abgebildeten Esel auf den Etiketten der Weinflaschen  sind die unverkennbare Handschrift von Cascina Valle Asinari, denn Asinari leitet sich von Asino, das italienische Wort für Esel. Das junge piemontesische Unternehmen hat zweifellos das Zeug zu einer Erfolgsgeschichte zu werden.

Das Motto des Weingutes

Wein wurde als Lebensmittel geboren. Erst in den letzten Jahren hat es sich zu einem exklusiven Gut gewandelt. Cascina Valle Asinari möchte ihn wieder in seine zentrale Rolle zurückführen, als ein Getränk, das dem Austausch, der Argumentation, der Harmonie dient, denn dafür ist Wein da… um sich kennenzulernen! Der Wein ist ein geschlossener Kreis. Jedes Element des Landes wird genutzt. Jede Aktion ist auf Wiederverwendung ausgerichtet.

Weingut Certosa di Belriguardo Castello del Gusto

Das Weingut  von Gianna Nannini

Nach vielen Jahrhunderten der Verfall wurden die Überreste des Kartäuserklosters Belriguardo und insbesondere die Weinberge, die den Kartäusermönchen gehörten, von der Familie Nannini gekauft. Die berühmte Sängerin Gianna, die seit jeher eine Leidenschaft für den Wein hat, hat das Kartäuserkloster in seinem früheren Glanz wiederaufgebaut und mit Hilfe von qualifizierten Weinbauexperten aus den alten Weinbergen eines der renommiertesten  Weingüter der Region geschaffen.

Lage und Größe

Die Certosa di Belriguardo liegt auf den Hügeln von Siena, etwa 7 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Landschaft ist von typisch toskanischer Schönheit: ein Gebiet, in dem sich Weinreben und Olivenbäume abwechseln, im Spiel der Farben und Atmosphären, die dieses Land charakterisieren, das traditionell zur Weinproduktion berufen wurde. Der Betrieb (ca. 75 Hektar, davon 8 mit Reben gepflanzt) liegt im Chianti-Gebiet der senesischen Hügeln, wo die Sangiovese-Rebsorte eine unbestrittene Führungsrolle spielt.

Geschichte der Certosa di Belriguardo und ihrer Weine

Das historische Gebäude der Certosa (Bauzeit von 1340 bis 1347) befindet sich am Eingang des Anwesens auf der Seite nach Siena. Die ersten 12 Mönchen ließen sich ab 1348 in Belriguardo nieder, wie der päpstliche Bulle beweist, den Clemens VI. in diesem Jahr von Avignon an den Bischof von Siena geschickt hatte. Die Auszeichnungen über die Kellerei gehen auf das Ende des 16. Jahrhunderts zurück und zeugen von der Existenz einer “Pergola a braccialetto” und einer reichen und kostbaren Produktion von Weinen, die auf dem Markt von Siena verkauft werden. Es gibt schriftliche Belege für die Existenz von Arten wie “Moscatello”, “Rosso” und “Bianco di Clausura”. Diese alten Namen, die ursprünglich den Weinen der Mönche zugeschrieben wurden, wurden teilweise übernommen, um die enge Verbindung zwischen aktueller und alter Produktion zu unterstreichen. Der starke und sichere Charakter der Weine, ihre komplexen Düfte, die robuste und elegante Struktur, der Körper, der einen schnellen Verzehr ermöglicht, aber gleichzeitig Beständigkeit gegen Haltbarkeit und Alterung bedeutet, sind daher auch auf die hervorragenden Eigenschaften des Gebiets zurückzuführen.

Weingut Chateau Schembs Castello del Gusto

Das Weingut Chateau Schembs befindet sich genau auf 49°39’33’’ Nord / 8°19’45’’ Ost, mitten im Wilden Wonnegau, eine uralte Weinregion in Rheinhessen. Die ältesten Artefakte im Weingut sind ein sehr aufwändig gearbeiteter hölzerner Handwerkszirkel mit der Jahreszahl 1704 und ein handschriftliches Dokument über den Verkauf von Wein aus dem Jahr 1644.

Heute verkörpern die hier produzierten Weine die Vorstellung vom Weingeschmack von Arno Schembs, der kreative Winzer und Macher von Chateau Schembs. Seit Beendigung seines Studiums 1987 kümmert er sich um den Weinbau auf dem alten Familiengut. Die Weine sind Ausdruck seines Stils, seiner Ästhetik und tragen seine unverwechselbare Handschrift. Er erfindet sich und seine Weine ständig neu und jedes Mal ist das Ergebnis verblüffend. „Ein guter Wein muss schmecken und bis zum letzten Tropfen spannend bleiben. Das gilt sowohl für die klaren, schnörkellosen Gutsweine wie für die erstklassigen Chateau Weine“.

Handwerk, Handschrift und Wein prägen seine Arbeit bis heute.

Mittlerweile gehören dazu Reben in der historischen Originallage Wormser Liebfrauenstift -Kirchenstück- und einige denkmalgeschützte Häuser in Herrnsheim, der ehemaligen Residenz der Freiherren zu Dalberg. Durch die Liebe zu Tradition, Geschichte, alten Häusern und Wein konnten 2006 Teile des Herrnsheimer Schlosses übernommen werden, dem heutigen Sitz von Chateau Schmebs.

Momentan werden exakt 10 ha Weinberge mit etwas über 65.000 Reben bearbeitet.

Weingut Citari Castello del Gusto

Lage 

Der landschaftliche Betrieb Citari steht auf dem Hügel von S.Martino della Battaglia, unweit des Turms, der zur Erinnerung an das historische Ereignis des Risorgimento errichtet wurde, das den Weg für die Vereinigung Italiens ebnete. Inmitten dieser sanften Hügel genießt Citari eine der günstigsten Lagen, da es sich im Zentrum von zwei renommierten Gebieten mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung wie Lugana und San Martino della Battaglia befindet. 

