Weingüter

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Beeindruckende Vielfalt

Auswahl feinster Weine

Allegrini

Allegrini, das Symbol des Valpolicella

Das Weingut der Familie Allegrini spielt seit dem 16. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Geschichte von Fumane und der Valpolicella Classica und hat seither die Kultur der Rebe und des Weins weitergegeben. Das Unternehmen, das zu den bedeutendsten Landbesitzerfamilien zählt, erfuhr ab den 1960er Jahren mit Giovanni Allegrini einen tiefgreifenden Wandel. Giovanni Allegrini, der als einer der wichtigsten Architekten der Wiedergeburt des Valpolicella gilt, perfektionierte die Kunst der Weinherstellung, indem er bei der Auswahl der Trauben rigoros vorging und wichtige Innovationen im Weinbau und in der Önologie einführte.  Er begann sein Unternehmen in sehr jungen Jahren und perfektionierte die Kunst der Weinherstellung mit großem Geschick und einer einnehmenden Leidenschaft. Mit einem eindrucksvollen Bild wurde er “die Spinne der Fässer” genannt: In seinem Weinkeller verkostete er stolz die Weine und sprang wie eine Spinne von einem zum anderen der kostbaren Fässer, während er den Urteilen und Eindrücken lauschte. Giovannis Lebensstil, Geschichte und Kultur sind auch heute noch der Schlüssel zum Verständnis der Philosophie und der Gründe für den Erfolg des Unternehmens Allegrini. Nach seinem Tod im Jahr 1983 übernahmen seine Kinder das Unternehmen.

Das Erbe des Terroirs. Der ultimative Ausdruck einer Weinkellerei, die ihre familiären Wurzeln mit einem Auge für Innovation und Respekt für die Umwelt festhält. Der Erfolg der Marke Allegrini beruht auf der Kombination von Rohstoffen von außergewöhnlicher Qualität und der Tradition der Weinherstellung. Allegrinis Grundstücke erstrecken sich über etwa 150 Hektar in der Wiege der Valpolicella Classica. Aus den einzigartigen Weinbergen entstehen prestigeträchtige Weine, die das Resultat des Stils des Unternehmens und der Ergebnisse der Trauben sind, die ausschließlich auf dem Land der Familie angebaut werden.

Weinherstellung:

Verflochtene Reben. Die Liebe zu ihrem Land hat die Familie Allegrini dazu veranlasst, das Potenzial des Valpolicella und seine Weinbautradition aufzuwerten. Die mit großer Weitsicht getroffenen Entscheidungen haben Allegrini zu einem der führenden Unternehmen Italiens werden lassen, und gerade im Valpolicella sind die Allegrini-Weine für die neue Generation von Erzeugern ein wichtiger Bezugspunkt.

Wichtige Innovationen für die Konservierung der für Amarone und Recioto bestimmten Trauben wurden von Franco Allegrini (Sohn vom Gründer Giovanni) eingeführt, um hohe Qualitätsstandards zu gewährleisten. Seine Ideen lassen sich in drei grundlegenden Punkten zusammenfassen: die Einführung der Verwendung von Barriques in Kombination mit traditionellen slawonischen Eichenfässern, die Überarbeitung der bewährten Ripasso-Technik und die wesentliche Änderung der Appassimento-Methode mit der Konzeption und Schaffung von “Terre di Fumane”, dem Aushängeschild der Valpolicella-Önologie. Seine innovativen Intuitionen, die durch technische und wissenschaftliche Studien unterstützt wurden, führten zu grundlegenden Änderungen, die die heutige Methode des Appassimento zu einem wahrhaft avantgardistischen Prozess machen. Franco Allegrini war der Schöpfer und die treibende Kraft hinter dem Appassimento-Zentrum von Fumane, einem Bezugspunkt für die Önologie des Valpolicella und das konkrete Ergebnis eines hartnäckigen Strebens nach Exzellenz.

Biodiversität:

Seit 2017 erneuert Allegrini die Zertifizierung “Biodiversity Friend”, mit der die Aufmerksamkeit nicht nur für die Reben, sondern auch für die Tiere und Insekten, die die Landschaft und ihren natürlichen Lebensraum bevölkern, anerkannt wird. Andererseits war 2019 das Jahr der Equalitas, einer Zertifizierung der Nachhaltigkeit der Lieferkette in Bezug auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft, die auch das gesamte Lieferantennetz einbezieht. Mit dem Jahr 2021 wurde eine ständige Überwachung des Wasserverbrauchs in den Weinbergen und eine Rückverfolgbarkeit des CO2-Fußabdrucks eingeführt, die die CO2-Emissionen mit dem Ziel quantifiziert, sie zu rationalisieren und gegebenenfalls durch andere agronomische Maßnahmen zu neutralisieren.

Valpolicella, das Tal der vielen Weinkellereien

Das Valpolicella, eines der renommiertesten Weinbaugebiete Italiens, ist seit der Antike dem Weinbau gewidmet, wie die Etymologie seines Namens beweist: “val polis cellae” bedeutet so viel wie “das Tal der vielen Weinkeller”. Es liegt im Westen Venetiens, zwischen Verona und dem Gardasee, und wird im Norden von den Lessini-Bergen begrenzt.

Das als Valpolicella Classica bezeichnete Gebiet, das sich dank seiner vorherrschenden Hügellage am besten für die Erzeugung hochwertiger und prestigeträchtiger Weine eignet, umfasst fünf Gemeinden: Sant’Ambrogio, San Pietro in Cariano, Fumane, Marano und Negrar. Die Bodenbeschaffenheit ist überwiegend kalkhaltig und stammt geologisch gesehen nach Ansicht der Wissenschaftler aus der Jura- und Kreidezeit. Das Klima ist im Allgemeinen mild und gemäßigt mit einer Niederschlagsmenge von 900 bis 1100 mm pro Jahr. Das Gebiet ist reich an Geschichte und Kultur: Der Besucher kann leicht alte Pfarrkirchen, Villen aus der Renaissance und bedeutende Beispiele der ländlichen Architektur entdecken.

 

Weingut Ariola Castello del Gusto

Ariola

Das Weingut Ariola wurde erst 2003 von Marcello Ceci gegründet, der die Weinkellerei von der Familie Forte Rigoni übernommen hat. Der Sitz befindet sich in Emilia Romagna in der Nähe von Parma in einem Gebiet, das von niedrigen Hügeln ca. 200-300 Metern über den Meeresspiegel geprägt ist. Die Weinberge umfassen 70 Hektar und  werden mit verschiedenen Rebsorten angebaut:  Chardonnay, Sauvignon, Malvasia, Lambrusco, Cabernet und Merlot sind nur einige der vorhandenen Rebsorten, wobei der Lambrusco Maestri die Hauptrolle dabei spielt. Die Beschaffenheit des Bodens, kalkhaltig und lehmig aufgrund der ihn durchziehenden Wasserläufe, hat den Anbau verschiedener Rebsorten begünstigt. Dieses besondere Terroir ist eines der Erfolgs-Geheimnisse des Unternehmens.  

Innovation und Tradition gleichermaßen

Die Kellerei arbeitet mit Innovation und Tradition gleichermaßen. Die Trauben werden mit äußerster Sorgfalt geerntet und besonders sanft gepresst. Die Maischegärung erfolgt in großen Bottichen, die Alterung in den meisten Fällen auf der Flasche.

Der Lambrusco

Lambrusco war in der Weintradition der Emilia Romagna schon immer präsent. Lange Zeit wurde er im Vergleich zu anderen höher geschätzten Weinen verspottet und unterschätzt und als Tafelwein degradiert. In den letzten Jahren haben sich jedoch mehrere Hersteller bemüht, diesen Wein neu zu bewerten, indem sie charaktervolle Lambrusco-Weine anbieten. Dies ist der Fall des Lambrusco Marcello, ein Wein mit rotem und prickelndem Schaum, der ebenfalls ins Ausland exportiert wird und 2013 die Goldmedaille beim Concours Mondial Bruxelles gewann. Danach sind weitere zahlreiche Auszeichnungen gefolgt, wie zum Beispiel den 1.Platz bei der select-wine-challenge 2018 als Produzent in der Kategorie “Spumante bis 15 Euro”. Lambrusco Marcello verdankt seinen Namen von seinem Winzer Marcello Ceci, dem Besitzer der Cantine Ariola.

 

Image Ca' Del Bosco

 

Ca`del Bosco

Geschichte

„Ideen, Intuitionen und visionäre Projekte haben unsere Geschichte von den ersten Ernten bis heute geprägt. Jede Phase ist eine Erinnerung, die es hervorzurufen gilt. Jeden Tag arbeiten und gestalten wir unsere Weine in Übereinstimmung mit den Werten, die uns seit jeher begleiten: Respekt vor der Natur, die Balance zwischen Tradition und Innovation, die Weiterentwicklung von Kunst und Arbeitsethik“. Ca‘ del Bosco

Die Geschichte des Weingutes beginnt 1964, als Annamaria Clementi Zanella, Mutter von Maurizio Zanella, dem jetzigen Besitzer, 1964 Ca’ del Bosco kaufte, ein kleines Haus in den Hügeln von Erbusco. Zwei Hektar Land inmitten eines dichten Eichen- und Kastanienwaldes. Der Weinbau-Weg des Unternehmens wurde jedoch von Annamarias Sohn Maurizio Zanella begonnen, der in der Lage war, die Eigenschaften des Franciacorta-Territoriums zu identifizieren und zu verbessern. In den frühen 1970er Jahren fing Maurizio an, diese Gebiete aufzuwerten und verwandelte das kleine Haus “ca’ del bosc” (Haus im Wald) im Laufe der Jahre in eine der modernsten und produktivsten Kellereien Italiens. Seitdem wird jede Handlung von einem einzigen und grundlegenden Prinzip dominiert, das das Wesen des Kellers definiert: das Streben nach Exzellenz, das das Haus seit der ersten Versuchsphase immer geleitet hat.

Im Jahr 1978, während einer seiner Forschungs- und Studienreisen nach Frankreich, lernte Maurizio Zanella André Dubois kennen und stellte ihn ein, einen renommierten “Chef de cave” legendärer Champagnerhäuser, von Taittinger bis Moët & Chandon, der dem Unternehmen Strenge und Kompetenz verleihen sollte. Dank Dubois wurde der Vergleich mit dem Champagner unvermeidlich, denn Ca‘ del Bosco für seine Schaumweine die gleiche Methode verwendet, die die Franzosen vor mehr als dreihundert Jahren erfunden haben…

Der Champagner wurde als Vorbild genommen und mit ihm vergliechen. Dubois wird es zu verdanken sein, dass sich die Produktion von Franciacorta konsolidiert, was 1979 zur Geburt des ersten Jahrgangs der Riserva Franciacorta Spumante führt, einem Pinot Millesimato, dem ab dem Jahrgang 1989 der Name des Gründers gewidmet wird. Sein Abdruck auf allen Ca’ del Bosco-Weinen wird endgültig sein. Anfang der 1980er Jahre wird noch der russische Önologe André Tchelistcheff ins Boot genommen, mit ihm werden die Weine Pinéro, Maurizio Zanella und Chardonnay geboren. 1986 fängt die Zusammenarbeit mit Stefano Capelli an, der derzeitige Winzer von Ca ‘del Bosco und heute Hüter der Geheimnisse von André Dubois, der im Laufe der Jahre sein Lehrer werden wird, der ihm erlaubt, die bis dahin angewandten Kellertechniken zu verfeinern. Mit ihm wird das Maison seinen Höhepunkt erreichen und eine klar definierte Identität erhalten.

Der Betrieb heute

Ca‘ del Bosco ist heute zweifellos eine der bedeutenden Weinkellerei und Ikone nicht nur des Franciacorta Gebietes, sondern der gesamten italienischen Weinszene. Seit seiner Gründung ist der Betrieb erheblich gewachsen. In den 2000er Jahre wurde der Keller von einer Fläche von 10.000 Quadratmetern auf eine von 20.000 erweitert. Es wurde sehr viel in Innovation, Forschung und Technologie investiert, damit das menschliche Wissen sich mit dem Potenzial der Erde integrieren. Es wurden neue Abfülllinien entwickelt und ein neues innovatives System zum Waschen und Trocknen der Trauben, sowie das „Zero Oxygen“-Dégorgement definiert und perfektioniert. Das Waschen von Trauben oder das Eliminieren von Sauerstoff durch neue Patente stellt das genaue Gegenteil eines Eindringens der Technologie in die ländliche Realität dar: Es bedeutet, alles zu beseitigen, was, ob überflüssig oder künstlich, dazu führen würde, dass die Menschen die ästhetische Kraft des Territoriums nicht verstehen. Indem das Degorgieren in Abwesenheit von Sauerstoff durchgeführt wird, kann die Anwesenheit von Sulfiten weiter reduziert werden. Einer der Aspekte, der Ca‘ del Bosco am meisten am Herzen liegt und die Franciacortas gesünder und langlebiger macht.

Die Weinberge erschrecken sich heute über 200 Hektar zwischen eigenen und gepachteten Weinbergen. Alle Reben werden bis ins kleinste Detail sehr sorgfältig behandelt und gepflegt. Während der Vinifikationsphase werden sie separat behandelt, so dass sie die Besonderheiten jedes stammenden Terrois beibehalten. In der Tat erfolgt die Zusammenstellung der verschiedenen Parzellen erst nach Beendigung der Reifungsphase, um den maximalen Ausdruck der Trauben zu bekommen. Neben Schaumweinen werden auch Weiß- und Rotwein hergestellt, die sich wie die Schaumweine auf der italienischen Oberliga der Top-Weine abstreiten. Heute können sich die Schaumweine von Ca’ del Bosco mit den besten perlenden Tropfen aus der Champagne messen. Ihre Feinheit erhalten sie während einer mehrere Jahre währenden Flaschenlagerung auf der Hefe.

Nachhaltigkeit und Bio- Zertifizierung seit 2014.

„Ein großer Wein wird im Weinberg geboren. Im Keller kann man ihn nur verbessern“. Ca‘ del Bosco

Das Land stellt ein wichtiges Erbe dar. Ein Reichtum an biologischer Vielfalt, das Ca‘ del Bosco als Hüter dieser Böden im Laufe der Zeit zu schützen versteht. Aufgrund dessen hat sich das Unternehmen für den zertifizierten biologischen Weinbau entschieden: ein bewussterer Ansatz, der darauf abzielt, das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Ökosystemen zu respektieren und die dort lebenden Organismen zu schützen. Mit der Ca’ del Bosco-Methode findet der Wein seine wahre Identität dank der Entscheidung, immer und nur in das Ursprungsgebiet zu investieren und es dank des ökologischen Weinbaus zu schützen.

 

 

 

Casa E. di Mirafiore

Die Geschichte des Weinguts

1878 Gründung

Emanuele Alberto Guerrieri, Graf von Mirafiore, Sohn des ersten Königs von Italien, gründet die Casa E. di Mirafiore mit ihren Ländereien in Barolo und Fontanafredda. Ein edler bäuerlicher Unternehmer, der sich mit einem absolut modernen Ansatz dem Wein verschrieben hat. Neben seinem Engagement für den Wein wendet er viel Energie für die Gemeinschaft auf, indem er den Bau des Dorfes für die Mitarbeiter fertigstellt, die Bauernhäuser, Kellereien, Ställe und eine Kirche baut und die F.A.O (Fratellanza Agricola Operaia) gründet, die erste Form von  Freizeitclub für die Mitarbeiter. Unter seiner Leitung nimmt die Produktion sofort innovative Kriterien an, mit ständigem Augenmerk auf die Herstellung von Qualitätsweinen, insbesondere des Barolo. In seinen  Kellereien werden die ersten Zementfässer in Europa nach einem Patent der Schweizer Firma Borsari gebaut und die Weine gewinnen ihre erste Goldmedaille bei einem önologischen Wettbewerb in Köln, Deutschland.

1887-1890

Es ist der Der Graf von Mirafiore, der  den Barolo von seinem  zurückhaltenden  Luxusstatus auf den Weltmarkt zu einem kommerziellen Absatz führt. Der Barolo verbreitet sich in allem Münden und wird immer bekannter. Um die unverwechselbaren Eigenschaften dieses Weines zu bewahren, garantiert Graf Emanuele Alberto die Qualität und Typizität des Produktes. Der Barolo Mirafiore wird in die ganze Welt exportiert, was durch seine Anerkennung in Brüssel, Chicago und San Francisco belegt wird.

1900

Nach dem Tod des Gründers, Emanuele Alberto, erreicht Casa E. di Mirafiore maximale kommerzielle Expansion.  Unter der Leitung seines Sohnes Gastone beginnen die Dinge zu knacken, seine Leidenschaften und Fähigkeiten entsprechen nicht denen seines fähigen Vaters. Die Kombination aus der großen Wirtschaftsdepression, die aus den USA kommt, und der Reblaus, einer schweren Rebkrankheit, führt zum Niedergang und zum Konkurs des Unternehmens. 1931 wird die Marke Mirafiore für 100.000 Lire verkauft und bleibt 70 Jahre lang in einer Schublade verschlossen.

Das Weingut heute

Erst 2008 kehrt Mirafiore  zu seinem Ursprung zurück und wird wieder zu einem Weingut,  an dem es mit der Produktion seiner Barolo-Crus beginnt. Die heutige Produktionsphilosophie von Mirafiore ist der historische Ausdruck der Marke und spiegelt die Philosophie seines Gründers wieder, wobei die Innovation durch die Wiederaufnahme der Traditionen der Vergangenheit ohne Konditionierung dargestellt wird.  Seine Produkte gelten als Spitzenweine. Sie werden für ihren charakteristischen Geschmack mit einem besonders vollen Körper geschätzt, sind aber auch weit über Italien hinaus bekannt.