Geschichte

Die offizielle Gründung des Familienbetriebes Citari ist mit 1975 datiert, aber seine Geschichte beginnt viel früher, denn es ist die Geschichte einer Leidenschaft und einer Verbundenheit mit dem Land, die seit Generationen weitergegeben wird. Tatsächlich war es der Großvater Francesco Gettuli, der den Betrieb in einer Gegend kaufte, die er noch als Kind gut kannte, da er seinen Vater als Landwirt begleitete. Eine Verbundenheit mit dem Land, die dann an seine Tochter Giovanna und ihre Familie weitergegeben wurde: ihren Mann Ugo Mascini und ihre Kinder Maria Giovanna und Francesco. Heute ist es Francesco, der das Unternehmen hauptsächlich leitet, mit der Unterstützung seines Vaters, einem pensionierten Chirurgen, und der Hilfe einiger historischer Mitarbeiter: Simone Rigon und sein Vater Bruno, assistiert von Francesca Fiorentini. 

Boden

Das Mikroklima des Garda-Hinterlandes und seine Böden, die sich besonders für den hochwertigen Weinbau eignen, kombiniert mit der Liebe zur Tradition und der modernen Önologie, haben es im Laufe der Jahre ermöglicht, Weine mit einem starken territorialen Charakter und einer immer stärkeren Persönlichkeit zu produzieren. Von den 25 Hektar Besitz, die sich über die nach Süden exponierten Moränenhänge erstrecken, bewirtschaftet Citari insgesamt 21 Hektar mit den für dieses Gebiet typischen Rebsorten.

Die moränischen Böden, gemischt mit kalkhaltigen Tonen, die reich an Mineralsalzen sind, sind die beste Kombination, um den Weinen Saftigkeit, Feinheit des Aromas und die richtige Struktur zu verleihen, während die kalkhaltigeren Böden den Weinen Eleganz und Langlebigkeit verleihen.

Die Liebe für den Wein beginnt hier, zwischen den Rebzeilen, wo jeden Tag die Reben inspiziert werden und die Entwicklung der Trauben beobachtet wird. Die Weinlese erfolgt fast ausschließlich von Hand, in mehreren Schritten und einer sorgfältigen Auswahl der Reben, um die Trauben mit dem richtigen Reifegrad in den Keller zu bringen.

Kellerei

Umgeben von Weinbergen ist das Weingut Citari mit moderner, notwendiger Technik ausgestattet. Die sorgfältige Wahl des Erntezeitpunkts, die überwiegend manuelle Lese und die Nähe zum Weingut selbst erlauben es, sofort mit der Verarbeitung der Trauben zu beginnen: innerhalb einer Stunde nach der Ernte werden sie sanft gepresst. In allen Phasen der Verarbeitung wird sehr auf die Temperatur geachtet: Nach dem Pressen wird der Most gekühlt und in isolierten und konditionierten Tanks vergoren. Auch während der Lagerung werden die Weine in gekühlten Zellen aufbewahrt. Die Produktion umfasst insgesamt auf 100.000 Flaschen. Citari baut seit Jahren mit Erfolg auf Qualität und ist dabei, seinen Markt aus dem Ursprungsgebiet auf Italien und das Ausland auszubreiten.

Weingut Christian Bamberger Castello del Gusto

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“

Seit 1658 bewirtschaftet die Familie Bamberger Winberge an der schönen Nahe. Das Weingut wird heute von Christian Bamberger in der 14. Generation geführt.  Der heutige Eigentümer des alten Familienunternehmens, Christian Bamberger, der 1969 geboren wurde, studierte in den 1990er Jahren an der “University of California” in Davis Weinbau und arbeitete anschließend einige Jahre als Praktikant im Napa Valley. Nach einigen weiteren Lebensstationen in Kalifornien und einem Studium zum Diplom-Kaufmann in Mainz entschied er sich im Jahre 2004 in die alte Heimat zurückzukehren, wo er von der Familie benötigt wurde. Hier an der Nahe konnte er auf rund 6 Hektar Rebfläche des Familienbetriebs zurückgreifen, aber für Christian war dies nicht ausreichend. Da seine Mutter aus einem Weinbaubetrieb in Rheinhessen stammte, entschloss er sich auch diese 6 Hektar zu bewirtschaften, führte die väterlichen und mütterlichen Weinbaubetriebe zusammen und vereinte somit zwei Regionen. Zusätzlich erwarb er im Jahre 2007 noch weitere erstklassige Vulkangesteinslagen  in Schlossböckelheim dazu, auf 300m NN hoch über der Nahe, echte Prunkstücke mit „cool climate“. Die Böden der Weinberge strotzen vor geologischer Vielfalt, es finden sich Bergkristalle, Rauchquarze und Amethyste als Zeugen einer bewegten erdzeitgeschichtlichen Vergangenheit.

Mit Verve und einer gehörigen Portion Mut macht sich der Winzer daran, die Weinwelt der Nahe umzukrempeln. Einen fast lupenreinen Hattrick erreicht er mit Ehrenpreisen, die ihm in den Jahren 2011, 2012 und 2014 vom Verband der Weingüter an der Nahe für besondere Leistungen bei der Landesweinprämierung während Festakten in der Europahalle Trier überreicht wurden. 2015 wird Christian Bamberger aufgrund der zahlreichen Höchstbewertungen erstmals mit einem Staatsehrenpreis ausgezeichnet. Der Falstaff nominierte ihn zum „Newcomer des Jahres“. Der Feinschmecker zählt seinem Weingut inzwischen „zu den besten Deutschland“.

Jahr für Jahr stellt sich Christian Bamberger dem Urteil renommierter Weinwettbewerbe und Weinführer. Mit Auszeichnungen bei großen Rotweinwettbewerben erlangt der Slogan „Die Nahe ist rot“ im vorwiegend für Weißwein bekannten Anbaugebiet steigende Popularität. Dazu meint der Vinum Weinguide: „Christian Bamberger punktet im Bereich der fruchtopulenten, modernen Rotweine: Kalifornien an der Nahe.“ und der Falstaff Weinguide urteilt 2019: „Jede Region profitiert von Winzern, die Grenzen überschreiten. Einer davon ist an der Nahe Christian Bamberger“.

Im Reich der Rieslinge kreiert er kraftvolle Rotweine mit langen Maischestandzeiten und baut sie in Barriques aus, “Rocking Reds” wie er sagt. Er setzt weitere Akzente mit der Cuvée-Kollektion „nomen est omen“ und überrascht mit einem aus roten Trauben weiß gekelterten Merlot, inzwischen fast schon Kult, was der erste deutsche Sommelier-Weltmeister und Master of Wine Markus Del Monego anerkennend lobt: “Frische Ideen sind für ihn Programm.“

Weingut Col Vetoraz Castello del Gusto

Lage

Col Vetoraz liegt auf dem gleichnamigen Hügel neben dem “Mont” von Cartizze in S. Stefano di Valdobbiadene. Wir befinden uns auf dem höchsten Punkt von Cartizze auf fast 400 m Höhe, von hier aus kann das Auge das gesamte Gebiet erkennen, das im Osten von Fol und im Westen von Sacol begrenzt wird.