Das Gebiet

Das Weingut liegt im Nordwesten Italiens, im Herzen der Langhe, in jenen Weinbergslandschaften, die 2014 von der UNESCO als Weltkulturerbe für den außergewöhnlichen universellen Wert der Agrarlandschaft anerkannt wurden.

Die Weinberge (25 Hektar Besitz) befinden sich in den Gemeinden Serralunga d’Alba, die meisten davon in der Nähe der Kellerei, in der Unterzone von Fontanafredda, und Barolo, auf Grundstücken, die bereits den Besitzern des Weingutes gehörten, als es 1878 gegründet wurde. Das herausragende Terroir bietet den Rebflächen viele Nährstoffe und in Kombination mit dem mediterranen Klima die idealen Reifebedingungen. Dabei sind die Rebflächen gut vor dem Wind geschützt und der Boden wirkt als Wärmespeicher. Über einen langen Zeitraum hinweg können die Trauben über die richtige Zeit hinweg reifen und ein großes geschmackliches Aroma entwickeln. Bei der Herstellung scheut Mirafiore weder Zeit noch Kosten und ist einem hohen Qualitätsanspruch verpflichtet und arbeitet bei der Verarbeitung mit französischen Methoden. Es werden die Trauben Barolo und Nebbiolo angebaut, unter anderem in den Parzellen Lazzarito und Paiagallo in den besten Lagen der Appellation Barolo DOCG.  Die Weinbergen sind mittelhügelig und hochhügelig, auf einer Höhe zwischen 300 und 480 Metern über dem Meeresspiegel und genießen eine Süd- und Südwestlage. Bei der Herstellung seiner Weine achtet Mirafiore auf einem hohen Qualitätsanspruch und arbeitet bei der Verarbeitung mit französischen Methoden. Durch seine nachhaltige Pflege leistet Mirafiore darüber hinaus einen höhen Beitrag zur ökologischen Erhaltung der Region.

In den letzten Jahren erhielt Casa E. di Mirafiore eine Reihe von Auszeichnungen: wir erwähnen unter ihnen die Platinum BestMedal 2016 für Barolo Riserva 2007, mit Erwähnung BEST IN SHOW in der Decanter World Wine Awards.

2018 Casa E. di Mirafiore wird zu einem Bio-Bauernhof, mit seinen Grundstücken in der Unterzone von Barolo und Fontanafredda und den Kellern im Herzen des historischen Dorfes. In diesem Jahr wird auch die erste zertifizierte Bio-Ernte wird durchgeführt

 

Cascina Valle Asinari

2016 beschließen die Weingüter Borgogno und Agricola Brandini, zwei Ikonen der Langhe von Barolo, in ein neues Gebiet zu investieren, das Monferrato. Hier, im Herzen der Appellationszone Nizza DOCG, kaufen sie ein neues Unternehmen, das der Adelsfamilie Asinari gehört, ehemaligen Grundbesitzern einer riesigen Fläche auf den Hügeln um Asti, und gründen Cascina Valle Asinari.

Das Gebiet

Das Weingut befindet sich in San Marzano Oliveto (Provinz Asti) auf den sanften Hügeln des Monferrato, wo die Rebsorte Barbera ihr bestes Potential hat. Barbera verkörpert die Identität und ist der einzige Protagonist in den 15 Hektaren, die auf dem Gipfel des Valle Asinari liegen und seit 1300 von der sogenannten Familie der Marqueses kontrolliert werden. Es werden ausschließlich Barbera d’asti, Barbera d’Asti superiore und  Nizza produziert, eine der ältesten piemontesischen DOCG-Appellation, und wir tun das authentisch, mit Respekt vor dem Boden und den ältesten lokalen Weinbautraditionen. Die Landwirtschaft befindet sich in der Umstellung auf Bio, aber die Zukunft ist biodynamisch. Im Keller nur spontane Gärung mit einheimischen Hefen in Zementtanks, lange Reifung und Verfeinerung im Holzfass sind die Zutaten eines Stils, der Authentizität, Tradition und Moderne perfekt miteinander verbindet. Die abgebildeten Esel auf den Etiketten der Weinflaschen  sind die unverkennbare Handschrift von Cascina Valle Asinari, denn Asinari leitet sich von Asino, das italienische Wort für Esel. Das junge piemontesische Unternehmen hat zweifellos das Zeug zu einer Erfolgsgeschichte zu werden.

Das Motto des Weingutes

Wein wurde als Lebensmittel geboren. Erst in den letzten Jahren hat es sich zu einem exklusiven Gut gewandelt. Cascina Valle Asinari möchte ihn wieder in seine zentrale Rolle zurückführen, als ein Getränk, das dem Austausch, der Argumentation, der Harmonie dient, denn dafür ist Wein da… um sich kennenzulernen! Der Wein ist ein geschlossener Kreis. Jedes Element des Landes wird genutzt. Jede Aktion ist auf Wiederverwendung ausgerichtet.

Foto Castello di Bolgheri Weinberge

Castello di Bolgheri

Das Castello di Bolgheri, dessen Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen, ist seit jeher im Besitz der Grafen della Gherardesca, und sein fünf Jahrhunderte alter Keller ist der älteste in der Gegend und der einzige im Dorf Bolgheri.

Seit Jahrhunderten wird hier Wein hergestellt, aber das Verdienst, den Betrieb in eine hochwertige Weinkellerei verwandelt zu haben, gebührt dem heutigen Nachkommen der Familie, Federico Zileri Dal Verme. Gemeinsam mit seinem Vater Clemente und seiner Mutter Franca Spalletti Trivelli begann er 1996, inspiriert von den Ursprüngen der DOC Bolgheri, mit der Umwandlung der Flächen des Castello in Weinberge.

In den letzten 25 Jahren hat Federico Zileri Dal Verme die Familientradition fortgesetzt, mit dem Ziel, Weine zu erzeugen, die in Bezug auf Komplexität, Eleganz und Langlebigkeit den höchsten Ausdruck des Gebiets von Bolgheri darstellen. Heute sind es 55 Hektar, die alle entlang der Viale dei Cipressi und im nördlichen Teil von Bolgheri angepflanzt sind.

Die Weinberge

Alle Weinberge der Azienda Agricola Castello di Bolgheri befinden sich in der Nähe des gleichnamigen Dorfes und der Viale dei Cipressi und gehören zum DOC-Gebiet Bolgheri.

Die Reihen stehen senkrecht zum Meer und profitieren in den heißen Sommertagen von der Nachmittagsbrise. Wir befinden uns hier auf einer durchschnittlichen Höhe von 70 m ü.d.M. Die Böden sind überwiegend sandig-lehmig, reich an steinigem Skelett und reagieren subalkalisch.

Die Weine

Aus der Leidenschaft von Federico Zileri Dal Verme und dem großen Beitrag des Teams der Weinkellerei werden die zwei Weine produziert die Frucht und Ausdruck des Bolgheri-Terroirs und Weinberge sind: CASTELLO DI BOLGHERI DOC Bolgheri Superiore und VARVÀRA DOC Bolgheri Rosso, benannt nach der Urgroßmutter des Besitzers. Sowohl bei der Auswahl der Trauben als auch bei der Weinbereitung wird große Sorgfalt aufgebracht. Insbesondere beim Bolgheri Rosso Superiore werden die Trauben nach der Gärung einer langen Mazeration in Kontakt mit den Schalen unterzogen, was ihm große Struktur, Eleganz und Finesse verleiht.

Die wichtigste Rebsorte in den Cuvées beider Weine ist Cabernet Sauvignon, der zu einem dichten Ausdruck beiträgt, in dem Würze und Frucht verschmelzen.

In den interessantesten Crus weisen die Böden einen hohen Anteil an Geröll mit einem tendenziell basischen pH-Wert auf, der zusammen mit dem kalkhaltigen Charakter die Grundlage für diese Weine bildet. Dieser Bodentyp ergibt Weine mit feinen, weichen Tanninen, gut integrierter niedriger Säure und ausgeprägter aromatischer Tiefe.

Um ein gutes anbautechnisches Gleichgewicht zu erreichen, den qualitativen Ertrag der Rebe zu optimieren und den Rebstock nicht durch einen adäquaten Schnitt zu belasten, entschied man sich für die Spornkordel. All diese Fähigkeiten haben es der Kellerei ermöglicht, zwei Etiketten zu produzieren, die wirklich einzigartig und unverwechselbar im Geschmack sind und in denen man den typischen Charakter der Toskana und des Bolgheri-Gebietes im Besonderen erkennen kann.

Die Kellerei

Die Kellerei, die älteste der Gegend (1796), befindet sich direkt im gleichnamigen Dorf, einem kleinen mittelalterlichen Juwel im Hinterland der Costa degli Etruschi. Sie besteht aus zwei Etagen. Der erste befindet sich auf der Straßenebene, wo sich die Vinothek befindet, in der die Besucher die Produkte der Cantina probieren und kaufen können und etwas über ihre jahrhundertealte Geschichte erfahren. Auf der gleichen Etage befindet sich der Bereich für die Weinherstellung und -reifung mit den Zementbottichen, in denen die Weine nach einer Zeit in Holz ausgebaut werden.

Die zweite Etage ist unterirdisch und unterteilt in einen Weinbereitungsbereich mit temperaturkontrollierten Stahltanks und einen Holzausbaubereich, in dem Barriques, Tonneaux und Holzfässer gelagert werden.

Das Weingebiet Bolgheri

 „Die Zypressen, die in Bolgheri hoch und gerade sind, gehen von San Guido aus in Doppelreihe”.

Mit diesen Worten beschrieb Giosuè Carducci, Nobelpreisträger für Literatur von 1906, die Orte seiner Kindheit. Und so kommt man über die reizvolle Viale dei Cipressi vom Meer aus nach Bolgheri, von dem die DOC ihren Namen hat.

Bolgheri hat sich in den letzten zwanzig Jahren als das Auswahlland für große Weine etabliert, die mit der so genannten Bordeaux-Verschnittart hergestellt werden, die von allochthonen Reben stammen, die ihr bevorzugtes Terrain an der toskanischen Küste gefunden haben.

Weingut Certosa di Belriguardo Castello del Gusto

Das Weingut  von Gianna Nannini

Nach vielen Jahrhunderten der Verfall wurden die Überreste des Kartäuserklosters Belriguardo und insbesondere die Weinberge, die den Kartäusermönchen gehörten, von der Familie Nannini gekauft. Die berühmte Sängerin Gianna, die seit jeher eine Leidenschaft für den Wein hat, hat das Kartäuserkloster in seinem früheren Glanz wiederaufgebaut und mit Hilfe von qualifizierten Weinbauexperten aus den alten Weinbergen eines der renommiertesten  Weingüter der Region geschaffen.

Lage und Größe

Die Certosa di Belriguardo liegt auf den Hügeln von Siena, etwa 7 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Landschaft ist von typisch toskanischer Schönheit: ein Gebiet, in dem sich Weinreben und Olivenbäume abwechseln, im Spiel der Farben und Atmosphären, die dieses Land charakterisieren, das traditionell zur Weinproduktion berufen wurde. Der Betrieb (ca. 75 Hektar, davon 8 mit Reben gepflanzt) liegt im Chianti-Gebiet der senesischen Hügeln, wo die Sangiovese-Rebsorte eine unbestrittene Führungsrolle spielt.

Geschichte der Certosa di Belriguardo und ihrer Weine

Das historische Gebäude der Certosa (Bauzeit von 1340 bis 1347) befindet sich am Eingang des Anwesens auf der Seite nach Siena. Die ersten 12 Mönchen ließen sich ab 1348 in Belriguardo nieder, wie der päpstliche Bulle beweist, den Clemens VI. in diesem Jahr von Avignon an den Bischof von Siena geschickt hatte. Die Auszeichnungen über die Kellerei gehen auf das Ende des 16. Jahrhunderts zurück und zeugen von der Existenz einer “Pergola a braccialetto” und einer reichen und kostbaren Produktion von Weinen, die auf dem Markt von Siena verkauft werden. Es gibt schriftliche Belege für die Existenz von Arten wie “Moscatello”, “Rosso” und “Bianco di Clausura”. Diese alten Namen, die ursprünglich den Weinen der Mönche zugeschrieben wurden, wurden teilweise übernommen, um die enge Verbindung zwischen aktueller und alter Produktion zu unterstreichen. Der starke und sichere Charakter der Weine, ihre komplexen Düfte, die robuste und elegante Struktur, der Körper, der einen schnellen Verzehr ermöglicht, aber gleichzeitig Beständigkeit gegen Haltbarkeit und Alterung bedeutet, sind daher auch auf die hervorragenden Eigenschaften des Gebiets zurückzuführen.

Weingut Chateau Schembs Castello del Gusto

Chateau Schembs

Das Weingut Chateau Schembs befindet sich genau auf 49°39’33’’ Nord / 8°19’45’’ Ost, mitten im Wilden Wonnegau, eine uralte Weinregion in Rheinhessen. Die ältesten Artefakte im Weingut sind ein sehr aufwändig gearbeiteter hölzerner Handwerkszirkel mit der Jahreszahl 1704 und ein handschriftliches Dokument über den Verkauf von Wein aus dem Jahr 1644.

Heute verkörpern die hier produzierten Weine die Vorstellung vom Weingeschmack von Arno Schembs, der kreative Winzer und Macher von Chateau Schembs. Seit Beendigung seines Studiums 1987 kümmert er sich um den Weinbau auf dem alten Familiengut. Die Weine sind Ausdruck seines Stils, seiner Ästhetik und tragen seine unverwechselbare Handschrift. Er erfindet sich und seine Weine ständig neu und jedes Mal ist das Ergebnis verblüffend. „Ein guter Wein muss schmecken und bis zum letzten Tropfen spannend bleiben. Das gilt sowohl für die klaren, schnörkellosen Gutsweine wie für die erstklassigen Chateau Weine“.

Handwerk, Handschrift und Wein prägen seine Arbeit bis heute.

Mittlerweile gehören dazu Reben in der historischen Originallage Wormser Liebfrauenstift -Kirchenstück- und einige denkmalgeschützte Häuser in Herrnsheim, der ehemaligen Residenz der Freiherren zu Dalberg. Durch die Liebe zu Tradition, Geschichte, alten Häusern und Wein konnten 2006 Teile des Herrnsheimer Schlosses übernommen werden, dem heutigen Sitz von Chateau Schmebs.

Momentan werden exakt 10 ha Weinberge mit etwas über 65.000 Reben bearbeitet.

Weingut Christian Bamberger Castello del Gusto

Christian Bamberger

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“

Seit 1658 bewirtschaftet die Familie Bamberger Winberge an der schönen Nahe. Das Weingut wird heute von Christian Bamberger in der 14. Generation geführt.  Der heutige Eigentümer des alten Familienunternehmens, Christian Bamberger, der 1969 geboren wurde, studierte in den 1990er Jahren an der „University of California“ in Davis Weinbau und arbeitete anschließend einige Jahre als Praktikant im Napa Valley. Nach einigen weiteren Lebensstationen in Kalifornien und einem Studium zum Diplom-Kaufmann in Mainz entschied er sich im Jahre 2004 in die alte Heimat zurückzukehren, wo er von der Familie benötigt wurde. Hier an der Nahe konnte er auf rund 6 Hektar Rebfläche des Familienbetriebs zurückgreifen, aber für Christian war dies nicht ausreichend. Da seine Mutter aus einem Weinbaubetrieb in Rheinhessen stammte, entschloss er sich auch diese 6 Hektar zu bewirtschaften, führte die väterlichen und mütterlichen Weinbaubetriebe zusammen und vereinte somit zwei Regionen. Zusätzlich erwarb er im Jahre 2007 noch weitere erstklassige Vulkangesteinslagen  in Schlossböckelheim dazu, auf 300m NN hoch über der Nahe, echte Prunkstücke mit „cool climate“. Die Böden der Weinberge strotzen vor geologischer Vielfalt, es finden sich Bergkristalle, Rauchquarze und Amethyste als Zeugen einer bewegten erdzeitgeschichtlichen Vergangenheit.

Mit Verve und einer gehörigen Portion Mut macht sich der Winzer daran, die Weinwelt der Nahe umzukrempeln. Einen fast lupenreinen Hattrick erreicht er mit Ehrenpreisen, die ihm in den Jahren 2011, 2012 und 2014 vom Verband der Weingüter an der Nahe für besondere Leistungen bei der Landesweinprämierung während Festakten in der Europahalle Trier überreicht wurden. 2015 wird Christian Bamberger aufgrund der zahlreichen Höchstbewertungen erstmals mit einem Staatsehrenpreis ausgezeichnet. Der Falstaff nominierte ihn zum „Newcomer des Jahres“. Der Feinschmecker zählt seinem Weingut inzwischen „zu den besten Deutschland“.

Jahr für Jahr stellt sich Christian Bamberger dem Urteil renommierter Weinwettbewerbe und Weinführer. Mit Auszeichnungen bei großen Rotweinwettbewerben erlangt der Slogan „Die Nahe ist rot“ im vorwiegend für Weißwein bekannten Anbaugebiet steigende Popularität. Dazu meint der Vinum Weinguide: „Christian Bamberger punktet im Bereich der fruchtopulenten, modernen Rotweine: Kalifornien an der Nahe.“ und der Falstaff Weinguide urteilt 2019: „Jede Region profitiert von Winzern, die Grenzen überschreiten. Einer davon ist an der Nahe Christian Bamberger“.