Geschichte und Ursprung des heutigen Col Vetoraz

Die Familie Miotto ließ sich 1838 auf diesem Hügel nieder und entwickelte von Anfang an den Weinbau (Prosecco Superiore und Cartizze Superiore Reben). 1993 hat Francesco Miotto, Nachkomme dieser Familie, zusammen mit Paolo De Bortoli und dem Önologe Loris Dell’Acqua den heutigen Col Vetoraz ins Leben gerufen und eine heterogene und anregende Werkgruppe geschaffen. In diesen Jahren ist das Erfahrungswachstum von dem Weingut deutlich geworden, so dass Col Vetoraz mittlerweile eines der etabliertesten und gefragtesten Weingüter im ganzen Gebiet geworden ist. Es ist somit ein sehr guter Ausgangspunkt erschaffen worden, der zur Identifizierung und Qualifizierung des großartigen Landes beiträgt.

Deshalb nur “Valdobbiadene DOCG”

In der sich zwischen Valdobbiadene und Conegliano hinziehenden Hügellandschaft werden seit mehr als achthundert Jahren Reben angebaut. Die Geschichte eines Weins ist nicht nur eng mit dem Boden, auf dem er wächst, verbunden, sondern auch mit den Männern und Frauen, die mit ihm aufgewachsen sind – besonders dann, wenn er antiken Ursprungs ist. Boden, Klima, Wein, Traditionen, Sitten und Gebräuche: all dies macht zusammen die wahre Bedeutung von “Terroir” aus.

Die formende Arbeit des Menschen hat die Hügel von Valdobbiadene Conegliano noch anmutiger werden lassen, im Laufe der Jahrhunderte hat er hier eine bezaubernde Landschaft erschaffen. Lieblich anzusehende Hügel, auf denen liebenswürdige Weine entstehen. Im Jahr 2009 wurde diese uralte Geschichte plötzlich kräftig durchgerüttelt und eine ausschließlich politisch-wirtschaftlich begründete Entscheidung hat dazu geführt, dass “Prosecco” jetzt nicht mehr allein für die Rebsorte steht, die seit achthundert Jahren auf diesen Hügeln ihr ideales Habitat gefunden hat, jetzt ist dieser Begriff zur Herkunftsbezeichnung für neun zu Venetien und dem Friaul gehörende Provinzen geworden.

Dabei handelt es sich um Gebiete ohne eine besondere Geschichte, hier wird das Wissen der Alten im Weinbau nicht schon seit Generationen weitergegeben, hier hat er eine rein industrielle Ausrichtung. Entstanden ist dabei eine unübersichtliche Situation, in der die einfache Unterscheidung von “Prosecco” (aus den erst 2009 eingeführten Produktionsgebieten) und “Prosecco superiore” (von den historischen Hügeln zwischen Valdobbiadene und Conegliano stammender Wein) deren wahre Identität nicht ausreichend vermittelt.

Die heute Verallgemeinung des Worts Prosecco führt zur realen Gefahr, dass die jahrhundertealte Geschichte und die Berufung zum Weinbau der Hügel von Valdobbiadene und Conegliano verflacht, sogar ausgelöscht werden. Col Vetoraz meint deshalb, dass eine andere Kommunikation notwendig ist, mit der die territoriale Identität bestärkt und unverwechselbar dargestellt wird.

Col Vetoraz hat sich deshalb seit der Lese 2017 dazu entschlossen, den Begriff “Prosecco” nicht mehr auf den Etiketten zu verwenden und ihn aus der gesamten Kommunikation zu verbannen und nur die Bezeichnung “Valdobbiadene DOCG“ zu verwenden, als Ausdruck der einzigen und wahrhaftig territorialen Identität.

Entstehung

Das Weingut Colombaio di Cencio befindet sich in Gaiole in Chianti, in der Provinz Siena, im Herzen des Chianti Classico, einem Gebiet, in dem der Weinanbau seit der Zeit der Etrusker verwurzelt ist. 1993 begeistert von der Schönheit der Hügel um Gaiole in Chianti beschloss der deutsche Unternehmer Werner Ernest Wilhelm hier seinen Betrieb zu errichten und ein von Wäldern umgebenes Landhaus in ein Weingut zu verwandeln, in dem Tradition und Moderne harmonisch nebeneinander bestehen.

In diesen Jahren wird Colombaio di Cecio zu einer Ikone des Chianti Classico und steigert seinen Ruhm in der ganzen Welt dank des “Il Futuro”, einem supertuskischen Wein mit internationalem Geschmack, der sich in kurzer Zeit als Aushängeschild des Unternehmens aufdrängt und mehrmals die begehrten “Tre Bicchieri” des Führers Gambero Rosso erhält. Er ist eine Mischung aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, die in Barriques gereift ist.

Boden

In diesen fruchtbarsten und heterogensten Böden wächst und nimmt das Weingut Gestalt an. Ein einzigartiger Ort, an dem die Vielfalt und Besonderheit des Territoriums nicht nur eine Postkarte für die Augen bieten, sondern auch den Früchten dieser Ländereien eine einzigartige Besonderheit verleihen. Einmaliger Boden auf ein paar Dutzend Quadratkilometern, der dank seiner Substanz, Geröll und Sandsteine ermöglicht, dem Wein die organoleptischen Eigenschaften des Chianti Classico zu verleihen.