Im Reich der Rieslinge kreiert er kraftvolle Rotweine mit langen Maischestandzeiten und baut sie in Barriques aus, „Rocking Reds“ wie er sagt. Er setzt weitere Akzente mit der Cuvée-Kollektion „nomen est omen“ und überrascht mit einem aus roten Trauben weiß gekelterten Merlot, inzwischen fast schon Kult, was der erste deutsche Sommelier-Weltmeister und Master of Wine Markus Del Monego anerkennend lobt: “Frische Ideen sind für ihn Programm.“

Weingut Citari Castello del Gusto

Citari

Auf dem Hügel von S.Martino della Battaglia, unweit des Turms, der zur Erinnerung an das historische Ereignis des Risorgimento errichtet wurde, das den Weg für die Vereinigung Italiens ebnete, steht die Firma Citari. Das Mikroklima des Garda-Hinterlandes und seine Böden, die sich besonders für den hochwertigen Weinbau eignen, kombiniert mit der Liebe zur Tradition und der modernen Önologie, haben es im Laufe der Jahre ermöglicht, Weine mit einem starken territorialen Charakter und einer immer stärkeren Persönlichkeit zu produzieren. Von den 25 Hektar, die sich auf den nach Süden ausgerichteten Moränenhügeln erstrecken, sind 21 mit Weinbergen mit den für dieses Gebiet typischen Trauben bepflanzt. Die Liebe zum Wein beginnt hier, zwischen den Weinbergen, die mit einer nachhaltigen Methode und mit geringer Umweltbelastung betriebenen werden, wo jeden Tag die Reben untersucht werden und die Entwicklung der Trauben beobachtet wird. Die Lese erfolgt fast überall von Hand, in mehreren Schritten und mit einer sorgfältigen Auswahl der Trauben, um die Trauben mit dem richtigen Reifegrad in den Keller zu bringen.

Weingut Col Vetoraz Castello del Gusto

Col Vetoraz

Das Weingut Col Vetoraz liegt auf dem gleichnamigen Hügel neben dem „Mont“ von Cartizze in S. Stefano di Valdobbiadene. Wir befinden uns auf dem höchsten Punkt von Cartizze auf fast 400 m Höhe, von hier aus kann das Auge das gesamte Gebiet erkennen, das im Osten von Fol und im Westen von Sacol begrenzt wird. Die Familie Miotto ließ sich 1838 auf diesem Hügel nieder und entwickelte von Anfang an den Weinbau (Prosecco Superiore und Cartizze Superiore Reben). 1993 hat Francesco Miotto, Nachkomme dieser Familie, zusammen mit Paolo De Bortoli und dem Önologe Loris Dell’Acqua den heutigen Col Vetoraz ins Leben gerufen und eine heterogene und anregende Werkgruppe geschaffen. In diesen Jahren ist das Erfarungswachstum von dem Weingut deutlich geworden, so dass Col Vetoraz mittlerweile eines der etabliertesten und gefragtesten Weingüter im ganzen Gebiet geworden ist. Es ist somit ein sehr guter Ausgangspunkt erschaffen worden, der zur Identifizierung und Qualifizierung des großartigen Landes beiträgt.

Colombaio di Cencio

Das Weingut Colombaio di Cencio befindet sich in Gaiole in Chianti, in der Provinz Siena, im Herzen des Chianti Classico, einem Gebiet, in dem der Weinanbau seit der Zeit der Etrusker verwurzelt ist. 1993 begeistert von der Schönheit der Hügel um Gaiole in Chianti beschloss der deutsche Unternehmer Werner Ernest Wilhelm hier seinen Betrieb zu errichten und ein von Wäldern umgebenes Landhaus in ein Weingut zu verwandeln, in dem Tradition und Moderne harmonisch nebeneinander bestehen.

In diesen Jahren wird Colombaio di Cecio zu einer Ikone des Chianti Classico und steigert seinen Ruhm in der ganzen Welt dank des “Il Futuro”, einem supertuskischen Wein mit internationalem Geschmack, der sich in kurzer Zeit als Aushängeschild des Unternehmens aufdrängt und mehrmals die begehrten “Tre Bicchieri” des Führers Gambero Rosso erhält. Er ist eine Mischung aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, die in Barriques gereift ist.

Boden

In diesen fruchtbarsten und heterogensten Böden wächst und nimmt das Weingut Gestalt an. Ein einzigartiger Ort, an dem die Vielfalt und Besonderheit des Territoriums nicht nur eine Postkarte für die Augen bieten, sondern auch den Früchten dieser Ländereien eine einzigartige Besonderheit verleihen. Einmaliger Boden auf ein paar Dutzend Quadratkilometern, der dank seiner Substanz, Geröll und Sandsteine ermöglicht, dem Wein die organoleptischen Eigenschaften des Chianti Classico zu verleihen.

Wir befinden uns in einer der erhabensten Gegenden der Toskana, zwischen Siena und Florenz, der Wiege des Chianti Classico.  Gaiole in Chianti ist eine der 5 Gemeinden, die laut den Produktionsvorschriften zu den berechtigten Gemeinden zur Herstellung dieses Weins gehören. Das Anwesen umfasst 110 Hektar Land, davon 25 Hektar Weinberge, mit einer modernen Kellerei und einem Bauernhaus, die vollständig nach den Regeln der nachhaltigen Landwirtschaft bewirtschaftet werden. Die Böden sind seit ihrer Entstehung aus dem Chianti-Gebirge durch einen hohen Grad an kompaktem Kalkstein geeint, der auf einer Sandsteinbasis ruht. Dieser Bodentyp hemmt die Wuchskraft der Pflanze und verlängert den vegetativen Zyklus und verbessert die Struktur des Chianti. Die Weinberge von Colombaio di Cencio erstrecken sich von 280 bis 480 Meter über dem Meeresspiegel und befinden sich in drei verschiedenen Unterzonen innerhalb der Gemeinde Gaiole in Chianti:

Ortschaft Cornia Neben den Kellereien werden Sangiovese, Merlot und Cabernet Sauvignon angebaut, sowie Malvasia, Trebbiano und andere weiße Trauben.
Ortschaft Montelodoli Hier werden die Reben Sangiovese, Cabernet Franc, Petit Verdot und Merlot angebaut.
Ortschaft Vinci In dieser Ortschaft wird ausschließlich Sangiovese angebaut.

Die Hauptrebsorte ist natürlich Sangiovese, neben Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot, sowie Malvasia, Trebbiano und anderen weißen Trauben. Die besonderen kalk- und sandsteinigen Böden zusammen mit dem besonderen Mikroklima und den besonders günstigen Lagen, ermöglichen es, den besten Ausdruck des Sangiovese zu erhalten. Die Trauben aus verschiedenen Weinbergen werden getrennt vinifiziert und hauptsächlich in großen Holzfässern ausgebaut.

Die Palette der von Colombaio di Cencio produzierten Weine konzentriert sich natürlich auf den Chianti Classico, mit dem Chianti Classico Docg “Monticello”, dem Chianti Classico Riserva Docg “Massi del Colombaio” und dem Chianti Classico Docg “Gran Selezione”. Daneben gibt es den “Montelodoli” Toscana Rosso IGT (100% Sangiovese) und den “Colombaio Bianco” Toscana IGT. Der ikonische Wein des Weinguts ist der “Futuro”, eine Mischung aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc, die in Barriques gereift ist.

Im Jahr 2018 wurde das Weingut von Fontanafredda gekauft, die in Colombaio di Cencio den idealen Ort sah, um ein neues Projekt zu entwickeln und seine Grenzen über die Langhe hinaus zu erweitern.

Weingut Di Camillo

Di Camillo

Die Ursprünge der Familie Di Camillo liegen in der Gemeinde Castelfrentano. Aus vorliegenden notariellen Dokumenten geht hervor, dass die Familie im Jahr 1887 bereits als Weinbauern tätig war.In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Weine aus den Weinbergen vermarktet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde im Zentrum von Poggiofiorito in der Provinz Chieti eine neue Weinkellerei gebaut. In den 1960er Jahren wurde auf einem von der Familie gekauften Grundstück ein neues, viel größeres Gebäude mit neuen Anlagen für die Weinbereitung und die Abfüllung der Weine errichtet. Die schrittweise Modernisierung der Anlagen ermöglichte es Di Camillo, ihren kommerziellen Horizont zu erweitern und ihre Weine in der ganzen Welt zu vermarkten.

Die Weinkellerei

Das Unternehmen ist auf einem 1 Hektar großen Grundstück errichtet. Die erste Struktur – auf vier Ebenen – stammt aus der Zeit vor dem letzten Krieg. Es umfasst Stahlbetontanks für mehr als 20.000 Hektoliter. Im Keller des historischen Gebäudes befindet sich noch der erste Fasskeller bestehend aus 110 Barriques mit 225 Litern Fassungsvermögen und 2 Barriques mit 500 Litern Fassungsvermögen. Auf demselben Grundstück wurde in den 1980er Jahren ein über 1200 Quadratmeter großes Gebäude erbaut, in dem sich die Edelstahltanks befinden: sowohl für die Lagerung des Weins als auch für die Weinbereitung der thermokonditionierten Weine.

Di Camillo heute

Heute wird das Unternehmen von der 5. und 6. Generation geführt, die weitere Innovationen in die Produktion einbringen und ihr Weinsortiment perfektionieren. Dank der effizienten Kellerwirtschaft und der hochmodernen Abfüllanlagen bringt Di Camillo Weine hervor mit einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, die eine stetig wachsende Beliebtheit genießen.

Domaine-Cordaillat

Domaine Cordaillat

Wer zu verkosten versteht, trinkt nie mehr Weine, sondern schmeckt Geheimnisse”. Salvador Dali

Das Weingut Domaine Cordaillat wurde Mitte der 1990er Jahre gegründet und verteilt sich auf vier der sechs Gemeinden der Appellationszone Reuilly.  Im 10 ha großen Weinberg in Reuilly bauten Chantal und Michel Cordaillat drei Rebsorten an: Sauvignon Blanc für Weisswein (65%), Pinot Noir für Rotwein (20%) und Pinot Gris (15%) für Roséwein. Die Böden sind mehr oder weniger sandig, sie geben mehr fruchtige oder mehr mineralische Weine. Die Dagobert Cuvèes Weine werden in Eichenfässer gereift. Nach mehr als 20 Jahren Weinbetrieb haben sich Chantal und Michael in 2017 entschlossen, sich zurückzuziehen und die Domaine an den aktuellen Betreiber Pascal Dethune zu überlassen. Die Verwurzelung im historischen Terroir von Reuilly wird mit Weinbergen, die in den 1930er Jahren gepflanzt wurden, weiterhin bestätigt.

Das Weingut umfasst heute ca. 14 ha Weinberge auf einem außergewöhnlichen Terroir im Herzen von Berry, entlang des Flusses Arnon in den Departements Cher und Indre. Es wird etwa 55% weißen Reuilly AOC (Sauvignon), 25% roten Reuilly AOC (Pinot Noir) und 20% Reuilly AOC Rosé (Pinot Gris) produziert. Die Rebsorten werden mit dem Terroir und dem Know-how der Menschen in Verbindung gebracht.

Der durchdachte Weinanbau ist eine der wichtigsten Prioritäten des Weingutes. Die Arbeiten werden an die Besonderheiten jedes Terroirs angepasst, ohne Einschränkung. Die Verwendung von Insektiziden und Anti-Botrytis-Mittel sind verpönt. Darüber hinaus werden seit mehreren Jahren Begrünung und Bodenbearbeitung durch.

Der Weinkeller für die Weinherstellung befindest sich idealerweise in Reuilly. Er wird regelmäßig auf den neusten Stand gehalten und enthält die optimalen Voraussetzungen, um die Qualität zu bewahren und die Beständigkeit der Weine zu gewährleisten.

Der Boden

L’Hopiteau in La Ferté – Pflanzung von Sauvignon 2019. Die Böden dort sind ton- und kalkhaltig oder lehm- und sandhaltig und befinden sich in verschiedenen Lagen. So profitieren sie von sehr günstigen Bedingungen für die Reifung der Trauben. Hier befinden sich Ortschaften wie Les Sables (für unsere gleichnamige Cuvée) in Chery, Laleuf (Heimat unserer Cuvée Dagobert) und Les Conges in Reuilly, L’hopiteau im Weiler La Ferté, Les Galifardes sowie Les Plantes in der Gemeinde Diou und schließlich Les Plantes d’en Bas in Lury-sur-Arnon. Nicht zu vergessen ist Le Bois Saint Denis, wo sich die Weinkeller befindet. Diese sich ergänzenden Terroirs ermöglichen es, den besten Ausdruck der Weine von Reuilly zu erzielen.

GESCHICHTE VON REUILLY:

Als emblematischer Weinberg des Berry ist Reuilly tief in die Geschichte der Weine des Centre-Loire eingebunden. Die Legende berichtet, dass König Dagobert im 7. Jahrhundert seine Felder, Weinberge und Wiesen den Mönchen der königlichen Abtei Saint Denis in der Nähe von Paris schenkte. Die Weinberge von Reuilly versorgten nicht nur das mittelalterliche Bourges und Vierzon mit Wasser, sondern ihr Wein reiste über die Gewässer des Cher und der Loire auch nach England und Flandern. Die Weine aus Reuilly wurden von Nicolas de Nicolaÿ, einem Geografen am Hof von Katharina von Medici, als “die besten des Landes Berry” bezeichnet und wurden in den Aufzählungen der lokalen Weine regelmäßig an erster Stelle genannt. Im Jahr 1365 erließ der Herzog von Berry, Sohn des Königs von Frankreich, eine Charta über den Verkauf der Weine aus Reuilly. Darin wurden auch die Termine für die Weinlese und das Recht, Steuern auf den Verkauf der Weine zu erheben, festgelegt. Ende des 19. Jahrhunderts zerstörte die Reblaus fast den gesamten Weinberg von Reuilly, der nach und nach von einer Handvoll leidenschaftlicher Winzer, die vom Potenzial der Weine überzeugt waren, wieder aufgebaut wurde. Die Arbeit wurde belohnt, denn Reuilly erhielt 1937 die Appellation d’Origine Contrôlée für seine Weißweine und 1961 für seine Rot- und Roséweine.

Weingut Domaine du Colombier Castello del Gusto

Domaine du Colombier

Das Weingut Domaine du Colombier befindet sich seit 4 Generationen im Besitz der Familie Bretaudeau.  Auf einem der höchsten Hügel des Dorfes gelegen, war dies ursprünglich das Zufluchtsort und das Heim für Tauben, die bis heute die Namensgeber des Domaines sind.

Der über 35 Hektar große Weinberg ist in zwei Teile geteilt, die acht Kilometer voneinander entfernt sind und die sich über die besten Hänge der Sanguèze verteilen. Hier wachsen jeweils über 50 Jahre alte Reben auf unterschiedlichen Böden und unterschiedlicher Reife. Allein 17 Hektar sind für die Rebsorte Melon de Bourgogne für die Herstellung des Muscadet Sèvre et Maine vorgesehen.

Ende 1996 übernahm Jean Yves Bretaudeau  nach der Pensionierung seines Vaters dessen Nachlass. Zu seinem Beruf sagt er: „Wenn man sich für diese Arbeit entscheidet, weiß man, dass jede Entscheidung, wie man seine Rebe bearbeitet oder seine Jahrgänge vinifiziert, die Endgültigkeit des Weins beeinflusst. Wie ich gerne sage, ist die Seele, die Vollendung eines Weins, der Zauber der Verbindung von drei Elementen: dem Terroir (spezifisch für jede Parzelle), dem Winzer (der alles tut, um seine Terroirs und Rebsorten zu verherrlichen) und dem Klima (das uns jedes Jahr aufs Neue überrascht)“.Seit 30 Jahren ist das Weingut stolzer Mitglied der „Vignerons  Indépendants  de  France (unabhängige Winzer Frankreichs): Die mitgliedernden  Weinbauer stehen hier für die Bewahrung der traditionellen Werte und Know-hows in Einklang der Natur. Das Weingut Domaine du Colombier wurde als Betrieb mit einem höchsten Umweltwert anerkannt. Diese Zertifizierung bewertet das Know-how im Hinblick auf die Beachtung des Territoriums durch die Erhaltung eines natürlichen Ökosystems.

Domaine Porte Rouge

Das Weingut Domaine Porte Rouge wurde 2003 von Bernard Friedmann gegründet. Ursprünglich stamm er aus dem Weinhandel und ist erst mit der Gründung von dem Weingut Weinbauer geworden. Mit Porte Rouge erfüllte Friedmann als Weinkenner und Genießer sich seinen Traum vom eigenen Weingut. Im besten und renommiertesten Terroir der südlichen Rhône – in Châteauneuf-du-Pape – hat er sich Weinberge gekauft. An diesem Ort mit den besten Lagen für Grenache, hat er sechs Weinberge mit altem Rebbestand erworben und arbeitet sie komplett in Bio-Anbau, bzw. immer mehr nach den Prinzipien der Biodynamik.

Das Weingut liegt mitten im Ort Châteauneuf-du-Pape. Die historischen Gebäude wurden bis 1907 von einer Seidenfabrik genutzt, bis eine Küferei dort einzog. Zu dieser Zeit wurde auch der heutige Keller in den Felsen gebaut.

Ursprung des Namens

Der Name Porte Rouge (= Rote Tür) leitet sich nicht von der tatsächlich roten Kellertür, sondern vom provenzalischen Wort “Orouse“ für Wind ab. Tatsächlich weht oder sogar stürmt der Mistral oft durch die Weinberge an der Rhône. Dadurch trocknen die Reben nach Regen schnell ab und sind dadurch vor Pilzkrankheiten gut geschützt und müssen.

Die Appellation Châteauneuf-du-Pape

Die 15 Minuten nördlich von Avignon gelegene Appellation umfasst fünf Gemeinden rund um Châteauneuf-du-Pape mit einer Fläche von fast 3200 Hektar. Châteauneuf-du-Pape wurde 1936 als erste Appellation anerkannt und ist aufgrund der Vielfalt seiner Weine, die aus einer strengen und komplexen Gesetzgebung hervorgegangen sind, zählt zu den berühmtesten Appellationen Frankreichs und ist weltweit bekannt. Die 1937 von Baron Pierre Le Roy de Boiseaumarié eingeführte Wappenflasche bleibt ein Symbol der Regulierungen & des Erfolgs der Winzer von Chateaneuf.

Viele Ausgrabungen sind Zeugnis der langen Weinbaugeschichte dieser weltbekannten Appellation. Für die mächtigen Rotweine sind offiziell mehr als zehn Rebsorten zugelassen, die Protagonisten der großen Weine von Domaine Porte Rouge sind jedoch Grenache, Syrah und Mourvèdre. Die Weine sind vor allem in Frankreich sehr bekannt und begehrt, da er bei den nationalen Wettbewerben zumeist hohe Punktzahlen und Goldmedaillen erhalten hat.

Das Weingut heute

Die Domaine Porte Rouge wurde 2022 von der Familie Féraud übernommen, die bereits die Domaine du Pegau in Châteauneuf-du-Pape besitzt, und lebt nun durch Laurence & ihre Kinder Justine & Maxim weiter. Angetrieben von der Bewahrung der Traditionen und des Familienwissens, verleihen Justine & Maxim der Domaine Porte Rouge durch ihre gemeinsame Leidenschaft, die Weinrebe und den Wein, neue Energie.

Foto Donnafugata Kellerei

Donnafugata

Die Geschichte

Das Weingut Donnafugata entsteht auf Sizilien auf Initiative einer Familie, die den Stil und die Wahrnehmung des sizilianischen Weins auf der Welt erneuert hat. Giacomo Rallo, vierte Generation einer Familie mit mehr als 170 Jahren Erfahrung in der Welt des Qualitätsweins, gründet Donnafugata im Jahre1983 zusammen mit seiner Ehefrau Gabriella, Pionierin des Weinbaus auf Sizilien. Heute leiten die Kinder José und Antonio das Unternehmen zusammen mit einem auf Spitzenqualität ausgerichteten Team.

Die Mittelmeerinsel Sizilien ist ein Weinbaugebiet mit außerordentlichem Potential. Donnafugata fördert diese Vielfalt und bewirtschaftet seine Weinberge in sehr unterschiedlichen Kontexten: In Gegenden steil über dem Meer, in der Hügelgegend und auch in den Bergen. Dabei wird immer auf die beste Kombination von Terroir und Rebsorten (mehr als 20) geachtet.

Die Weingüter

Das Unternehmen umfasst eine historische Kellerei und vier Weingüter. In Westsizilien, in Contessa Entellina, wo Donnafugata entstanden ist, befinden sich eine Kellerei zur Weinbereitung, 302 Hektar Weinberge und 9 Olivenhaine; auf der Vulkaninsel Pantelleria zwischen Sizilien und Afrika liegt die Kellerei in dem Gebiet Khamma mit 68 Hektar Weinbergen, die mit der Zibibbo nach der Alberello-Methode von Pantelleria (UNESCO-Weltkulturerbe) bestellt werden, und mit 5 Hektar Olivenhainen. In Ostsizilien, auf der Nordseite des Ätnas, der höchste aktive Vulkan Europas, befinden sich eine Kellerei mit Barriquekeller in Randazzo, 35 Hektar Weinberge und 2 Olivenhaine. In dem Gebiet der DOC Vittoria, in Acate, befindet sich die neue Kellerei mit 36 Hektar Weinbergen. Schließlich sind die historischen Familienkellereien von Marsala ein Beispiel für ein Produktionsunternehmen, das immer an dem neuesten Stand arbeitet. Hier kann auch der eindrucksvolle, unterirdische Barriquekeller besucht werden.

Donnafugata legt auf die Nachhaltigkeit viel Wert und befolgt seit über 30 Jahren nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken, die vor allem 5 Bereiche betreffen: Den Weinberg, den Carbon und Water Footprint, die Biodiversität und die Aufwertung der autochthonen Sorten, die Energieeinsparung und die saubere Energie, die Landschaft und die nachhaltige Architektur.

Ursprung des Namens 

Im Dialog mit der Kunst findet Donnafugata seine Besonderheit. Der Name verweist auf den Roman “Der Gattopardo” und die Geschichte der Königin, die Zuflucht in der Gegend fand, in der sich heute die Weinberge des Unternehmens befinden, hat das Logo inspiriert. Einzigartig und unnachahmlich sind die Künstleretiketten von Donnafugata, die ein wichtiges Unternehmensmerkmal darstellen. Inspirationsquelle für diese besonderen Etiketten, die die Welt und die Farben von Donnafugata erzählen, ist Gabriella; für die kreative Umsetzung ist Stefano Vitale zuständig.

Donnafugata bedeutet maßgeschneidertes Können. Zu den größten Erfolgen des Unternehmens gehören die Weinikonen: Der Mille e una Notte, renommierter Rotwein des Guts von Contessa Entellina, der Passitowein von Pantelleria Ben Ryé und die roten Crus vom Ätna Fragore Etna Rosso DOC Contrada Montelaguardia sowie der Etna Rosso DOC Contrada Marchesa.

Zusammenarbeit mit Dolce&Gabbana

Die Liebe zum Detail und die Leidenschaft für Sizilien vereinen Dolce&Gabbana und Donnafugata in einer Partnerschaft, in der sich Kreativität und Handwerkskunst treffen: So entstand eine Weinkollektion mit einer starken mediterranen Persönlichkeit, außergewöhnliche Botschafter der sizilianischen Farben, Düfte und Kultur in der Welt: der verführerische Roséwein Rosa, der faszinierende Weißwein Isolano, der elegante Rotwein Cuordilava sowie der prestigeträchtige Rotwein Tancredi.

Donnafugata sieht seine Rolle als Unternehmen darin, sich mit den Produzenten von hochwertigem Wein zusammenzuschließen, um den sizilianischen und italienischen Wein auf der ganzen Welt zu fördern und zu stärken.

Weingut Farina Castello del Gusto

Farina Wine

Das Weingut Farina ist das Ergebnis von 45 Hektar ausgewählten Weinbergen des Valpolicella Classica. Zehn Hektar befinden sich im Eigentum und 35 sind von historischen Leihgebern, die seit jeher als die absoluten „Komplizen“ bei der Herstellung unserer Weine gelten. Weinberge, die wir mit höchstem Respekt und fast krampfhafter Aufmerksamkeit behandeln, da wir der Überzeugung sind, dass es die Liebe zum Detail ist, die eine höhere Qualität ermöglicht und vor allem eine außergewöhnliche Traube wie Corvina hervorhebt. Es gibt zwei historische Weinberge der Firma Farina, echte Cru des Valpolicella. Das Weinberg Montefante (300 m ü.d.M.) mit seinem tuff-, ton- und kalkhaltigen Boden und seiner hervorragenden Hanglage ist ein idealer Lebensraum für Corvina, das für das Reservat Amarone Montefante bestimmt ist. Der andere Cru ist der Weinberg Montecorna auf dem Monte Masua, das sich durch einen außergewöhnlich kalkhaltigen Boden auszeichnet, der eine ideale Basis für die Produktion von Trauben für die Valpolicella Ripasso Montecorna darstellt.

Fontanafredda

Fontanafredda

Erzeuger von Barolo und den großen Weinen der Langhe in Serralunga d’Alba

Die Geschichte 

Das Weingut Fontanafredda entstand 1858 aus der Liebesgeschichte zwischen dem italienischen König Vittorio Emanuele II. und Rosa Vercellana, Das Landgut  wurde von Viktor Emanuel II. als Geschenk für seine “schöne Rosina”, eine Frau, die er liebte, erworben und später nach seinen Kindern Maria Vittoria und Emanuele Alberto, Graf von Mirafiore und Fontanafredda, benannt.

Das Weingut heute

Heute ist das Weingut seit jeher eine Gemeinschaft, die sich um den Respekt für das Land schart und heute mit 120 Hektar als Bio-Anbaugebiet zertifiziert ist und das erste Narrative Village Italiens einrahmt.

Das Weingut versteht sich als Handwerker und bevorzugt das Zusammenspiel von Rebe, Boden und Menschenhand, um den Charakter jedes einzelnen Weins zu unterstreichen, der zum Ausdruck eines Gebiets wird. Der Betrieb versteht sich als  Handwerker, aber mit den Zahlen eines großen Unternehmens: Sie gehören zu den größten privaten Herstellern von Barolo. Ikonische Barolo-Weine wie der Barolo Serralunga d’Alba und Barolo classico, sowie kleine Nischenproduktionen wie Barolo Vigna La Rosa, Vigna La Villa, Vigna La Delizia, oder die M.G.A. Fontanafredda, Parafada und Meriame gehören im Sortiment.

Produktion

Die Jahresproduktion entspricht etwa 6 % der Gesamtproduktion der Bezeichnung. Es werden die wichtigsten DOC- und DOCG-Weine des unteren Piemonts produziert. Sie arbeiten auf einem weitläufigen Gebiet, das es erlaubt, eine konstante Qualität zu garantieren. Diese verteilt sich zu 44% auf Barolo, Barbaresco, Nebbiolo, Barbera, Dolcetto und andere typische Rotweine, zu 26% auf Arneis, Gavi, Chardonnay, Moscato und andere typische Weißweine und zu 30% auf Alta Langa Metodo Classico und Asti spumante. Serralunga verfügt heute über 120 Hektar Land, die sich auf die Gemeinden Serralunga d’Alba, Barolo, Diano d’Alba, Dogliani, Farigliano, Alba und Rodello auf einer Höhe zwischen 250 und 420 Metern über dem Meeresspiegel verteilen und auf denen Nebbiolo, Barbera, Dolcetto, Nascetta, Pinot Noir, Chardonnay und Moscato angebaut werden, die den Ausgangspunkt für die hohe Qualität unserer Weine bilden.

Klima und Boden

Das Klima ist typisch kontinental, aber mit einer großen Variabilität der Niederschläge und thermischen Summen, die die außergewöhnliche Vielfalt der Ernten bestimmen.

Der Reichtum der Böden ergibt sich aus ihrer überwiegend kalkhaltigen Zusammensetzung, die selbst in wenigen Metern Entfernung unterschiedliche Strukturen aufweist, von lockeren Böden mit einem Sandanteil von fast 50 %, wie im letzten Teil von Serralunga d’Alba und Barolo, bis hin zu lockeren und lehmigen Böden wie im obersten Teil von Serralunga.

Aus diesem Gebiet in der Region Piemont stammen Edelweine, die national sowie international als beste Weine anerkannt sind. Barbera d’Alba DOC ist weltbekannt durch Rotweine der Rebsorte Barbera aus hervorragenden Einzellagen. Den DOC-Bezeichnung erhielt die Region erst 1970, der Weinbau in der Gegend um die Stadt Alba blickt jedoch auf eine alte Tradition zurück. Der Wein Barbera d’Alba wird nachweislich seit 1798 hier gekeltert. Die Kleinstadt Alba in der Nähe von Turin ist noch weitaus älter, denn diese malerische Gegend ist seit mindestens fünf Jahrtausenden besiedelt. Eine bekannte autochthone Rebsorte ist Barbera, aus ihren Trauben wird der Barbera d’Alba DOC gekeltert, entweder als sortenreiner Wein oder mit der ebenfalls heimischen Sorte Nebbiolo verschnitten.

Das Weingut experimentiert auf kleinen Anbauflächen mit neuen Anpflanzungen oder Veredelungsträgern, die eine saubere Landwirtschaft begünstigen. In 2015 wurde die Umstellung auf Bio-Landwirtschaft begonnen, die 2018 vollendet wurde. Das Weingut ist somit zertifizierte ökologische Landwirtschaft. Keine Herbizide, keine Pestizide, keine synthetischen Düngemittel werden verwendet.

Der Wine Enthusiast zeichnete das Gut 2017 als Winery of the year aus.

Weingut Fratelli Puddu

Fratelli Puddu

Familiengeist

Für das Weingut Puddu ist Weinherstellung viel mehr als eine wirtschaftliche Tätigkeit. Die heutigen Nachfolger wollen die Arbeit ihrer Eltern fortsetzen und würdigen, die 1976 beschlossen, den ersten Cannonau-Weinberg in Oliena, in der Gemeinde Orbuddai, anzulegen. Gleichzeitig möchten sie die Tradition ihres Gebiets fortsetzen, das im Wein einen seiner größten kulturellen Ausdrucksformen sieht. Seitdem verfolgen sie dieses Projekt mit Leidenschaft und einem Gefühl der Zugehörigkeit.

Ein landwirtschaftlicher Betrieb, zumal wenn es sich um einen Familienbetrieb handelt, ist untrennbar in einem sozialen und ökologischen Kontext eingebettet. Er steht im Einklang mit seinem bestimmten Gebiet und ist von der spezifischen lokalen Kultur geprägt. Die Produkte des Landes werden von Rohstoffen versorgt, die anderswo nicht in gleicher Weise reproduziert werden können. Aus diesen Gründen ist der Landwirtschaftsbetrieb die Priorität der Familie, der Schwerpunkt ihres Lebens. Die Familienarbeit ist eine untrennbare Alchemie von “Gaben” und “Tausch” mit ihrem Land.

Seit 1976, dem Jahr, in dem das Abenteuer und der Traum der Eltern begann und sie das Weingut Schritt für Schritt bis zum heutigen Tag führten.

Im Zeichen von Cannonau

Vieles hat sich seither verändert, aber nicht die Leidenschaft und der Geist, die sie mit dem Land und der Familie verbinden. Die Weinkellerei ist zu einem modernen und funktionellen Ort geworden, an dem Tradition und Technologie aufeinandertreffen. Die Weinberge sind auf 30 Hektar angewachsen, und die Tätigkeit hat sich auch auf den Olivenanbau verlagert, mit 15 Hektar Olivenhainen der Sorten Nera di Oliena und Bosana. Die Weinberge werden von der Cannonau-Traube dominiert, die hier in Oliena einen besonderen Lebensraum vorfindet, der es ihnen erlaubt, sich wie nirgendwo sonst auf Sardinien auszudrücken, so sehr, dass sie als Unterzone der DOC Cannonau di Sardegna mit dem Namen Nepente di Oliena klassifiziert ist.

Mit diesem Geist, der von der Familie und dem Territorium geprägt ist, führen sie die Produktionsphilosophie fort, die das Streben nach Qualität in allen Phasen, von der Aufzucht der Reben bis zur Weinbereitung, begünstigt. Dabei setzt die Familie Puddu auf ständige Innovation und önologische Experimente, die sie im Laufe der Jahre dazu gebracht haben, die typischen traditionellen Cannonau-Weine zu produzieren und zu verbessern, aber auch Weine anzubieten, die in der Lage sind, ihre Eigenschaften zu aktualisieren und zu verstärken, wie zum Beispiel der “blanc de noir” (Gioias) oder der Rosé-Schaumwein.

Im Schatten der weißen Klippen

Der landwirtschaftliche Betrieb befindet sich in der Landschaft von Oliena, Sardinien, in einer einzigartigen und eindrucksvollen Umgebung am Fuße des Monte Corrasi, einem imposanten Kalk-Dolomit-Massiv, das das Symbol des Landes und der höchste Gipfel des Oliena Supramonte ist, nur wenige Kilometer Luftlinie vom Golf von Orosei und dem Meer an der Ostküste Sardiniens entfernt.

Inmitten von Steineichen und Wacholder, mediterraner Macchia und Heilpflanzen ist der Oliena Supramonte ein wahrer botanischer Garten mit mehr als 650 anerkannten Arten, über dem Steinadler, Habichte und Wanderfalken fliegen.

Weinberge

In dem eindrucksvollen Gebiet bewirtschaften sie die Weinberge, von denen die ältesten vor mehr als 40 Jahren gepflanzt wurden, mit einer Gesamtfläche von etwa 30 Hektar. Böden aus Granitgestein mit kalkhaltigen Bestandteilen, die den Weinen eine große Mineralität und Frische verleihen, ein kühles und sonniges Klima mit großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Eine Situation, die die Bildung von Terpenen in den Trauben begünstigt, Vorläufer der Aromen, die wir dann im Glas finden, sind die Besonderheiten, die die Trauben einzigartige und besondere Eigenschaften verleihen. Das für die älteren Weinberge gewählte Bepflanzungssystem folgt der Tradition des klassischen Alberello-Systems mit sehr niedrigen Erträgen, die in den Trauben die ganze Kraft und den Duft dieses Bodens konzentrieren. Die neueren und moderneren Weinberge hingegen werden mit Guyot-Beschneidung spaliert, wobei die Erträge unter den von den DOC-Vorschriften vorgeschriebenen Grenzen bleiben.

Guiseppe Gabbas

Das Weingut von Giuseppe Gabbas erstreckt sich über eine Fläche von etwa 30 Hektar, wovon 20 Hektar mit Weinreben und 5 Hektar mit Olivenbäumen bepflanzt sind. Es liegt auf einer Höhe zwischen 240 und 350 Metern über dem Meeresspiegel in einem Tal am Fuße des Supramonte, im Herzen Sardiniens, zehn Kilometer von Nuoro, der Hauptstadt der Barbagia, entfernt.