Wir befinden uns in einer der erhabensten Gegenden der Toskana, zwischen Siena und Florenz, der Wiege des Chianti Classico.  Gaiole in Chianti ist eine der 5 Gemeinden, die laut den Produktionsvorschriften zu den berechtigten Gemeinden zur Herstellung dieses Weins gehören. Das Anwesen umfasst 110 Hektar Land, davon 25 Hektar Weinberge, mit einer modernen Kellerei und einem Bauernhaus, die vollständig nach den Regeln der nachhaltigen Landwirtschaft bewirtschaftet werden. Die Böden sind seit ihrer Entstehung aus dem Chianti-Gebirge durch einen hohen Grad an kompaktem Kalkstein geeint, der auf einer Sandsteinbasis ruht. Dieser Bodentyp hemmt die Wuchskraft der Pflanze und verlängert den vegetativen Zyklus und verbessert die Struktur des Chianti. Die Weinberge von Colombaio di Cencio erstrecken sich von 280 bis 480 Meter über dem Meeresspiegel und befinden sich in drei verschiedenen Unterzonen innerhalb der Gemeinde Gaiole in Chianti:

Ortschaft Cornia Neben den Kellereien werden Sangiovese, Merlot und Cabernet Sauvignon angebaut, sowie Malvasia, Trebbiano und andere weiße Trauben.
Ortschaft Montelodoli Hier werden die Reben Sangiovese, Cabernet Franc, Petit Verdot und Merlot angebaut.
Ortschaft Vinci In dieser Ortschaft wird ausschließlich Sangiovese angebaut.

Die Hauptrebsorte ist natürlich Sangiovese, neben Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot, sowie Malvasia, Trebbiano und anderen weißen Trauben. Die besonderen kalk- und sandsteinigen Böden zusammen mit dem besonderen Mikroklima und den besonders günstigen Lagen, ermöglichen es, den besten Ausdruck des Sangiovese zu erhalten. Die Trauben aus verschiedenen Weinbergen werden getrennt vinifiziert und hauptsächlich in großen Holzfässern ausgebaut.

Die Palette der von Colombaio di Cencio produzierten Weine konzentriert sich natürlich auf den Chianti Classico, mit dem Chianti Classico Docg “Monticello”, dem Chianti Classico Riserva Docg “Massi del Colombaio” und dem Chianti Classico Docg “Gran Selezione”. Daneben gibt es den “Montelodoli” Toscana Rosso IGT (100% Sangiovese) und den “Colombaio Bianco” Toscana IGT. Der ikonische Wein des Weinguts ist der “Futuro”, eine Mischung aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, die in Barriques gereift ist.

Im Jahr 2018 wurde das Weingut von Fontanafredda gekauft, die in Colombaio di Cencio den idealen Ort sah, um ein neues Projekt zu entwickeln und seine Grenzen über die Langhe hinaus zu erweitern.

Weingut Di Camillo

Entstehung

Die Ursprünge der Familie Di Camillo liegen in der Gemeinde Castelfrentano. Aus vorliegenden notariellen Dokumenten geht hervor, dass die Familie im Jahr 1887 bereits als Weinbauern tätig war.In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Weine aus den Weinbergen vermarktet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde im Zentrum von Poggiofiorito in der Provinz Chieti eine neue Weinkellerei gebaut. In den 1960er Jahren wurde auf einem von der Familie gekauften Grundstück ein neues, viel größeres Gebäude mit neuen Anlagen für die Weinbereitung und die Abfüllung der Weine errichtet. Die schrittweise Modernisierung der Anlagen ermöglichte es Di Camillo, ihren kommerziellen Horizont zu erweitern und ihre Weine in der ganzen Welt zu vermarkten.

Die Weinkellerei

Das Unternehmen ist auf einem 1 Hektar großen Grundstück errichtet. Die erste Struktur – auf vier Ebenen – stammt aus der Zeit vor dem letzten Krieg. Es umfasst Stahlbetontanks für mehr als 20.000 Hektoliter. Im Keller des historischen Gebäudes befindet sich noch der erste Fasskeller bestehend aus 110 Barriques mit 225 Litern Fassungsvermögen und 2 Barriques mit 500 Litern Fassungsvermögen.Auf demselben Grundstück wurde in den 1980er Jahren ein über 1200 Quadratmeter großes Gebäude erbaut, in dem sich die Edelstahltanks befinden: sowohl für die Lagerung des Weins als auch für die Weinbereitung der thermokonditionierten Weine.

Di Camillo heute

Heute wird das Unternehmen von der 5. und 6. Generation geführt, die weitere Innovationen in die Produktion einbringen und ihr Weinsortiment perfektionieren. Dank der effizienten Kellerwirtschaft und der hochmodernen Abfüllanlagen bringt Di Camillo Weine hervor mit einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, die eine stetig wachsende Beliebtheit genießen.

Weingut Heger Castello del Gusto

Das Weingut Dr. Heger aus Ihringen gehört heute zu den besten badischen Weingütern und ist national und international bekannt. Sein Ursprung sieht das Weingut in 1935 als dem Landarzt Dr. Max Heger von seinen Winzer-Pazienten das Interesse und letztendlich auch die Leidenschaft für Wein geweckt wurde. Nach und nach kaufte er Rebflächen in den Spitzenlagen Achkarrer Schlossberg und Ihringer Winklerberg und begann somit selber seine Winzeraktivitäten. 1949 übernimmt sein Sohn Wolfgang das Weingut und führt es mit seiner großen Leidenschaft und Können zu einem florierenden Weingut und an die Spitze der deutschen Weinerzeuger, wo es auch heute noch einen festen Platzt hat. Mittlerweile wird das Weingut Dr. Heger heute in der dritten Generation von Silvia und Joachim Heger, Sohn von Wolfang,  geleitet.

Das Weingut ist heute in zwei Teile untergliedert. Das Weinhaus Heger und das Weingut Dr. Heger. Im Weingut Dr. Heger werden ausschließlich Weintrauben aus eigenen Rebanlagen vinifiziert. Bei den Weinen vom Weinhaus Heger werden auch teilweise Trauben von lange befreundeten Winzern vom Kaiserstuhl dazugekauft. Die eigenen Rebflächen haben heute eine stattliche Größe von über 28 ha erreicht. Dazu gehören Spitzenlagen wie Ihringer Winklerberg und Achkarrer Schlossberg. Der Ihringer Winklerberg ist als eine der wärmsten Lagen Deutschlands bekannt, die ausdrucksstarke Terroirweine hervorbringt. Das Weingut Dr. Heger ist ein langjähriges Mitglied des VDP – Verband deutscher Prädikatsweingüter. Neben den klassischen traditionellen Weinsorten Spätburgunder, Weißburgunder und Grauburgunder hat das Weingut noch andere Sorten wie Riesling, Müller Thurgau oder Silvaner im Programm. Dies ist für ein Weingut vom Kaiserstuhl eher ungewöhnlich. Neben dem Weingut Dr. Heger und Weinhaus Heger hat Joachim Heger auch das Weingut Fischer übernommen. Hier findet man z.B. einen ausgezeichneten Sauvignon Blanc und andere Weißweine aus Baden. Sorgfalt, Liebe zum Detail, besondere Akribie und ausgeprägtes Traditionsbewusstsein, all das zeichnet die Arbeit im Weinkeller aus. Was im Weinberg beginnt und sorgfältigst gepflegt wird, muss im Keller bewahrt und weitergeführt werden. Vom einzigartigen Charakter der Vulkanlagen geprägt, präsentieren sich die Weine mineralisch und unverwechselbar. Konsequent trocken ausgebaute Weine, im Holzfass, Barrique oder Edelstahl vergoren, stellen den Großteil des Sortiments.

Unter Anwendung der modernsten Erkenntnisse der Ökologie und Pflanzenpflege, Einsaaten und organischen Düngung ist es ihnen möglich das Terroir noch besser zum Ausdruck zu bringen. Vor allen Dingen gelingt es ihnen das Ökosystem Weinberg, auch für kommende Generationen nicht nur zu erhalten, sondern auch beständig zu optimieren.

Weingut Domaine du Colombier Castello del Gusto

Das Weingut Domaine du Colombier befindet sich seit 4 Generationen im Besitz der Familie Bretaudeau.  Auf einem der höchsten Hügel des Dorfes gelegen, war dies ursprünglich das Zufluchtsort und das Heim für Tauben, die bis heute die Namensgeber des Domaines sind.

Der über 35 Hektar große Weinberg ist in zwei Teile geteilt, die acht Kilometer voneinander entfernt sind und die sich über die besten Hänge der Sanguèze verteilen. Hier wachsen jeweils über 50 Jahre alte Reben auf unterschiedlichen Böden und unterschiedlicher Reife. Allein 17 Hektar sind für die Rebsorte Melon de Bourgogne für die Herstellung des Muscadet Sèvre et Maine vorgesehen.

Ende 1996 übernahm Jean Yves Bretaudeau  nach der Pensionierung seines Vaters dessen Nachlass. Zu seinem Beruf sagt er: „Wenn man sich für diese Arbeit entscheidet, weiß man, dass jede Entscheidung, wie man seine Rebe bearbeitet oder seine Jahrgänge vinifiziert, die Endgültigkeit des Weins beeinflusst. Wie ich gerne sage, ist die Seele, die Vollendung eines Weins, der Zauber der Verbindung von drei Elementen: dem Terroir (spezifisch für jede Parzelle), dem Winzer (der alles tut, um seine Terroirs und Rebsorten zu verherrlichen) und dem Klima (das uns jedes Jahr aufs Neue überrascht)“.Seit 30 Jahren ist das Weingut stolzer Mitglied der „Vignerons  Indépendants  de  France (unabhängige Winzer Frankreichs): Die mitgliedernden  Weinbauer stehen hier für die Bewahrung der traditionellen Werte und Know-hows in Einklang der Natur. Das Weingut Domaine du Colombier wurde als Betrieb mit einem höchsten Umweltwert anerkannt. Diese Zertifizierung bewertet das Know-how im Hinblick auf die Beachtung des Territoriums durch die Erhaltung eines natürlichen Ökosystems.

Weingut Farina Castello del Gusto

Die Weine von Farina sind das Ergebnis von 45 Hektar ausgewählten Weinbergen des Valpolicella Classica. Zehn Hektar befinden sich im Eigentum und 35 sind von historischen Leihgebern, die seit jeher als die absoluten “Komplizen” bei der Herstellung unserer Weine gelten. Weinberge, die wir mit höchstem Respekt und fast krampfhafter Aufmerksamkeit behandeln, da wir der Überzeugung sind, dass es die Liebe zum Detail ist, die eine höhere Qualität ermöglicht und vor allem eine außergewöhnliche Traube wie Corvina hervorhebt. Es gibt zwei historische Weinberge der Firma Farina, echte Cru des Valpolicella. Der Weinberg Montefante (300 m ü.d.M.) mit seinem tuff-, ton- und kalkhaltigen Boden und seiner hervorragenden Hanglage ist ein idealer Lebensraum für Corvina, das für das Reservat Amarone Montefante bestimmt ist. Der andere Cru ist der Weinberg Montecorna auf dem Monte Masua, das sich durch einen außergewöhnlich kalkhaltigen Boden auszeichnet, der eine ideale Basis für die Produktion von Trauben für die Valpolicella Ripasso Montecorna darstellt.

Weingut Gunderloch Castello del Gusto

Das Weingut Gunderloch in Rheinhessen gilt als eines der führenden Weinproduzenten für den deutschen Riesling und ist für die beständige Spitzenqualität seiner Weine international sehr renommiert, angefangen von den Gutsweinen bis hin zu den berühmten Lagen- und Süßweine. Gegründet wurde es im Jahr 1890 von dem Bankier Carl Gunderloch und befindet sich mittlerweile in der 6.ten Generation in Familienbesitz. In 1986 haben Agnes und Fritz Hasselbach die alleinige Verantwortung für das Weingut von Agnes Eltern übernommen. Ihr Ziel war es, dem Familienbetrieb wieder jenen Stellenwert zu verschaffen, den es in der Welt des Weins einmal hatte. Jedes Jahr von neuem, das Beste aus dem Rothenberg hervorzuholen, lautete die Devise von Fritz Hasselbach. Er ist unermüdlich um die Welt als Botschafter des deutschen Rieslings herumgereist und hat den Wein zu internationaler Anerkennung verholfen. Ein weiteres gemeinsames Ziel von Agnes und Fritz Hasselbach ist die  Erhaltung und Schützung der Steillagen am Rhein. Das Kernstück ist der markante Nackenheimer Rothenberg. Die Bewirtschaftung erfolgt daher unter strenger Pflege und Beobachtung der Gesundheit der Weinrebe und des Bodens, um das Territorium der nachfolgenden Generationen intakt zu überlassen. Zur Zeit werden 24 Hektar bewirtschaftet, die zu 85 Prozent dem Riesling vorbehalten ist. Auf den 250 Mio. Jahren alten roten Tonschieferböden findet diese Rebsorte die ideale Voraussetzungen, um die klimatischen und geologischen Bedingungen in ausdrucksstarke Weine münden zu lassen. Durch einen zurückhaltenden Rebanschnitt wird ein Ertrag von rund 50hl/ha erlangt. Es wird damit angestrebt, die Aromenausbildung, die Fruchtsäure und die Reife der Weinbeere in eine perfekte Balance zu bringen, um Weine mit Konzentration, Lebhaftigkeit und einer kräftigen mineralischen Prägung zu ernten.