Der tiefgründige Boden, der aus Granit besteht und ausreichend durchlässig ist, bewahrt auch in langen Dürreperioden eine gewisse Feuchtigkeit.Das besondere Klima des Gebiets, das von den gemäßigten Brisen des gut 20 km entfernten Meeres beeinflusst wird, und die Nähe der Berge sorgen für eine gute Temperaturspanne, die sich positiv auf die Farbe und das Aromaprofil der Trauben auswirkt. Dies begünstigt ein ideales Ökosystem für die Reben und reduziert u. a. den Einsatz von Pestiziden, die nur mit traditionellen Produkten durchgeführt werden. Die Rationalität der Anpflanzungen und ihre geringe Größe ermöglichen einen qualitativ hochwertigen Weinbau, der auf Anbauprinzipien wie kurzem Schnitt und begrenzten Erträgen beruht, die darauf abzielen, die Sorteneigenschaften der Trauben hervorzuheben.

Die am weitesten verbreitete Rebsorte ist der Cannonau, zu dem weitere lokale Sorten hinzugekommen sind, die aus den interessantesten des reichen sardischen Weinbaupanoramas ausgewählt wurden. Ertragsreduzierung, Handlese in den frühen Morgenstunden, sofortiges Entrappen und lange Maischestandzeiten tun ihr Übriges, um aus ihr fantastische Rotweine entstehen zu lassen: warm, komplex – und dabei immer elegant.

Dieser kleine, dynamische Erzeuger in einem für den Weinanbau besonders geeigneten Gebiet schafft es immer wieder, sich von seiner besten Seite zu zeigen und dem Wein Eigenschaften von Eleganz und Territorialität zu verleihen, die anderswo nur schwer zu erreichen sind.

Giuseppe Gabbas wurde 2015 von dem renommirten Weinführer Gambero Rosso als „Winzer (viticoltore) des Jahres“ gekürt. Diese Auszeichnung vergibt der  Gambero Rosso jährlich an nur einen Winzer Italiens. In der Begründung stand es:

Giuseppe Gabbas ist ein Mann der wenigen Worte, der Weine erzeugt, die viel zu sagen haben und einen wichtigen Meilenstein in der Produktion von Cannonau di Sardegna darstellen. Giuseppe ist ein echter Weinbauer, der das Land und seine Weinberge liebt. Er ist der Winzer schlechthin“.

 Er schafft Weine von höchster Qualität, die regelmässig zahlreiche Auszeichnungen verdienen. Sein Cannonau „Dule“ hat 2017 zum 9. Mal in Folge die Hochstbezeichnung von Tre Bicchieri (Drei Gläser) beim Gambero Rosso bekommen. Die Auszeichnung wurde auch in 2019, 2020 und 2021 fortgesetzt.

Giovanni Chiappini Bolgheri

Giovanni Chiappini Bolgheri

Geschichte und Lage

Das Weingut Chiappini befindet sich im Herzen des DOC-Gebiets Bolgheri, an der Weinstraße, an der die größten Weingüter des Gebiets liegen. Die Geschichte ist die einer nie abgebrochenen und immer wieder erneuerten Familientradition: Der Familienoberhaupt Giovanni Chiappini, Sohn von Bauern aus den Marken, ist mit seinen Eltern in den 1950er Jahren nach Bolgheri eingewandert, angezogen von der Möglichkeit hier in der Toskana ein Stück Land zu kaufen und zu bewirtschaften. Damals war Bolgheri ein verschlafenes Dorf und war von dem heutigen Ruhm von Wein und Qualität weit davon entfernt. Weinbau spielte in den Jahren nur eine Nebenrolle.  In jenen Jahren teilten sich Gemüse-, Obst- und Olivenhaine die Landschaft mit Weinbergen, die hauptsächlich für den Hausgebrauch bestimmt waren. Erst mit dem Aufstieg des „Super Tuscans“ wurde Bolgheri zu einem angesagten Standort für hochqualitative Weine. Das besondere Merkmal der Arbeit und des Wachstums der Chiappinis liegt in der privilegierten Beziehung, die sie mit dem Land pflegen. Eine Mutter Erde, die in Symbiose mit den bäuerlichen Arbeitskräften interpretiert und verändert wird.

Das Weingut heute

Heute erstreckt sich das Unternehmen über 27 Hektar Land, davon 15 Hektar Weinberge, die eine durchschnittliche Jahresproduktion von etwa 80.000 Flaschen ermöglichen. Derzeit werden die für das Gebiet typischen Rebsorten angebaut: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot, eine kleine Menge Sangiovese und Vermentino. Auf seinem Land sind darüber hinaus Olivenbäume noch stark vertreten, ein lebendiges und vitales Zeugnis der Vergangenheit von Bolgheri, als die Hügel hauptsächlich dem Olivenanbau gewidmet waren. Aus Respekt vor der Landschaft und unseren Wurzeln haben die Chiappini beschlossen, sie am Leben zu erhalten und die neuen Rebstöcke zwischen die alten Reihen von Olivenbäumen zu pflanzen, die noch produktiv sind.

Seit 2010 wird das Weingut vollständig biologisch bewirtschaftet. Der Wunsch nach Wachstum geht immer Hand in Hand mit der Suche nach Qualität und dem Respekt vor den Werten, im Namen eines einzigartigen Terroirs, das Bolgheri ist.

Der Betrieb besteht aus 27 Hektar und verteilt sich auf 4 verschiedene Weinberge, deren Namen auch die Namensgeber für die Weine sind. Zwischen 1978 (Entstehung vom Weinberg Le Grottine) und 2012 (Entsteheung vom Weinberg  Ferruggini) erhielt das Unternehmen sein heutiges Aussehen, auch wenn das Zentrum des Unternehmens nach wie vor in der Via Bolgherese liegt, wo sich die Weinkellerei, der Agritourismus und die 20 Jahre alten Weinberge mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc befinden, aus denen Chiappini die besten Trauben für den Bolgheri Superiore Guado de’ Gemoli und für die Produktlinie Lienà (wöfür insgesamt circa 600 Flaschen produktiert werden) ernten. Einer der Weinberge grenzt an der Tenuta dell’Ornellaia. Der Guado de´Gemoni Bolgheri Superiore wurde 2013 mit 100 von 100 Punkten bei Wine Enthusiast bewertet worden. Mit dieser Bewertung wurde das Weingut schlagartig berühmt und kann seitdem die Nachfrage nach seinen Weinen nicht annähernd mehr befriedigen. Mittlerweile sind auch die beiden Töchter Martina und Lisa ans Bord gekommen und führen das Unternehmen in die nächste Generation.

Das Weingut Chiappini ist ein hervorragend geführter Familienbetrieb, ein Geheimtipp, der in unmittelbarer Nachbarschaft von den großen, namhaften Weingütern traumhaft schöne und beeindruckende Rotweine kreiert.

“Jedes Etikett stammt aus einem bestimmten Bereich des Weinguts, so dass man auf der Reise durch unsere Weinberge eine Karte des Geschmacks zeichnen kann“. Chiappini

 

Guerrieri

Das Ende 1800 gegründete landwirtschaftlicher qualitätsbewusster Betrieb Guerrieri wird in der 5. und 6. Generation geführt und befindet sich in der Region Marken, dem “Herzen Italiens”. Die Guerrieri verstehen sich ausschließlich als echte Landwirte und als echte Landwirte respektieren sie die Grundsätze, die seit Jahrhunderten ihre Arbeit bestimmen: Die Produktionskette in eigener Hand halten, nur mit eigenen Mitarbeitern arbeiten, um die Authentizität jedes Produktes zu gewährleisten. Darüber hinaus die Aufwertung der Identität des eigenen Gebiets:  Alle Produktionen sind auf die Aufwertung der einheimischen Produkte der Region ausgerichtet, um den Wert von Wein, Öl und Pasta im Gebiet von Pesaro/Marches zu demonstrieren und zu bestätigen. Das Unternehmen folgt sehr konsequent das Öko-Nachhaltigkeit-Prinzip: Seit 2011 wurden Solaranlagen eingebaut und seitdem wird es vollständig und ausschließlich mit Solarenergie betrieben. Seit mehr als 10 Jahren wird die stickstoffhaltige Pflanzendüngung mit der Technik der Gründüngung und des Unkrautschneidens durchgeführt.

Der Land-Besitz erstreckt sich über 207 Hektar Land, die dem Anbau von Weinreben (57 ha), Oliven (30 ha) und Getreide (120 ha) gewidmet sind. Die Vision unseres Teams ist es, “der Landwirtschaft ihre Würde zurückzugeben”. Wer die Weinbeschreibungen liest, weiß dass in diesem Betrieb Qualität vor Schnelligkeit steht.

Weinbergsfläche 48ha

Die nach Süd-Südost ausgerichteten Weinberge mit einer Höhe von ca. 200 m über dem Meeresspiegel erstrecken sich über eine Rebfläche von 48 ha. Auf der geografischen rechten Seite des historischen Flusses Metauro befindet sich der wichtigste landwirtschaftliche Betrieb, wo sich die Weinberge und Ackerflächen befinden. Der Boden besteht aus grauen mergeligen Tonen, die in einigen Metern Tiefe blau werden. Der Oberboden ist überwiegend tonig-schluffig mit kleinen Karbonatknollen, die durch die Einwirkung von Wasser und Homus bei der Umwandlung von Pflanzenmaterial in organisches Material entstehen.

Angebaute Rebsorten:

Weiße Trauben: Bianchello – Verdicchio – Chardonnay – Moscato – Sauvignon.

Rote Trauben: Sangiovese – Montepulciano – Lacrima – Cabernet Sauvignon

Der moderne Weinkeller ist mit neuerster Technik ausgestattet. Die Maschinen werden ausschließlich mit dem Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage betrieben. Neben temperaturkontrollierten Edelstahltanks, stehen auch Tonneaux, Barrique und große Holzfässer zur Verfügung.

Olivenhaine 30 ha

Auf der geographischen linken Seite des historischen Flusses Metauro, auf einer geologischen Formation aus Sandsteinschichten, die mit Tonschichten durchsetzt sind, wurde der Olivenhain angebaut. Dafür wurde ein nach Süden ausgerichtetes, vor den eisigen Winterwinden geschütztes Tal ausgewählt, in dem es bereits jahrhundertealte Olivenbäume gab. Der Oberboden besteht hier aus lehmigen Sanden und Humus.

Kultursorten: Raggiola – Frantoio – Leccino

Getreidefläche 120 ha

Die Getreideanbaufläche erstreckt sich über 120 ha in Rotation mit Erneuerungsanbau.

Hartweizensorte: Svevo – Marco Aurelio

Alte Weizensorten: Senatore Cappelli – Dinkel – Triticum – Dicoccum. Diese ursprünglicheren Weizen-Arten und Sorten enthalten weniger Gluten und damit insgesamt hochwertigeres Eiweiß.

Weingut Gunderloch Castello del Gusto

Gunderloch

Das Weingut Gunderloch in Rheinhessen gilt als eines der führenden Weinproduzenten für den deutschen Riesling und ist für die beständige Spitzenqualität seiner Weine international sehr renommiert, angefangen von den Gutsweinen bis hin zu den berühmten Lagen- und Süßweine. Gegründet wurde es im Jahr 1890 von dem Bankier Carl Gunderloch und befindet sich mittlerweile in der 6.ten Generation in Familienbesitz. In 1986 haben Agnes und Fritz Hasselbach die alleinige Verantwortung für das Weingut von Agnes Eltern übernommen. Ihr Ziel war es, dem Familienbetrieb wieder jenen Stellenwert zu verschaffen, den es in der Welt des Weins einmal hatte. Jedes Jahr von neuem, das Beste aus dem Rothenberg hervorzuholen, lautete die Devise von Fritz Hasselbach. Er ist unermüdlich um die Welt als Botschafter des deutschen Rieslings herumgereist und hat den Wein zu internationaler Anerkennung verholfen. Ein weiteres gemeinsames Ziel von Agnes und Fritz Hasselbach ist die  Erhaltung und Schützung der Steillagen am Rhein. Das Kernstück ist der markante Nackenheimer Rothenberg. Die Bewirtschaftung erfolgt daher unter strenger Pflege und Beobachtung der Gesundheit der Weinrebe und des Bodens, um das Territorium der nachfolgenden Generationen intakt zu überlassen. Zur Zeit werden 24 Hektar bewirtschaftet, die zu 85 Prozent dem Riesling vorbehalten ist. Auf den 250 Mio. Jahren alten roten Tonschieferböden findet diese Rebsorte die ideale Voraussetzungen, um die klimatischen und geologischen Bedingungen in ausdrucksstarke Weine münden zu lassen. Durch einen zurückhaltenden Rebanschnitt wird ein Ertrag von rund 50hl/ha erlangt. Es wird damit angestrebt, die Aromenausbildung, die Fruchtsäure und die Reife der Weinbeere in eine perfekte Balance zu bringen, um Weine mit Konzentration, Lebhaftigkeit und einer kräftigen mineralischen Prägung zu ernten.

Nach verschiedenen Stationen im Ausland bei einigen Weinbetrieben in Australien, Kanada, Chile etc. kümmert sich heute Sohn Johannes um den Familienbetrieb mit den gleichen Prinzipien und der großen Zuneigung zum Territorium, jedoch nicht ohne einen frischen, modernen Wind und viel Innovation in den elterlichen Betrieb zu bringen. Mit seinen kompromisslos guten Weinen verkörpert er perfekt jene neue deutsche Qualitätswelle, die Rheinhessen so weit nach vorne gebracht hat in den letzten Jahren und es zu einem der spannendsten Anbaugebiete für Riesling in Deutschland macht.

Die Gunderloch-Weine werden seit Jahren mit renommierten nationalen und internationalen Preisen und höchsten Punktezahlen ausgezeichnet.

Weingut Il Colombaio Castello del Gusto

Il Colombaio di Santa Chiara

Die Weingut Il Colombaio di Santa Chiara ist eine Weinkellerei, die tief mit dem toskanischen Gebiet verbunden ist und auf Qualität setzt. Sie liegt wenige Kilometer von San Gimignano entfernt auf den Hügeln von Siena und ist das Ergebnis eines Projekts der Familie Logi, das im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde. Die Weinkellerei wird von den Brüdern Alessio, Stefano und Giampiero geleitet, die die Lehren ihres Vaters Mario, der immer schon Landwirt und Winzer war, in die Praxis umsetzen konnten.

Der Weinberg von Il Colombaio di Santa Chiara erstreckt sich über 20 Hektar in einer Höhe von 350 bis 390 Metern über dem Meeresspiegel. Nur autochthone Reben werden mit Spalier-Kordon und Bio-Zertifizierung angebaut. Die Böden, auf denen die Reben wachsen, sind unterschiedlich: sie reichen von lehmigen Mergel bis hin zu Böden, die reich an Tuffstein-Skelett sind. Die Ältesten Reben erreichen ein Alter von 30 Jahren.

Die Produktion der Weinkellerei Il Colombaio di Santa Chiara basiert auf der Idee, dass der Wein vom Territorium erzeugt wird und im Keller nur verbessert werden kann. Die sorgfältige Pflege des Weinbergs und eine sorgfältige Auswahl der geernteten Trauben sind das Geheimnis der Qualität der Weine dieses Weinguts. Tatsächlich haben sie einen einzigartigen und unverfälschten Charakter: Sie verfügen über intensive und komplexe Aromen und einer bemerkenswerte Struktur.

Il Poggione

Das Weingut Il Poggione wurde Ende des 19.ten Jahrhundert gegründet als der Grundbesitzer Lavinio Franceschi aus Florenz beschloss nach den Erzählungen eines Schafhirten, der sein Vieh zur Viehzucht in die Umgebung von Montalcino führte, diese Gegend zu besuchen. Er verliebte sich in die Landschaften und die dort lebenden Menschen und beschloss, Land zu kaufen und es in einen landwirtschaftlichen Betrieb umzuwandeln.

Das Unternehmen gehörte zu den ersten, die in den frühen 1900er Jahren den Brunello di Montalcino vermarkteten und war eines der Gründungsmitglieder des Consorzio del Brunello di Montalcino.

Nach mehr als einem Jahrhundert ist die Arbeit von Lavinio Franceschi immer noch ein Bezugspunkt für seine Erben Leopoldo und Livia, die das Unternehmen mit dem gleichen Engagement und der gleichen Leidenschaft weiterentwickeln, indem sie die alte und weise Weinbautradition mit den innovativsten Techniken verbinden.

Lage

Das Anwesen Il Poggione befindet sich in Sant’Angelo in Colle, etwa 10 km südlich von Montalcino. Dank seiner vorteilhaften Lage profitieren die Weinberge – darunter der 1964 gepflanzte Weinberg Paganelli – von der Nähe des Monte Amiata und des tyrrhenischen Meeres. Die Weinberge liegen auf einer Höhe zwischen 150 und 450 Metern über dem Meeresspiegel. Diese Lage hat einen einzigartigen Einfluss auf die Eigenschaften des Sangiovese, der hier seine Stärke und sein wärmeres, umhüllendes Temperament zum Ausdruck bringt, dem es nicht an mediterranen Tönen fehlt. Die besondere Lage, die Wetterbedingungen und das Alter der Weinreben ermöglicht es Weine zu produzieren, sie sich für eine lange Reifung eignen.

Weinberg Paganelli

Der Weinberg Paganelli, der 1964 auf einer nach Ost-West ausgerichteten Schwemmlandterrasse gepflanzt und mit dem Anbaussystem “double upside down” bewirtschaftet wurde, ist einer der ältesten Crus in Montalcino und wird für die Herstellung des Brunello di Montalcino Riserva verwendet.