Nach verschiedenen Stationen im Ausland bei einigen Weinbetrieben in Australien, Kanada, Chile etc. kümmert sich heute Sohn Johannes um den Familienbetrieb mit den gleichen Prinzipien und der großen Zuneigung zum Territorium, jedoch nicht ohne einen frischen, modernen Wind und viel Innovation in den elterlichen Betrieb zu bringen. Mit seinen kompromisslos guten Weinen verkörpert er perfekt jene neue deutsche Qualitätswelle, die Rheinhessen so weit nach vorne gebracht hat in den letzten Jahren und es zu einem der spannendsten Anbaugebiete für Riesling in Deutschland macht.

Die Gunderloch-Weine werden seit Jahren mit renommierten nationalen und internationalen Preisen und höchsten Punktezahlen ausgezeichnet.

Weingut Il Colombaio Castello del Gusto

Die Weinkellerei Il Colombaio di Santa Chiara ist eine Weinkellerei, die tief mit dem toskanischen Gebiet verbunden ist und auf Qualität setzt. Es liegt wenige Kilometer von San Gimignano entfernt auf den Hügeln von Siena und ist das Ergebnis eines Projekts der Familie Logi, das im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde. Die Weinkellerei wird von den Brüdern Alessio, Stefano und Giampiero geleitet, die die Lehren ihres Vaters Mario, der immer schon Landwirt und Winzer war, in die Praxis umsetzen konnten.

Der Weinberg von Il Colombaio di Santa Chiara erstreckt sich über 20 Hektar in einer Höhe von 350 bis 390 Metern über dem Meeresspiegel. Nur autochthone Reben werden mit Spalier-Kordon und Bio-Zertifizierung angebaut. Die Böden, auf denen die Reben wachsen, sind unterschiedlich: sie reichen von lehmigen Mergel bis hin zu Böden, die reich an Tuffstein-Skelett sind. Die ältesten Reben erreichen ein Alter von 30 Jahren.

Die Produktion der Weinkellerei Il Colombaio di Santa Chiara basiert auf der Idee, dass der Wein vom Territorium erzeugt wird und im Keller nur verbessert werden kann. Die sorgfältige Pflege des Weinbergs und eine sorgfältige Auswahl der geernteten Trauben sind das Geheimnis der Qualität der Weine dieses Weinguts. Tatsächlich haben sie einen einzigartigen und unverfälschten Charakter: Sie haben intensive und komplexe Aromen und eine bemerkenswerte Struktur.

Weingut L`armangia Castello del Gusto

Für einen Menschen wie mich, mit einem eher technischen Hintergrund, ist es nicht ganz einfach, mit sprachlichen Mitteln die Poesie und Hingabe zu vermitteln, die zu meiner Arbeit und meinem Leben gehören. Wahrscheinlich wäre es also sinnvoller, meine Weine einfach für sich sprechen zu lassen, aber ich möchte diesen Aspekt nicht aus rein stilistischen Gründen in fremde Hände geben. Ich bitte Euch deshalb, mir meine von Herzen kommenden, aber vielleicht nicht perfekt gewählten Worte nachzusehen, denn meine wahre Ausdrucksform ist die Weinerzeugung. Meine Familie lebt seit dem späten 17. Jahrhundert in Canelli. Ein Ignazio Giovine des Jahres 1653 besaß Ochsen und einen Wagen, etwa ein Jahrhundert später waren einige Weingärten auf den Hügeln des Weilers Sant’Antonio zum Familienbesitz hinzugekommen, bis heute eine der besten Lagen für den Moscato d’Asti. Ab 1850 begannen wir, Wein aus den eigenen Trauben herzustellen und ihn vor allem in Italien, aber auch, dank einiger piemontesischer Migranten, in Brasilien und Argentinien zu verkaufen. Mit den Jahren entwickelte sich daraus ein Betrieb, in dem die eigenen Weinberge gepflegt, aber für Weinherstellung und Weinhandel auch Trauben dazu gekauft wurden, und daran hatte sich nichts geändert, als ich 1988 mein Önologie-Studium in Alba abschloss. Am 8. Mai 1988 war es dann soweit. Ich gründete mein neues Weingut, dessen Grundlage natürlich die historischen Weinberge der Familie und das umfassende, überlieferte Wissen um die Weinherstellung lieferten: L’armangia. L’armangia bedeutet im piemontesischen Dialekt “Revanche”, für mich und meine Familie eine Verpflichtung mitzuhelfen, den in den letzten Jahrzehnten durch den Fokus auf Massenware abgewirtschafteten Ruf Canellis als Heimat großer Weine wieder herzustellen. Heute leiten meine Frau Giuliana und ich ein Weingut, zu dem inzwischen mehr als 10 Hektar Weinberge in den Gemeinden Canelli, Moasca, San Marzano Oliveto und Castel Boglione gehören. Als Önologe kümmere ich mich persönlich um Weinberge und Weinkeller, ohne externe Berater oder Weintechniker, – schließlich sollen jeder meiner Weine genau die Persönlichkeit haben, die ich mir für ihn vorstelle.

Weingut La Bollina Castello del Gusto

Das Weingut La Bollina, seit Jahrhunderten Sitz der Marquise Figari von Genua, liegt in einem historischen Gebiet, das der Produktion des Gavi DOCG gewidmet ist, und erstreckt sich über 120 Hektar in einer Landschaft mit sanften Hängen, ausgewählten Weinbergen und Kastanienwäldern.Im Inneren des Anwesens befinden sich neben dem landwirtschaftlichen Betrieb, der sich über 28 Hektar Weinberge mit einem ausgestatteten Produktionskeller erstreckt, ein 4 Sterne Hotel, ein Golf-Platz und ein Konferenzzentrum. Das Portfolio umfasst neben verschiedenen Gavi, auch Rot- und Weißweine der DOC Monferrato sowie einen Süßwein und einen Spumante. Die umfangreichen Investitionen in den Keller und die Weinberge garantieren eine tadellose Qualität. Daneben betreibt La Bollina überall in Italien Wein-Projekte wie Távros in Apulien, Corte Medicea und Ducato Grazioli in der Toskana. Hier sind unter anderem Sangiovese und Primitivo im Anbau. In diesen unterschiedlichen Regionen beweist Önologe Andrea Bernardini sein besonderes Gespür für das beste Terroir Italiens! “La Bollina präsentiert Weine von analytischer und sensorialer Perfektion.”, meint auch Luca Maroni.Durch neue Systeme der Mikrooxygenierung werden die Weine bei den besten Temperaturbedingungen gekeltert und gehalten.

Weingut Le Contesse Castello del Gusto

Le Contesse ist ein Familien geführtes Weingut am Fuß der Hügel von Conegliano in der Region Valdobbiadene in Venetien. Seit Anfang der 70er Jahre produziert die Familie Bonotto hier Schaumweine. Dafür werden bei Le Contesse betriebseigene Hefen selektioniert, kultiviert und vermehrt. Dadurch haben diese Weine eine im Vergleich zur Verwendung von industriell hergestellten Hefen unvergleichliche Frische, die noch lange nach dem Öffnen in der Flasche anhält. Viele regionale und internationalen Auszeichnungen belegen die sehr gute Qualität der Produkte immer wieder. Le Contesse besitzt 155 Hektar Weinberge in 8 Gemeinden in Venetien.

Weingut Mainente Castello del Gusto

Der landwirtschaftliche Betrieb Mainente sitzt inmitten der Hügellandschaft von Soave, der sich im östlichen Teil des Hügellandes der Provinz Verona, nördlich der Autobahnserenissima, zwischen Verona und Venedig, befindet.  Die Hügel sind die Reste eines großen vorzeitlichen Vulkans dementsprechend sind die Weine auf Vulkanböden fülliger, zeigen reifere Fruchtnoten und entwickeln sich langsamer.  Nur Weine aus Hügellagen dürfen den Zusatz »Classico« tragen.

Unter dem Motto:  “Nur aus den besten Trauben kann guter Wein hergestellt werden„ befasst sich die Familie Mainente seit über 50 Jahren mit der Produktion von Qualitätswein. Aus diesem Grund fühlen sie sich hauptsächlich Weinbauern. Die Weinberge befinden sich innerhalb dem Produktionsgebiet des Soave. Von den verschiedenen höher gelegenen Landteilen der Hügellandschaft werden ausschließlich ausgewählten Garganega-Trauben für die Herstellung von Soave Classico verwendet. Die Bemühungen eines ganzen Jahres werden mit der Weinlese und der Verarbeitung  im Weinkeller vollendet. Hier sind sie bestrebt, die Emotionen in einem Glas hervorzuheben, die durch die Begegnung zwischen der Rebe und dem Territorium vereint  werden.

Weingut Pasini San Giovanni Castello del Gusto

Das 1958 von Andrea Pasini gegründete Weingut Pasini San Giovanni wird auch heute noch von der Familie geführt – mittlerweile in der dritten Winzergeneration. Jeder einzelne seiner Weine ist der vollkommene Ausdruck der Typizität des Gardaseegebietes, denn das Gut bewirtschaftet in den Weinbaugebieten Valtènesi und Lugana am brescianischen Ufer des Gardasees 36 Hektar eigene Rebflächen. Dank der Photovoltaikanlage aus dem Jahr 2009 und des Projektes zur Bewertung des CO2-Fußabrucks nähern sich die Kellerei und die gesamte Betriebsverwaltung immer mehr der vollkommenen Nachhaltigkeit. Der heutige Betrieb trägt zwei Namen: Der eine ist an die Familie Pasini gebunden, die den Betrieb ins Leben gerufen hat und seit jeher leitet, der andere orientiert sich an dem Ort San Giovanni, in dem auch der Bauernhof Cascina San Giovanni steht, und an der Kirche San Giovanni in Palude, einem Ortsteil von Puegnago unweit von Raffa.

Ursprung

Das Weingut Tani wurde offiziell im Jahr 2008 gegründet, dem Jahr der ersten Produktion seiner beiden Hauptweine Taerra aus Vermentino Trauben und Serranu, ein Cuvèe aus autochthonen sardischen Trauben. Tatsächlich begann die Geschichte des Unternehmens 28 Jahre früher, im Jahr 1980, als Franco und Tonino Tani und seine Frau Federica Marini ihr erstes Stück Land kauften und einen Vermentino-Weinberg anlegten. Einige Jahre später pflanzte die Familie den größten Teil der Weinberge an, aus denen sie heute die Trauben für die Weinbereitung der Marken des Unternehmens gewinnt. Gleichzeitig wurde mit dem Projekt und der Realisierung eines von Frau Marini, ihren Kindern und ihren Mitarbeitern geleiteten Agriturismo „Il Vermentino“ begonnen, der heute noch in Betrieb ist und  seine Gäste eine typisch gallurische Küche mit saisonalen Produkten, hausgemachten Wurstwaren, frischen, handgerollten Nudeln und Fleischsorten wie Wildschwein, Lamm oder das traditionelle Procceddu a su schidoni und natürlich die Weine des Bauernhofs bietet.

Standort

Die Weinkellerei befindet sich in der Landschaft von Monti in der Region Gallura, dreihundertfünfzig Meter über dem Meeresspiegel und zwei Kilometer von der Stadt entfernt, umgeben von Vermentino-Weinbergen, deren Nähe die sofortige Vinifizierung der frisch geernteten Trauben ermöglicht, eine Garantie für ihre Frische und folglich für die Qualität der Moste und Weine, die sie produzieren. Nicht weit entfernt befinden sich die Weinberge der roten Rebsorten, fünf Kilometer von der Kellerei entfernt und etwa sechshundert Meter über dem Meeresspiegel, am Fuße des Monte Olia, einem Massiv, das das Dorf überragt. Diese Gebiete sind durch Granitverwitterungsböden gekennzeichnet, Böden mit mittlerer Textur und Tendenz zum Sand, die mit zunehmender Höhe schlechter und schwieriger zu bearbeiten sind. Das Terroir von Monti ist wie geschaffen für den Anbau von Qualitätstrauben – nicht zu vergessen, dass die Stadt zum nationalen Verband der Weinstädte gehört! – Dies ist auch auf das besonders geeignete Klima zurückzuführen, das sich durch hervorragende Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und kühle, salzhaltige Winde vom Meer her auszeichnet.