Die vorhandenen Sangiovese-Klone wurden aus den alten Weinbergen des Weinguts und des Gebiets ausgewählt und zeichnen sich durch eine karge Traube und eine kleine Beere mit dicker Schale aus. Es handelt sich um einen besonders repräsentativen Sangiovese, der auch in schwierigen Jahrgängen Qualität liefert. Diese Klone wurden jahrelang für die Anpflanzung neuer Weinberge auf dem Weingut  und in der Toskana verwendet und werden auch heute noch eingesetzt, um die Typizität des Sangiovese di Montalcino zu erhalten.

Das Weingut heute

Das Landgut Il Poggione umfasst heute  etwa 530 Hektar. Davon sind 140 Weinberge, 50 Olivenhaine und der Rest verteilen sich in Ackerland, Wälder und Viehbestand. Die Hauptphilosophie des Unternehmens ist die Pflege der Weinberge, denn das Geheimnis der Herstellung großer Rotweine liegt in der sorgfältigen Arbeit im Weinberg. Die Ernte erfolgt vollständig von Hand und die Weinbereitung wird nach traditioneller Methode, aber mit moderner Technologie durchgeführt. Der neue Weinkeller, der 2004 im Herzen des Weinguts gebaut wurde, ermöglicht die vollständige Kontrolle des Weinbereitungsprozesses durch den Einsatz modernster Technologien und die großen französischen Eichenfässer, in denen die großen Rotweine des Weinguts reifen, befinden sich fünf Meter unter der Erde. Bei der Auswahl des Holzes wählt das Weingut die beste Eiche direkt in Frankreich aus, der dann mindestens 4 Jahre lang an der Luft reift, bevor er für die Montage der Fässer verwendet wird. Der Keller hat eine ideale Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf natürliche Art und Weise, vollständig unterirdisch zu sein. Dies ermöglicht eine optimale Alterung und  Konservierung des Weins.

Im Hinblick auf eine nachhaltige Landwirtschaft hat  das Unternehmen schon immer verschiedene Anbaukulturen mit in den Weinbergen kombiniert und die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln so weit wie möglich eingeschränkt. In jüngster Zeit hat das Unternehmen Fotovoltaikanlagen auf ihrem Dach implementiert, mit dem Ziel, die Umweltauswirkungen seiner Weine zu verringern.

Die Jahresproduktion von Il Poggione beläuft sich auf insgesamt 600.000 Flaschen und ist einer der größten, renommirten Weinhersteller in Montalcino.

Inama

Das Weingut Inama kann auf mehr als ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Herstellung von Weinen in den Gebieten des Soave Classico und der Colli Berici zurückblicken; sechzig Hektar Rebfläche, die in ihrer ganzen Pracht die Einzigartigkeit dieser verschiedenen Terroirs zum Ausdruck bringen. Die profunde Kenntnis der vulkanischen Böden im Soave Classico und der kalkhaltigen und lehmigen Böden in den Colli Berici hat zu einer gründlichen Untersuchung der einzelnen Weinbergs Lagen geführt.

 

Mit Matteo, Alessio und Luca Inama ist nun die dritte Generation der Familie aktiv in der Weinproduktion tätig. Die drei jungen Männer stützen sich auf die Arbeit ihres Vaters Stefano und ihres Großvaters Giuseppe und haben sowohl in den Weinbergen als auch in der Kellerei ständige Verbesserungen eingeführt. Ein solides Fundament aus Tradition, Kompetenz und einem Weinbau, der das Gleichgewicht der Natur respektiert, war die Grundlage für die Entwicklung von mehr Sensibilität. “In den letzten zehn Jahren haben wir ein System des Präzisionsweinbaus eingeführt”, erklären die drei Brüder. “Jeder Weinberg wurde in Mikroparzellen unterteilt, und wir haben die Zusammensetzung des Bodens und das Verhalten der Reben analysiert. Auf diese Weise wurden verschiedene Arten der Bewirtschaftung identifiziert, um aus jedem winzigen Bereich eines jeden Weinbergs äußerst ausdrucksstarke Trauben zu erhalten.

 

Philosophie des Unternehmens

Das Streben nach Gleichgewicht und biologischer Komplexität ist der Dreh- und Angelpunkt der Produktionsphilosophie des Unternehmens. Der ethische Ansatz der Familie, der auf eine vollkommen nachhaltige Landwirtschaft abzielt (Verzicht auf jegliche Art von Mähen und chemischen Düngemitteln, Herstellung von organischem Kompost und Anwendung von Gründüngungstechniken), hat im Laufe der Zeit zu hervorragenden Ergebnissen geführt und das Gelände lebendiger werden lassen. Die alten Methoden der Bodenbearbeitung und der Einsatz von sehr leichten, neuen Traktoren haben den Inamas zu unverdichteten Böden verholfen, in denen eine Zunahme der Mikroflora und Mikrofauna zu verzeichnen ist und die Wurzeln der Reben tief in den Boden eindringen können. Außerdem wurde ein besonderes Beschneidungssystem gewählt, das es den Inamas ermöglicht, die älteren Rebstöcke – die in den 1960er Jahren gepflanzt wurden – gesund zu erhalten. Niedrige Erträge und ein biologisch-biodynamischer Ansatz in Verbindung mit der Intensivierung der natürlichen Artenvielfalt in den Weinbergen haben dazu geführt, dass die Trauben eine dickere Schale mit mehr Aromastoffen entwickeln. Aus diesem Grund werden auch die Weißweine einer bis zu 12-stündigen Mazeration auf der Haut unterzogen, wodurch sie eine größere Komplexität und eine goldene Farbe entwickeln.

Wir versuchen, die Trauben bei maximaler Reife zu ernten, um so den Sorten- und Pflanzengeschmack zu reduzieren und den Aromen und Geschmacksnoten, die das Herkunftsgebiet ausdrücken, mehr Raum zu geben. Die sortentypischen Noten der Trauben werden somit zweitrangig, da wir über starke, unverwechselbare Eigenschaften verfügen, die dem Terroir zuzuschreiben sind, das zum absoluten Protagonisten wird”.

 

Auch die Abläufe in der Kellerei, die darauf abzielen, das hohe Qualitätsniveau der Früchte zu erhalten und hervorzuheben, werden ständig und mit großer Sorgfalt verbessert. Jede Traubenpartie wird auf eine andere Weise behandelt, um die Eigenschaften der jeweiligen Parzelle voll zur Geltung zu bringen. Die endgültigen Mischungen werden aus diesen verschiedenen kleinen Mengen gewonnen, um ein optimales Gleichgewicht von Struktur, Aromen und Geschmack zu erreichen.

 

Die drei Brüder Inama folgen dem Stil ihres Vaters und verfolgen eine absolute Kultur der Exzellenz, indem sie jedes Detail der Produktion genauestens beachten, um Weine zu erhalten, die äußerst präzise sind und ein erstaunlich harmonisches und ausdrucksstarkes Geschmacksprofil aufweisen.

 

Das Anbaugebiet Soave Classico

Das Gebiet des Soave Classico ist ausschließlich hügelig und wurde bereits zur Zeit der Römer mit Rebstöcken bepflanzt.
Seine einmalige Eignung für den Anbau von weißen Rebsorten erklärt sich durch den vulkanischen Ursprung seines Bodens: sein reines Basaltlavagestein findet sich in Norditalien nur hier in dieser Art.
Ursprünglich wurde das Gebiet mit der antiken Rebsorte Grecanicum bepflanzt, aus der in der lokalen Mundart schließlich Garganega wurde.
Anfang der Sechziger Jahre begann Giuseppe Inama mit dem Kauf kleiner Landstücke auf den Hügeln des Soave Classico. Obwohl der Soave damals der weltweit berühmteste Weißwein Italiens war, hatten nur wenige verstanden, wie wichtig es sein würde, die besten Böden zu besitzen, um dem eigenen Wein eine Zukunft mit qualitativer Beständigkeit zu gewährleisten. Die Voraussicht des Gründers bestand darin zu erkennen, dass eines Tages das Gebiet des „Classico“ unverzichtbar für die Erzeugung von Weinen sein würde, die man anderswo nicht nachahmen können. Heute umfasst der Besitz ungefähr 30 ha.

 

Das Gebiet des Soave Classico ist vulkanischen Ursprungs und gekennzeichnet durch mafisches und ultramafisches Gestein, das vor circa 30 Millionen Jahren entstand (oberstes Paleozän – unterstes Oligozän). Der Monte Foscarino und die ihn umgebende Zone weisen aufgrund des Vulkanismus, der sie generiert hat, eine Reihe von Varianten auf: Basaltlavagestein, vulkanischer Tuff, sogenannte „rote Bodenhorizonte“ (roter Lehm, gebildet durch den Zerfall von Vulkangestein).

 

Das Anbaugebiet Colli Berici

Wenige Kilometer südöstlich der Soave-Hügel im südlichen Teil der Provinz Vicenza gelegen, könnte das Hügelsystem nicht unterschiedlicher sein als das Gebiet des Soave Classico.

Das Gebiet der Berici-Hügel ist niederschlagsärmer als das Gebiet des Soave Classico und weist im Sommer ein höheres Temperaturprofil auf.

Schon bei den ersten Versuchen wurde es festgestellt, dass die Berici-Hügel ein unerforschtes Potenzial für die Rotweinproduktion besitzen. Vor allem die Carmenere-Traube, eine Rebsorte, die seit mehr als einem Jahrhundert in diesem Gebiet angebaut wird, kann einen Wein hervorbringen, der nach seinesgleichen sucht. In diesem Gebiet, das den meisten sowohl geografisch als auch weinbaulich unbekannt ist, hat Inama beschlossen, den Besitz für die Herstellung von Rotweinen hoher Qualität auszubauen.

Durch Zukäufe, Neupflanzungen und Pacht von Weinbergen ist der Weinbergsbestand in wenigen Jahren auf über dreißig Hektar angewachsen, darunter: Carmenere, Cabernet Sauvignon und Merlot. Die Weinberge reichen von über 40 Jahre alten Parzellen bis hin zu den jüngsten Anpflanzungen, die alle nach Guyot erzogen wurden. 

Das Gebiet der Berici-Hügel ist durch einen alten Bradyseismus entstanden. Dabei handelt es sich um ein morphologisches Phänomen, das durch den entstandenen magmatischen Druck hervorgerufen wurde, der eine Anhebung der Erdkruste bewirkte. Das Gebiet wird im Südwesten von einem langen, gleichmäßigen Karstrücken begrenzt, der von roter Erde (roter, eisenoxidhaltiger Tonschlamm) bedeckt ist.

Inama ist eine Familie, die seit über fünfzig Jahren ausschließlich in der Weinerzeugung tätig ist. Mit Eintritt der dritten Generation hat sich ihr Projekt klar definiert: unverkennbare Weine zu erzeugen, die ihrer Vision des Anbaugebietes entsprechen, unabhängig von Stilrichtungen und Tendenzen.

Kettmeir

Traditionskellerei, Zeugin und Botschafterin überlieferten Wissens. Kettmeir ist eine technologisch fortschrittliche Kellerei, stets begierig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. In den Weinbergen und Kellergewölben treffen überlieferte Traditionen auf fortschrittlichen Entwicklergeist. Mit einem einzigen, großen Ziel: Wein kreieren. Würzig, elegant, heimisch. In jeder Beere steckt ein Stück Geschichte dieses Landes. In jedem Tropfen die Umsicht seiner Bewohnerinnen und Bewohner. In jeder Perle eine Wesensart: fortschrittlich mit Tradition.

Kettmeir, progressio in traditione.

1919 – Die Ursprünge

Der Südtiroler Önologe Giuseppe Kettmeir, Agraringenieur und Weinanbauexperte, gründet in Bozen die gleichnamige Kellerei. Kettmeir erkennt das Potential der sprudelnden Perlen und beginnt mit der Erzeugung von vorzüglichen Schaumweinen nach der langen Charmat-Methode für ein Cuvée aus Weißburgunder-Trauben. Der Pioniergeist von Kettmeir verleiht der Südtiroler Schaumweintradition einen bedeutsamen Aufschwung.

1986 – Der neue Partner

Franco Kettmeir, der Enkel des Gründers Giuseppe, findet für das Familienunternehmen in der Weingruppe Santa Margherita einen ebenbürtigen Partner. Mit dem neuen Partner setzt die Kellerei von nun an vor allem auf die Akzentuierung des Bodens und das Verhältnis seines Typs zur gepflanzten Rebsorte.

1992 – Die klassische Methode

Seit den 1990er verfeinert Kettmeir die Produktion für Schaumweinherstellung, auf italienisch »Metodo Classico«, dem Pendant zur französischen »Méthode Champenoise« und somit die komplizierteste, eleganteste und charakteristischste Art der traditdionellen Flaschengärung.

2000 – Die Rosé-Flaschengärung

Inspiriert von den ausgezeichneten Blauburgunder- und Chardonnay-Trauben beschließt die Kellerei auch den raffiniert frischen und feinen Brut Rosé Metodo Classico in seine Produktserie aufzunehmen.

2011 – Riserva

Eine besondere, ertragreiche Weinernte bildet die Basis für die erste Serie von Metodo Classico Riserva Kettmeir. Mindestens sechzig Monate Hefestandzeit, weitere drei zur Verfeinerung: Mit diesem achtsamen, geduldigen Produktionsverfahren wird der Extra Brut, eine erlesene Besonderheit der Kellerei, kreiert.

2019 – 100 Jahre Weinwissen

Mit Wertschätzung für die umliegende Landschaft und bedacht auf die Pflege seiner Weinberge, die hochgeschätzte Weine hervorbringen, feiert ein rundum erneuertes und auf den letzten Stand der Technologie gebrachtes Unternehmen sein 100-jähriges Jubiläum.

Im Laufe der Jahre hat sich Kettmeir ganz klar als führender Schaumweinhersteller Südtirols etabliert.

Weinberge

Die Weinberge befinden sich auf drei Ortschaften verteilt, nämlich Buchholz, Kaltern und Oberbozen. Die Trauben für Weißburgunder und Chardonnay stammen von den kalkhaltigen und steinigen Hanglagen bei Buchholz, nahe Salurn im Etschtal. Der Ort Kaltern ist für sein besonders warmes Mikroklima berühmt. Seine  windgeschützten, sonnigen Schwemmböden der tieferen Lagen bringen hervorragende Rotweintrauben hervor. Die Trauben für die herausragenden Schaumweine stammen von den eher kalkhaltigen Böden in 500 bis 700 Metern Höhe, wo hier ein ideales Weinbauklima herrscht. Die Höhenlagen in Oberbozen befinden sich bis auf 800 Meter über dem Meer. Die Böden bestehen hier aus einer Mischung aus Sand und Porphyr und bringen duftige Weißweintrauben hervor.

Weingut L`armangia Castello del Gusto

L`Armangia

Für einen Menschen wie mich, mit einem eher technischen Hintergrund, ist es nicht ganz einfach, mit sprachlichen Mitteln die Poesie und Hingabe zu vermitteln, die zu meiner Arbeit und meinem Leben gehören. Wahrscheinlich wäre es also sinnvoller, meine Weine einfach für sich sprechen zu lassen, aber ich möchte diesen Aspekt nicht aus rein stilistischen Gründen in fremde Hände geben. Ich bitte Euch deshalb, mir meine von Herzen kommenden, aber vielleicht nicht perfekt gewählten Worte nachzusehen, denn meine wahre Ausdrucksform ist die Weinerzeugung. Meine Familie lebt seit dem späten 17. Jahrhundert in Canelli. Ein Ignazio Giovine des Jahres 1653 besaß Ochsen und einen Wagen, etwa ein Jahrhundert später waren einige Weingärten auf den Hügeln des Weilers Sant’Antonio zum Familienbesitz hinzugekommen, bis heute eine der besten Lagen für den Moscato d’Asti. Ab 1850 begannen wir, Wein aus den eigenen Trauben herzustellen und ihn vor allem in Italien, aber auch, dank einiger piemontesischer Migranten, in Brasilien und Argentinien zu verkaufen. Mit den Jahren entwickelte sich daraus ein Betrieb, in dem die eigenen Weinberge gepflegt, aber für Weinherstellung und Weinhandel auch Trauben dazu gekauft wurden, und daran hatte sich nichts geändert, als ich 1988 mein Önologie-Studium in Alba abschloss. Am 8. Mai 1988 war es dann soweit. Ich gründete mein neues Weingut, dessen Grundlage natürlich die historischen Weinberge der Familie und das umfassende, überlieferte Wissen um die Weinherstellung lieferten: L’armangia. L’armangia bedeutet im piemontesischen Dialekt „Revanche“, für mich und meine Familie eine Verpflichtung mitzuhelfen, den in den letzten Jahrzehnten durch den Fokus auf Massenware abgewirtschafteten Ruf Canellis als Heimat großer Weine wieder herzustellen. Heute leiten meine Frau Giuliana und ich ein Weingut, zu dem inzwischen mehr als 10 Hektar Weinberge in den Gemeinden Canelli, Moasca, San Marzano Oliveto und Castel Boglione gehören. Als Önologe kümmere ich mich persönlich um Weinberge und Weinkeller, ohne externe Berater oder Weintechniker, – schließlich sollen jeder meiner Weine genau die Persönlichkeit haben, die ich mir für ihn vorstelle.