Aufgrund dieser Eigenschaften produziert die Kellerei Tani heute fünf Etiketten, ein Rosè,  zwei Weiß- und zwei Rotweine, die alle eine große Verbundenheit  zum Territorium zum Ausdruck bringen und sich alle durch eine gute Frische, überraschende Mineralität und große Finesse auszeichnen.

Im Laufe der Jahre hat sich die Weinkellerei mit speziellen Räumlichkeiten ausgestattet, die mit Edelstahlgeräten für die Kühlung versehen sind – eine grundlegende Voraussetzung für die Herstellung von Qualitätsweißweinen! – und einen Fasskeller in einem Untergeschoss, in dem der Spitzenrotwein Serranu reift.

Dank seinem Fleiss und hartnäckigem Engagement ist das junge und mittlerweile hoch preisgekrönte Weingut  in nur wenigen Jahren  gelungen, sich in einem von großen Konkurrenten beherrschten Umfeld einen Namen zu machen.

Erst in 2020 ist der Cannonau Rosè Vilù in die Produktpalette eingeflossen. Gleichzeitig  ist er der Wegbereiter für die gesamte Produktion gewesen, die von nun an das Gütesiegel der Nachhaltigkeit trägt. Ein Qualitätssprung, der die Weinkellerei Tani in das Panorama des “Nationalen Qualitätssystems Integrierte Produktion” einreiht und Qualität und Umwelt miteinander verbindet. Ein Weg, der strenge Kontrollen sowohl in den Weinbergen als auch bei der Weinverarbeitung im Keller erfordert, der sich aber dennoch für die Mühe und die Investitionen lohnt. Die Markteinführung des Cannonau Rosé fand zeitgleich mit der Verleihung des “Vinitaly international wine guide” in Verona statt, wo die Jury des “5Star wines“-Wettbewerbs dem “Donosu“, Jahrgang 2018, Cannonau di Sardegna doc, eine hervorragende Bewertung von 92/100 zuerkannte, die zu den besten Italiens zählt. Darüber hinaus wurde der Vermentino di Gallura docg superiore (Biowein) “Taerra“, Jahrgang 2019, beim Wettbewerb “Wein ohne Mauern” im schwierigen und wettbewerbsintensiven Biosektor mit einer hervorragenden Bewertung von 90/100 ausgezeichnet.

Eine gelungene Kombination, die die Qualität der Weine der Kellerei Tani bestätigt, nachdem der Jahrgang 2015 des “Serranu” Isola dei Nuraghi IGT auf der Vinitaly 2019 zum besten Rotwein Italiens gekürt wurde.

Weingut van Volxem Castello del Gusto

Das Weingut van Volxem schaut auf eine langjährige Weingeschickte zurück, die bereits in der Römerzeit ihren Anfang hat. Die angeschlossenen Weinberge wurden von den Römern in den besten Schieferlagen der Saar bereits im 3 Jh. angelegt und zählen zu den ältesten Steillagen überhaupt. Das Weingut wurde über mehrere Jahrhunderte von Mönche bewirtschaftet, bis wann es in 1743 als Klosterweingut errichtet wurde. In Folge der französischen Revolution wurde der Besitz verstaatlich und gelangte später in das Eigentum des visionären Brauers Gustav van Volxem. Er erkannte das Potential der privilegierten Lagen des Guts und konnte es in den Folgenjahren zu einem der renommiertesten Weingüter im Kaiserreich aufblühen lassen. Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad der Moselweine, und besonders der von der Saar, begann auch deren Blütezeit und van Volxem konnte sich auch international an der Spitze positionieren.

Nach 4 Generationen im Familienbesitz van Volxem übernahm im Jahr 2000 Roman Niewodniczanski das Weingut, restaurierte es und kaufte weitere Spitzenlagen dazu. Mit der Übernahme konnte Niewodniczanski, aus einer Bierfamilie stammend, ein Jugendtraum wahrwerden lassen und arbeitet seitdem unermüdlich an dem Projekt, den Riesling aus der Saar wieder an die Spitze zu führen, wo er bereits vor 100 Jahre stand. Zusammen mit dem Gutsdirektor Dominik Völk bewirtschaften sie die 20 ha mit Riesling bebauten Steillagen mit voller Leideschaft und Hingabe, um an den Erfolg von damals anzuknüpfen. Die Philosophie des Weinguts ist Spitzenqualität bereits auf den Weinbergen zu erzeugen und es im Weinkeller nur zu verfeinern. Getreu dem Motto „auf natürlicher Weise das Beste aus dem Berg zu holen“ wird hier unter einem weitgehenden Verzicht auf industrielle oder synthetische Hilfsmittel gearbeitet und eine umweltschonende Bewirtschaftung, sowie der Einsatz von alten Reben und eine bewusste Beschränkung der Hektarerträge bevorzugt. Die besonders kühlen Umweltbedingungen der Saar-Region sorgen für eine extrem lange Reifezeit der Trauben. Dadurch können sich im Riesling sehr intensive Aromastoffe bilden, die durch den Schiefer im Wein elegant und frisch herüberkommen. Es gelingt ihnen „Cool-Climate-Weine” mit moderatem Alkoholgehalt und von opulenter Struktur, Komplexität und Dichte zu erzeugen.

Roman Niewodniczanski wurde 2019 Winzer des Jahres gekürt. Der bekannte Weinkritiker Joel B. Payne sagt: „2015, 2016 – aus dem Jahr 2017 präsentiert Roman Niewodniczanski aus Wiltingen an der Saar erneut eine Kollektion aus einem Guss. Vom trockenen Basisriesling bis zur restsüßen Auslese glänzen die Weine von van Volxem mit Präzision, Kraft und Finesse.“

In 2019 konnte Niewodniczanski nach einer 4 Jährigen Bauphase die modernste Weinmanufaktur Deutschlands fertig stellen und somit einen weiteren Traum verwirklichen, um Van Volxem zu einem der wichtigsten Betrieben der Welt aufsteigen zu lassen und zu einem großen und wichtigen Aufschwung für die Saar-Region beizutragen.