Weingut La Bollina Castello del Gusto

La Bollina

Das Weingut La Bollina, seit Jahrhunderten Sitz der Marquise Figari von Genua, liegt in einem historischen Gebiet, das der Produktion des Gavi DOCG gewidmet ist, und erstreckt sich über 120 Hektar in einer Landschaft mit sanften Hängen, ausgewählten Weinbergen und Kastanienwäldern.Im Inneren des Anwesens befinden sich neben dem landwirtschaftlichen Betrieb, der sich über 28 Hektar Weinberge mit einem ausgestatteten Produktionskeller erstreckt, ein 4 Sterne Hotel, ein Golf-Platz und ein Konferenzzentrum. Das Portfolio umfasst neben verschiedenen Gavi, auch Rot- und Weißweine der DOC Monferrato sowie einen Süßwein und einen Spumante. Die umfangreichen Investitionen in den Keller und die Weinberge garantieren eine tadellose Qualität. Daneben betreibt La Bollina überall in Italien Wein-Projekte wie Távros in Apulien, Corte Medicea und Ducato Grazioli in der Toskana. Hier sind unter anderem Sangiovese und Primitivo im Anbau. In diesen unterschiedlichen Regionen beweist Önologe Andrea Bernardini sein besonderes Gespür für das beste Terroir Italiens! „La Bollina präsentiert Weine von analytischer und sensorialer Perfektion.“, meint auch Luca Maroni.Durch neue Systeme der Mikrooxygenierung werden die Weine bei den besten Temperaturbedingungen gekeltert und gehalten.

Weingut Le Contesse Castello del Gusto

Le Contesse

Das Weingut Le Contesse ist ein Familien geführter Betrieb am Fuß der Hügel von Conegliano in der Region Valdobbiadene in Venetien. Seit Anfang der 70er Jahre produziert die Familie Bonotto hier Schaumweine. Dafür werden bei Le Contesse betriebseigene Hefen selektioniert, kultiviert und vermehrt. Dadurch haben diese Weine eine im Vergleich zur Verwendung von industriell hergestellten Hefen unvergleichliche Frische, die noch lange nach dem Öffnen in der Flasche anhält. Viele regionale und internationalen Auszeichnungen belegen die sehr gute Qualität der Produkte immer wieder. Le Contesse besitzt 155 Hektar Weinberge in 8 Gemeinden in Venetien.

Le Vigne di Zamò

Das Weingut Le Vigne di Zamò befindet sich im Nordosten Italiens in der Provinz Udine, in Manzano, in der berühmten Ortschaft Rosazzo. In diesem Land der Grenzen beginnt die Geschichte des Weinguts im Jahr 1978. Ein Land, das sehr vielen europäischen Kämpfe und Invasionen gesehen hat, die zu einer großen Vermischung der Weinberge und der Weinsorten geführt haben. Das Unternehmen ist in der glücklichen Lage, aus drei verschiedenen Terroirs zu schöpfen, die

Der große Vorteil der Weinkellerei ist die Möglichkeit, aus drei verschiedenen Terroirs zu schöpfen, die den Weinen unterschiedliche und einzigartige Charaktere und Persönlichkeiten verleihen: dem von Rosazzo, dem von Buttrio und dem von Rocca Bernarda.

Seit dreißig Jahren ist die Kellerei ein Bezugspunkt nicht nur für das große Gebiet der Colli Orientali del Friuli, sondern auch für die gesamte Region. Im Laufe dieser Zeit hat sich das Weingut stetig weiterentwickelt, neue Weinberge dazu gekauft, weitere Weine kreiert und mit dem Jahrgag 1988 mit der Zusammenarbeit von dem international renommierten Önologe Franco Bernabei erlangen sie den sehr ambitionierten Preis 3 Bicchieri Gambero Rosso mit der Rotwein-Cuvèe RONCO DIE ROSETI. Die Weine von Le Vigne di Zamò zeichnen sich seit jeher durch ihre einzigartige Eleganz und Textur aus. Es sind Weine, die nicht nur die Größe des Gebiets, sondern auch die einiger seiner besten Lagen unter Beweis gestellt haben. Die verschiedenen Lagen genießen die Einflüsse des Terroirs in den unterschiedenen Weisen:  Rocca Bernarda: Diese Weinberge (15 Hektar) liegen etwa 140 Meter über dem Meeresspiegel. Sie sind nach Osten, Südosten und Südwesten ausgerichtet und profitieren vom teilweisen Einfluss des Meeres, aber vor allem von den täglichen Temperaturschwankungen, denn aufgrund ihrer Lage stärker den Bora-Wind ausgesetzt sind. Der Wind ist im Sommer kühl und im Winter kalt und kommt aus dem Nordosten.

Buttrio: In der Stadt Buttrio findet eine der der ältesten italienischen Weinmessen und die Weinberge an den Hängen sind seit jeher berühmt. Dank der Lage, des Bodens und des Alters der Rebstöcke (die ältesten des Weingutes) findet auf den 5 Hektar des Anwesens die Rebsorte Friulano ihren höchsten Ausdruck und rote Rebsorten wie Merlot, Cabernet und Refosco. Aus diesen Weinbergen kommen zwei der bedeutesten Weine von Le Vigne di Zamò.

Rosazzo: Auf diesem Weinberg besitzt das Weingut 15 hektar und ist vielleicht einer der schönsten Hügel des Friauls, von dessen Gipfel man an klaren Tagen sowohl die Alpenkette als auch das Adriatische Meer sehen kann, die in der Luftlinie ganz nah sind. Hier verbindet sich die Schönheit der Landschaft mit einem besonderen Mikroklima. Die Kombination aus täglichen Temperaturschwankungen, der herrlichen Lage aller Weinberge und den Böden macht das Gebiet perfekt für den Weinanbau.

Im 2001 wurde die Zusammenarbeit mit Oscar Farinetti begonnen, mit dem die Nachkommen der der Familie Zamò Pierluigi, Silvano und Brigitte den von ihrem Vater eingeschlagenen Weg fortlegen, indem sie die Tradition und die Persönlichkeit von Friaul-Julisch-Venetien weiter interpretieren und große Qualität mit dem Respekt für das Land und der Aufmerksamkeit für die einheimischen Reben verbinden. Le Vigne di Zamò bleibt ein Familien- und Handwerksbetrieb in perfektem Gleichgewicht zwischen Tradition und Modernität. Es werden Weine produziert, wie es nur wenige gibt, mit sehr modernen Linien und einer Struktur, die in den Hügel eingegraben ist, um die außergewöhnliche Umgebung, die sie umgibt, nicht zu beeinträchtigen.

2021 NACHHALTIGKEIT

Die Herstellung von Wein ermöglicht die Verbundenheit mit dem Land, den Ursprüngen und den Traditionen zu stärken. Im Sinne dieser Produktionsphilosophie werden die Weinberge wir mit natürlichen Methoden bewirtschaftet, indem es nur Düngemittel wie Mist und Humus verwendet und die Unkrautbekämpfung mechanisch durchgeführt wird. Dieser Ansatz hat dazu geführt, dass das Weingut im Jahr 2021 die erste zertifizierte Bio-Ernte feiern konnte.

                                                                                                                             

Weingut Mainente Castello del Gusto

Mainente

Das Weingut Mainente sitzt inmitten der Hügellandschaft von Soave, der sich im östlichen Teil des Hügellandes der Provinz Verona, nördlich der Autobahnserenissima, zwischen Verona und Venedig, befindet.  Die Hügel sind die Reste eines großen vorzeitlichen Vulkans dementsprechend sind die Weine auf Vulkanböden fülliger, zeigen reifere Fruchtnoten und entwickeln sich langsamer.  Nur Weine aus Hügellagen dürfen den Zusatz »Classico« tragen.

Unter dem Motto: “Nur aus den besten Trauben kann guter Wein hergestellt werden” befasst sich die Familie Mainente seit über 50 Jahren mit der Produktion von Qualitätswein. Aus diesem Grund fühlen sie sich in erster Linie als Weinbauern. Die Weinberge befinden sich innerhalb dem Produktionsgebiet des Soave. Von den verschiedenen höher gelegenen Landteilen der Hügellandschaft werden ausschließlich ausgewählte Garganega-Trauben für die Herstellung von Soave Classico verwendet. Die Bemühungen eines ganzen Jahres werden mit der Weinlese und der Verarbeitung  im Weinkeller vollendet. Hier sind sie bestrebt, die Emotionen in einem Glas hervorzuheben, die durch die Begegnung zwischen der Rebe und dem Territorium vereint  werden.

Weingut Montonale Gardasee

Montonale

Das Weingut Montonale geht auf eine alte bäuerliche Tradition der Familie zurück, die an den Hügeln von Desenzano del Garda entstanden ist. 

Anfang des 20. Jahrhunderts bewirtschaftete Francesco Girelli hier zwei Hektar Land im Ort Conta. Er pflanzte Turbiana di Lugana, Cabernet Sauvignon und Merlot: man erzählt, dass das Bouquet des Lugana-Mostes so intensiv war, dass die Nachbarschaft davon angelockt wurde. Sein Sohn Aldo folgte den Spuren des Vaters und kaufte sechs Hektar Weinberge, die mit Turbiana, Barbera und Marzemino bestockt waren.

Als früher Botschafter des Gebiets belieferte er Kunden im gesamten Alpenraum und machte den Namen Lugana bekannt. Nach ihm nutzte sein Sohn Luciano die Erfahrung seiner Vorfahren und kaufte weitere 60 Hektar Weinberge, die zum Teil von den Adligen Bertani in Turbiana angelegt worden waren. Erbstreitigkeiten machten jedoch seinen Traum vom Winzerdasein zunichte. Die Rebflächen wurden fast total gerodet, 1998 wurde die letzte, traurige Lese eingebracht. 

Alles schien verloren, als zwei Jahre später, ein Großonkel zwei Hektar Weinberge an Luciano abtrat. In diesem Moment bat Roberto, Lucianos zweiter Sohn, die önologische Tradition des Hauses Girelli wieder aufzunehmen. Roberto Girelli atmet zusammen mit seinen Brüdern Claudio und Valentino seit seiner Jugend den Duft des Weinkellers ein. Mit zwanzig Jahren war er im Jahr 2002 für seine erste Weinernte verantwortlich. Im nächsten Jahr präsentierte er 800 Flaschen mit der Marke Girelli und schrieb sich an der Fakultät für Weinbau und Önologie der Universität Verona ein. Der erste Lugana erschien mit dem Jahrgang 2004, und 2005 bepflanzte die Familie weitere fünf Hektar Rebfläche mit Turbiana und anderen roten Rebsorten. Seit 2010 heißt der Betrieb Montonale wie der Ort, in dem er beheimatet ist. 2012 ist der neue Weinkeller fertig, und der Wunsch von Roberto, das Potenzial des Terroirs zu erforschen, beginnt Realität zu werden.

Heute wird Roberto von seinen Brüdern Claudio und Valentino unterstützt. Claudio, der Erstgeborene, ist verantwortlich für Verwaltung; Valentino, der Jüngste, kümmert sich um die Weinberge.

Drei unterschiedliche Charaktere mit einem gemeinsamen Ziel: den Weinen der Lugana eine neue Zukunft zu geben. Aus ihr können Weine mit Identität und Langlebigkeit entstehen, die sich mit der Zeit verbessern und dem Verkoster ein ausdrucksstarkes und unerwartetes Terroir bieten.

Die Weinberge

Die Weinberge von Montonale erstrecken sich über 35 Hektar rund um das Weingut, auf einem lehmigen, skelett- und kalkhaltigen Boden, der den Trauben ein großes Potenzial an Mineralität, Finesse und Aromatik verleiht, was für die Erzeugung von Weinen von großer Eleganz unerlässlich ist.

Für jede Sorte wurde der am besten geeignete Boden ausgewählt. Die Rebzeilen sind in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und werden nach dem modifizierten Guyot-System mit 6/8 Knospen erzogen.

Valentino Girelli hat sich dafür entschieden, dem Gebot der integrierten Landwirtschaft zu folgen. In Montonale wird es mit natürlichen Substanzen gedüngt und die Begrünung

in der mittleren Reihe praktiziert. In der Reifezeit wird der Boden gerodet und stark ausgedünnt, in schwierigen Jahren sogar bis zu 50 Prozent.

Die Ernte erfolgt ausschließlich manuell in perforierten Kisten ab den dritten zehn Tagen im September bis Ende Oktober. Es werden mehrere Durchgänge durchgeführt, um nur die Trauben zu ernten, die zum richtigen Zeitpunkt reif sind.

Der Keller

Der moderne Keller ist mit Wänden aus Reisstroh gebaut, einem atmungsaktiven Material, das ein gesundes Mikroklima garantiert. Auf dem Dach ist eine 96-kW-Photovoltaikanlage installiert, die eine vollständige Energieautonomie gewährleistet und die Kohlendioxidemissionen drastisch reduziert. 

Die Moste gären hier mit einheimischen Hefen, um die Interaktion zwischen dem Terroir und seinem Produkt zu verstärken. Ein langer Aufenthalt auf den edlen Sedimenten verstärkt die Aromen der Weine. Die Weine von Montonale sind frei von Allergenen und haben einen geringen Sulfitgehalt, was sie auch bei sensiblen Gaumen beliebt macht.

Weingut Pasini San Giovanni Castello del Gusto

Pasini San Giovanni

Das 1958 von Andrea Pasini gegründete Weingut Pasini San Giovanni wird auch heute noch von der Familie geführt – mittlerweile in der dritten Winzergeneration. Jeder einzelne seiner Weine ist der vollkommene Ausdruck der Typizität des Gardaseegebietes, denn das Gut bewirtschaftet in den Weinbaugebieten Valtènesi und Lugana am brescianischen Ufer des Gardasees 36 Hektar eigene Rebflächen. Dank der Photovoltaikanlage aus dem Jahr 2009 und des Projektes zur Bewertung des CO2-Fußabrucks nähern sich die Kellerei und die gesamte Betriebsverwaltung immer mehr der vollkommenen Nachhaltigkeit. Der heutige Betrieb trägt zwei Namen: Der eine ist an die Familie Pasini gebunden, die den Betrieb ins Leben gerufen hat und seit jeher leitet, der andere orientiert sich an dem Ort San Giovanni, in dem auch der Bauernhof Cascina San Giovanni steht, und an der Kirche San Giovanni in Palude, einem Ortsteil von Puegnago unweit von Raffa.

Tenuta Poggio al Tesoro

Poggio Al Tesoro

Eine konsolidierte Familienleidenschaft

Der Name Allegrini steht für Leidenschaft, Weitsicht und Qualität in der Weinherstellung und steht weltweit für unnachahmliche italienische Qualität. Getrieben von dem Wunsch sich an einem neuen, anderen Projekt jenseits des geliebten Valpolicella Gebiet zu messen, machten sich Marilisa Allegrini und ihr Bruder Walter im Jahr 2001 auf der Suche nach etwas außergewöhlichem in der Toskana. Nachdem sie die Region weit und breit bereist haben, haben sie sich sofort in die Schönheit und das große Potential der Region Bolgheri verliebt. Sie haben ihren Emotionen freien Lauf gelassen und entschieden, in diesem prestigeträchtigten Weinbaugebiet Fuß zu fassen.  Sie waren mit ihrer Suche fertig, sie hatten ihr Schatz gefunden und so entstand Poggio al Tesoro. Eine Geschichte der Hingabe und des Respekts für die Umwelt, an der heute auch Marilisas Töchter Carlotta und Caterina beteiligt sind, die zusammen mit ihrer Mutter und im Gedenken an ihren geliebten Onkel diese Initiative namens Poggio al Tesoro weiterführen, eine der dynamischsten und bedeutendsten Realitäten der Bolgheri-Szene. Das Weingut bewirtschaftet heute 70 Hektar, die sich zwischen der Küste des Tyrrhenischen Meeres und den letzten Ausläufern der Colline Metallifere erstreckten.

Das Gebiet

Bolgheri ist nach wie vor eines der interessantesten und eindrucksvollsten Gebiete der Toskana, das in der ganzen Welt für seine Geschichte und seine großen Weine bekannt ist. Es wurde im Laufe der Jahre geschafft, einen besonderen, einzigartigen Stil zu entwickeln. Bolgheris Einzigartigkeit beruht auf komplexen Faktoren, darunter der unmittelbaren Nähe zum Meer und den Hügeln, die die Ostflanken des Weinguts schützen. Poggio al Tesoro gleicht einer Schatztruhe, liegt zwischen Meer und Hügeln und profitiert von den einzigartigen Eigenschaften dieser Gegend. Die Winter sind mild und der Sommer dauert bis Oktober. Kontinuierliche Belüftung erfrischt die Luft auch in den heißesten Monaten und fördert so die Gesundheit der Trauben. Lange, sonnige Tage tragen zur Struktur der Weine von Poggio al Tesoro bei. Die grundlegende Komponente, die dieses Gebiet einzigartig macht, ist das Sonnenlicht, das das ganze Jahr über stark und hell ist: Die Reflexion der Sonne auf der Meeresoberfläche ist das Geheimnis für die optimale phenolische Reifung der Trauben.

Die Weinberge

Die Weinberge von Poggio al Tesoro liegen in vier verschiedenen Gebieten: Via Bolgherese, Chiesina di San Giuseppe, Le Sondraie und Valle di Cerbaia, und jedes davon ist durch erhebliche pedoklimatische Unterschiede gekennzeichnet. Die Bodentypen, die Lage und die Lage ergeben in Kombination mit der Auswahl der angebauten Rebsorten Trauben mit unterschiedlichen Eigenschaften und starker Persönlichkeit. Im Jahr 2003 wurde mit der Bepflanzung der Weinberge begonnen und jedes Jahr kommen immer noch neue Parzellen hinzu. Einige der wichtigsten Weinberge in der Region Bolgheri liegen entlang der Strada Bolgherese, umgeben von majestätischen Eichen und jahrhundertealten Olivenbäumen. Dieser Teil der Appellation ist vor Ort als Soprastrada bekannt und gilt in puncto Qualität als das Gebiet, aus dem die besten Weine stammen, die sich durch größte Komplexität und Eleganz auszeichnen.

Die Kellerei

Der Keller von Poggio al Tesoro ist das schlagende Herz des Unternehmens, aber gleichzeitig auch ein Ort der Ruhe und Meditation. Effizient, rational, einfach, gemacht, um das Erreichen maximaler Qualität zu befriedigen und nicht zu überraschen. Die für die Weinbereitung verwendeten Stahltanks bewahren die Aromen und Qualitäten jeder Sorte. Die unterschiedlichen Räume, in denen die Barriques untergebracht sind, wurden so konzipiert, dass die Weine bei unterschiedlichen Temperaturen gehalten werden, um die Gärung zu fördern und die perfekte Verfeinerung der Rotweine von Poggio al Tesoro zu gewährleisten. Ab der Ernte 2016 begannen Experimente zur Vinifizierung einer Auswahl von Solosole und Cassiopea in Terrakotta-Amphoren und -Gläsern. Dieses Material verleiht auf sehr delikate Weise eine schöne Struktur, ohne die Tannine und Aromen zu beeinträchtigen, um einen zunehmend identifizierenden Charakter des eigenen Stils zu erreichen.

Der Keller ist hier gleichzeitig ein edler Ort des Friedens und der Stille, der Meditation, der den Menschen zur Geduld ermutigt.

Verantwortung

Poggio al Tesoro ist nicht nur ein Ort von seltener Schönheit, sondern auch ein ethischer und verantwortungsvoller Ort. Wir leben in einer Zeit großer Veränderungen, in der die Allmacht des Menschen durch seine eigenen Grenzen in Frage gestellt wird. In dieser sich wandelnden Welt, die zur Entschleunigung aufgerufen ist, sind die Weine von Poggio al Tesoro, die in Synergie mit der Erde entstehen, der höchste Ausdruck von Respekt und Aufmerksamkeit für die Nachhaltigkeit im Weinberg und im Keller. Es sind Weine, die in der Lage sind, dem Menschen den ihm angemessenen Platz in seiner Beziehung zur Welt, zum Land und zur Schönheit selbst zuzuweisen.

Rosarubra

Das Weingut Rosarubra liegt in Pietranico, in der Provinz Pescara in Abruzzen, wo auf 390 m Höhe die Wälder das Meer überblicken und die Hügel im Osten auf die aufgehende Sonne warten. Seine Ausdehnung von etwa 30 Hektar ist eine wahre Oase, in der die biologische und biodynamische Landwirtschaft ihre wahre Bestimmung findet. Das bewirtschaftete Land wechselt sich mit Eichenwäldern ab und ist in einigen Fällen von ihnen umgeben, als wollten die Bäume selbst ein uraltes Geheimnis vor fremden Augen verbergen. Der Wald dominiert, prägt die Landschaft und ist natürlich, sehr wenig wurde verändert, vieles wurde großzügig belassen, zum Vergnügen des respektvollen Genusses und für das Leben der vielen wilden Tiere. Das Ergebnis ist eine Berufung zum “Bio”, die nicht nur in den angewandten Techniken und Protokollen, sondern in der natürlichen Ordnung liegt.

Der Betrieb, der seit 2003 biologisch zertifiziert ist, setzt nun ein System der biodynamischen Landwirtschaft ein, das die Fruchtbarkeit des Bodens und die Qualität der erzeugten Lebensmittel verbessert. An diesem Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint, wachsen auf den 30 Jahre alten, großzügigen Weinbergen außergewöhnliche Trauben, die nach langem Warten sorgfältig geerntet werden, um das bestmögliche Produkt zu bieten.

Biodynamik

Zu der jahrzehntelangen Bio-Zertifizierung ist in den letzten Jahren die biodynamische Demeter-Zertifizierung hinzugekommen, weil Rosarubra fest an das Prinzip dieser Disziplin glaubt: die Fruchtbarkeit des Bodens in seiner ursprünglichen Form wiederherzustellen.

Der massive und ständige Einsatz chemischer Mittel auf Böden und Kulturen hat nämlich im Laufe der Jahre zu einer Verarmung des Bodens geführt, wodurch er seine besonderen Eigenschaften verliert. Mit den natürlichen Techniken der Biodynamik kann sich der Boden frei verändern, wachsen und sich anreichern, wieder “lebendig” und reich an Humus werden.

Die Reben

Die Geschichte des Gebietes zeigt uns die besondere Berufung des Ortes für den Weinanbau seit der Antike. Es ist heute sicher, dass der Montepulciano d’Abruzzo in diesem Gebiet seit jeher präsent ist und den Ausgangspunkt für seine Verbreitung in der gesamten Region bildet.

Im Gebiet von Pietranico finden wir auch die größte Konzentration von in den Fels gehauenen “palmenti”. Diese aus dem Mittelalter stammenden Wannen waren echte Zerkleinerungskomplexe, die von der besonderen Veranlagung des Ortes seit der Antike zeugen. In den Abruzzen werden heute einheimische, nationale und internationale Rebsorten angebaut. Angefangen beim Montepulciano, der Referenzrebe der DOC Montepulciano d’Abruzzo, über den Trebbiano d’Abruzzo, aus dem die gleichnamige DOC hervorgeht, bis hin zum einheimischen Pecorino und den anderen Protagonisten unserer Weingeschichte wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot.

Weingut Sasso di Sole

Sasso di Sole

Das Weingut Sasso di Sole ist ein familiengeführtes Brunello-Weingut, das sich im wunderschönen UNESCO-Park des Val d‘Orcia im nordöstlichen Teil von Montalcino befindet. Die Familie Terzuoli ist eine Winzerfamilie seit Generationen. Sie sind seit dem 17. Jahrhundert in der Weinproduktion tätig und geben ihr Wissen und ihre Erfahrung an die nächsten Generationen weiter.

Treu dem Motto: „Der Respekt vor dem Land ist der einzige Weg, um guten Wein zu machen” kümmert sich die Familie persönlich um den Anbau der Trauben, die Weinbereitung und die Verfeinerung des Weins, um die höchste Qualität in jeder Flasche zu garantieren. Technologische Innovation und Respekt vor der Tradition sind das Geheimnis für die Herstellung von Qualitätsweinen. Heutzutage steht Roberto Terzuoli an der Spitze des Familienbetriebes. An seiner Seite gibt es immer noch seinen Vater Bruno und seinen Sohn Tommaso, der später in die Fußstapfen der Familie treten möchte.  Die Familientradition ist eindeutig im Namen des Unternehmens verankert.

Bei Sasso di Sole dreht es sich in erster Linie um Artenvielfalt und Tradition: Artenvielfalt weil von den insgesamt 90  Hektar nur 10 Hektar mit Weinreben bepflanzt (und biologisch zertifiziert) sind: der restliche Teil besteht aus Olivenhainen, Wäldern, Weizen und Sonnenblumen. Tradition, denn man kann in die Zukunft blicken, darf aber nie die Vergangenheit vergessen (ein Beispiel ist die ausschließliche Verwendung von großen Fässern).

Boden und Lage

Zehn Hektar Weinberge, die ausschließlich mit Sangiovese Grosso bepflanzt sind, im nordöstlichen Teil von Montalcino im UNESCO-Park Val d’Orcia.  4 Hektar sind mit Brunello, einer mit Rosso di Montalcino und 5 Hektar sind mit Orcia Doc bepflanzt.

Die Weinberge mit den Namen: Piaggione – Bosco – Borghetto – Frutti – Cantina – Pentagono – Casa liegen auf einer Höhe zwischen 280 und 320 Metern über dem Meeresspiegel und sind nach Süden und Südwesten ausgerichtet. Eine mehrfache grüne Auslese während der Reifephase und eine sorgfältige Handlese der Trauben ermöglichen es, intakte, reife und qualitativ hochwertige Trauben zu erhalten.

Die mittelschweren Böden von pliozänem Ursprung und das Vorhandensein von Mineralien garantieren strukturierte Weine, die sich für eine lange Reifung eignen.

Der Weinkeller

Der Weinkeller spiegelt den Wunsch der Familie Terzuoli wider, die richtige Kombination aus Innovation und Respekt für die Weinbautradition von Montalcino zu finden. Die langsame alkoholische Gärung mit einheimischen Hefen dauert über 20 Tage auf den Schalen. Nach dem Abfüllen setzt der Wein seine Reise in Stahltanks zur malolaktischen Gärung fort. Im Fasskeller kann man den Duft der Tradition einatmen. Hier lagern die Weine ausschließlich in großen Fässern (35 – 50 hl) aus slawonischer Eiche über Jahre hinweg und werden mit Düften und Aromen bereichert. Diese Wahl zielt darauf ab, die Integrität der Früchte zu bewahren und den Weinen Finesse und Eleganz zu verleihen.

Die jährliche Produktion beträgt etwa 60.000 Flaschen, ein Drittel davon ist Brunello. Seit vier Jahren produziert SassodiSole auch einen Sangiovese-Schaumwein. Eine Neuheit auf einem Markt, der sich sehr schnell verändert. Sasso di Sole exportiert in insgesamt 18 Ländern. Die Exporte betragen 60% der Produktion.

Tani

Das Weingut Tani wurde offiziell im Jahr 2008 gegründet, dem Jahr der ersten Produktion seiner beiden Hauptweine Taerra aus Vermentino Trauben und Serranu, ein Cuvèe aus autochthonen sardischen Trauben. Tatsächlich begann die Geschichte des Unternehmens 28 Jahre früher, im Jahr 1980, als Franco und Tonino Tani und seine Frau Federica Marini ihr erstes Stück Land kauften und einen Vermentino-Weinberg anlegten. Einige Jahre später pflanzte die Familie den größten Teil der Weinberge an, aus denen sie heute die Trauben für die Weinbereitung der Marken des Unternehmens gewinnt. Gleichzeitig wurde mit dem Projekt und der Realisierung eines von Frau Marini, ihren Kindern und ihren Mitarbeitern geleiteten Agriturismo „Il Vermentino“ begonnen, der heute noch in Betrieb ist und  seine Gäste eine typisch gallurische Küche mit saisonalen Produkten, hausgemachten Wurstwaren, frischen, handgerollten Nudeln und Fleischsorten wie Wildschwein, Lamm oder das traditionelle Procceddu a su schidoni und natürlich die Weine des Bauernhofs bietet.

Standort

Die Weinkellerei befindet sich in der Landschaft von Monti in der Region Gallura, dreihundertfünfzig Meter über dem Meeresspiegel und zwei Kilometer von der Stadt entfernt, umgeben von Vermentino-Weinbergen, deren Nähe die sofortige Vinifizierung der frisch geernteten Trauben ermöglicht, eine Garantie für ihre Frische und folglich für die Qualität der Moste und Weine, die sie produzieren. Nicht weit entfernt befinden sich die Weinberge der roten Rebsorten, fünf Kilometer von der Kellerei entfernt und etwa sechshundert Meter über dem Meeresspiegel, am Fuße des Monte Olia, einem Massiv, das das Dorf überragt. Diese Gebiete sind durch Granitverwitterungsböden gekennzeichnet, Böden mit mittlerer Textur und Tendenz zum Sand, die mit zunehmender Höhe schlechter und schwieriger zu bearbeiten sind. Das Terroir von Monti ist wie geschaffen für den Anbau von Qualitätstrauben – nicht zu vergessen, dass die Stadt zum nationalen Verband der Weinstädte gehört! – Dies ist auch auf das besonders geeignete Klima zurückzuführen, das sich durch hervorragende Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und kühle, salzhaltige Winde vom Meer her auszeichnet.

Aufgrund dieser Eigenschaften produziert die Kellerei Tani heute fünf Etiketten, ein Rosè,  zwei Weiß- und zwei Rotweine, die alle eine große Verbundenheit  zum Territorium zum Ausdruck bringen und sich alle durch eine gute Frische, überraschende Mineralität und große Finesse auszeichnen.

Im Laufe der Jahre hat sich die Weinkellerei mit speziellen Räumlichkeiten ausgestattet, die mit Edelstahlgeräten für die Kühlung versehen sind – eine grundlegende Voraussetzung für die Herstellung von Qualitätsweißweinen! – und einen Fasskeller in einem Untergeschoss, in dem der Spitzenrotwein Serranu reift.

Dank seinem Fleiss und hartnäckigem Engagement ist das junge und mittlerweile hoch preisgekrönte Weingut  in nur wenigen Jahren  gelungen, sich in einem von großen Konkurrenten beherrschten Umfeld einen Namen zu machen.

Erst in 2020 ist der Cannonau Rosè Vilù in die Produktpalette eingeflossen. Gleichzeitig  ist er der Wegbereiter für die gesamte Produktion gewesen, die von nun an das Gütesiegel der Nachhaltigkeit trägt. Ein Qualitätssprung, der die Weinkellerei Tani in das Panorama des “Nationalen Qualitätssystems Integrierte Produktion” einreiht und Qualität und Umwelt miteinander verbindet. Ein Weg, der strenge Kontrollen sowohl in den Weinbergen als auch bei der Weinverarbeitung im Keller erfordert, der sich aber dennoch für die Mühe und die Investitionen lohnt. Die Markteinführung des Cannonau Rosé fand zeitgleich mit der Verleihung des “Vinitaly international wine guide” in Verona statt, wo die Jury des “5Star wines“-Wettbewerbs dem “Donosu“, Jahrgang 2018, Cannonau di Sardegna doc, eine hervorragende Bewertung von 92/100 zuerkannte, die zu den besten Italiens zählt. Darüber hinaus wurde der Vermentino di Gallura docg superiore (Biowein) “Taerra“, Jahrgang 2019, beim Wettbewerb “Wein ohne Mauern” im schwierigen und wettbewerbsintensiven Biosektor mit einer hervorragenden Bewertung von 90/100 ausgezeichnet.

Eine gelungene Kombination, die die Qualität der Weine der Kellerei Tani bestätigt, nachdem der Jahrgang 2015 des “Serranu” Isola dei Nuraghi IGT auf der Vinitaly 2019 zum besten Rotwein Italiens gekürt wurde.

Weingut van Volxem Castello del Gusto

Van Volxem

Das Weingut van Volxem schaut auf eine langjährige Weingeschickte zurück, die bereits in der Römerzeit ihren Anfang hat. Die angeschlossenen Weinberge wurden von den Römern in den besten Schieferlagen der Saar bereits im 3 Jh. angelegt und zählen zu den ältesten Steillagen überhaupt. Das Weingut wurde über mehrere Jahrhunderte von Mönche bewirtschaftet, bis wann es in 1743 als Klosterweingut errichtet wurde. In Folge der französischen Revolution wurde der Besitz verstaatlich und gelangte später in das Eigentum des visionären Brauers Gustav van Volxem. Er erkannte das Potential der privilegierten Lagen des Guts und konnte es in den Folgenjahren zu einem der renommiertesten Weingüter im Kaiserreich aufblühen lassen. Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad der Moselweine, und besonders der von der Saar, begann auch deren Blütezeit und van Volxem konnte sich auch international an der Spitze positionieren.

Nach 4 Generationen im Familienbesitz van Volxem übernahm im Jahr 2000 Roman Niewodniczanski das Weingut, restaurierte es und kaufte weitere Spitzenlagen dazu. Mit der Übernahme konnte Niewodniczanski, aus einer Bierfamilie stammend, ein Jugendtraum wahrwerden lassen und arbeitet seitdem unermüdlich an dem Projekt, den Riesling aus der Saar wieder an die Spitze zu führen, wo er bereits vor 100 Jahre stand. Zusammen mit dem Gutsdirektor Dominik Völk bewirtschaften sie die 20 ha mit Riesling bebauten Steillagen mit voller Leideschaft und Hingabe, um an den Erfolg von damals anzuknüpfen. Die Philosophie des Weinguts ist Spitzenqualität bereits auf den Weinbergen zu erzeugen und es im Weinkeller nur zu verfeinern. Getreu dem Motto „auf natürlicher Weise das Beste aus dem Berg zu holen“ wird hier unter einem weitgehenden Verzicht auf industrielle oder synthetische Hilfsmittel gearbeitet und eine umweltschonende Bewirtschaftung, sowie der Einsatz von alten Reben und eine bewusste Beschränkung der Hektarerträge bevorzugt. Die besonders kühlen Umweltbedingungen der Saar-Region sorgen für eine extrem lange Reifezeit der Trauben. Dadurch können sich im Riesling sehr intensive Aromastoffe bilden, die durch den Schiefer im Wein elegant und frisch herüberkommen. Es gelingt ihnen „Cool-Climate-Weine” mit moderatem Alkoholgehalt und von opulenter Struktur, Komplexität und Dichte zu erzeugen.

Roman Niewodniczanski wurde 2019 Winzer des Jahres gekürt. Der bekannte Weinkritiker Joel B. Payne sagt: „2015, 2016 – aus dem Jahr 2017 präsentiert Roman Niewodniczanski aus Wiltingen an der Saar erneut eine Kollektion aus einem Guss. Vom trockenen Basisriesling bis zur restsüßen Auslese glänzen die Weine von van Volxem mit Präzision, Kraft und Finesse.“

In 2019 konnte Niewodniczanski nach einer 4 Jährigen Bauphase die modernste Weinmanufaktur Deutschlands fertig stellen und somit einen weiteren Traum verwirklichen, um Val Volxem zu einem der wichtigsten Betrieben der Welt aufsteigen zu lassen und zu einem großen und wichtigen Aufschwung für die Saar-Region beizutragen.